Leistungen der Unfallchirurgie, Handchirurgie und Wiederherstellungschirurgie

Akut- und Notfallversorgung

In der Unfallambulanz des Marienhospitals Osnabrück werden jährlich mehr als 20.000 verletzte Personen behandelt. Das Verletzungsspektrum reicht von der kleinen Schnittwunde bis hin zur schweren, lebensbedrohlichen Mehrfachverletzung, dem sogenannten Polytrauma.

Bei Verdacht auf knöcherne Verletzungen oder Einblutungen und Zerreissungsverletzungen in Körperhöhlen (Schädel, Brustkorb, Bauch) und an der Wirbelsäule werden Röntgenuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen oder Computertomografien durchgeführt. 

Für die Versorgung dieser schwerverletzten Patienten stehen neben dem unfallchirurgischen Team bei Bedarf sofort Ärzte aus anderen Fachrichtungen, wie zum Beispiel Anästhesisten, Radiologen, HNO- und Augenärzte zur Verfügung. 

Die Behandlung Leichtverletzter erfolgt ambulant: Wunden werden in örtlicher Betäubung oder Leitungsanaesthesie gereinigt, nach der Ausdehnung und Beteiligung von Gefäß-, Nerven- und Sehnenstrukturen untersucht und fachgerecht versorgt. Unverschobene oder wenig verschobene Brüche werden geschient (Gips, Kunststoff) oder mit Spezialverbänden ruhiggestellt.

Schwerverletztenversorgung

Wir sind überregionales Traumazentrum im Trauma-Netzwerk Süd-West-Niedersachsen und als solches auf die Behandlung von Schwer- und Schwerstverletzten mit Polytraumata vorbereitet.
Als Polytrauma werden Verletzungen mehrerer Körperregionen (Kopf, Brust, Bauch, Gliedmaßen) bezeichnet, die einzeln oder in Kombination lebensbedrohlich sind.

Diese Patienten behandeln wir mit unserem Team nach internationalem Standard. Die ärztlichen Mitarbeiter sind geschult und besitzen ATLS-Zertifikate. ATLS (Advanced Trauma Life Support) wurde als Schulungs- und Prüfungskonzept für die Erstbehandlung von Schwerstverletzten in den USA entwickelt. Ziel ist, der hohen Frühsterblichkeit (Golden Hour of Shock) durch effektive Behandlung gerade am Anfang zu begegnen und damit die Sterblichkeit (Letalität) wirkungsvoll zu senken.

Für die Versorgung der Patienten stehen uns zwei große und besonders ausgestattete Behandlungsräume zur Verfügung, die als Schockräume bezeichnet werden. Ein medizinischer Schock ist ein lebensbedrohlicher Kreißlaufzusammenbruch. Nach einem Schockraumalarm, d.h. der Ankündigung eines schwerverletzten Patienten, versammelt sich das Team im Schockraum: Ärzte und Pflegende der Unfallchirurgie, Anästhesie und Radiologie sowie, je nach Verletzungsmuster, Ärzte anderer Kliniken des Krankenhauses. Das Schockraumteam wird von einem unfallchirurgischen Teamleader geleitet.

Handchirurgie

Die Hand spielt eine zentrale Rolle im Leben eines jeden Menschen. Neben dem Gebrauch als Werkzeug dient sie auch über Gesten und Gebärden als Kommunikationsmittel.

Die Finger einer Hand werden im Laufe eines Lebens bis zu 25 Millionen mal gebeugt und gestreckt.

Allein diese Tatsache belegt die Wichtigkeit und das besondere medizinische Augenmerk, welches der Hand in der Versorgung zukommen sollte.

Wir bieten das nahezu komplette Spektrum der Handchirurgie inklusive abgetrennter Gliedmaßen in unserer Klinik an.

Primärversorgung

Im Rahmen von Unfällen, vor allem Arbeitsunfällen, kommt es häufig zu Verletzungen der Hand und der Finger

Für die Primärversorung stehen unserem qualifizierten Ärzteteam alle personellen und modernen technischen Möglichkeiten der operativen Versorgung von Handverletzungen zur Verfügung.

Neben kleineren Wunden der Hand, die in der Notfallambulanz versorgt werden können, besteht zu jeder Zeit auch die Möglichkeit aufwendigere operative Eingriffe bis hin zur Replantation von abgetrennten Gliedmaßen durchzuführen.

Dazu gehören neben Verletzungen der Weichteile, der Beuge- und Strecksehnen, sowie der Fingernerven auch die knöchernen Verletzungen, die mit modernen Implantaten nach dem aktuellen Stand der Forschung versorgt werden.

Kompressionssyndrome

Unter Kompressionssyndromen versteht man Einengungen im Verlauf von Nerven. Dies verursacht bei den Patienten häufig Beschwerden, die von einem unangenehmen Taubheitsgefühl bis zu sehr belastenden Schmerzen führen. Die Ursache kann dabei auch im Unterarm oder Ellenbogen liegen.

Karpaltunnelsyndrom (KTS)

Bei dem Karpaltunnelsyndrom kommt es zu einer Einengung des sogenannten Nervus medianus im Bereich des Handgelenks. Dies führt typischerweise zu Beschwerden des Daumens, sowie des Zeige- und Mittelfingers mit Taubheitsgefühlen und Schmerzen, vor allem in den frühen Morgenstunden.

Die operative Therapie kann minimalinvasiv und sogar ambulant durchgeführt werden. Über einen kleinen Schnitt im Bereich der Hohlhand wird so der Nerv entlastet

Sulcus ulnaris Syndrom (Ulnarisrinnensyndrom)

Hier kommt es zu einer Enge des Nervus ulnaris bei seinem Verlauf im Ellenbogen, mit Taubheitsgefühl im Bereich des Kleinfingers. Dieser Nerv verläuft hier recht ungeschützt durch eine Rinne im Ellenbogen. Jeder hat vielleicht die Erfahrung schon gemacht wenn er sich den Ellenbogen gestoßen hat und der Schmerz bis in den Kleinfinger zieht (sog. "Musikantenknochen").

Auch diese Erkrankung kann in einem ambulanten Eingriff mit Beseitigen der Enge (Dekompression) im Nervenverlauf gut therapiert werden.

Hier kommt auch ein relativ neues Verfahren mittels endoskopischer Dekompression zum Einsatz, mit dem der Verlauf des Nerven langstreckig dargestellt werden kann.

Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris und radialis)

Zählt man zur Handchirurgie noch den Unterarm und Ellenbogen hinzu, ist dies eines der häufigeren Erkrankungen, die zu starken Schmerzen im Bereich des Ellenbogens führen kann.

Hier kommt es wegen länger andauernder Reizung der Sehnenansätze an der Außen- und Innenseite des Ellenbogens zu einer Reizung, die zu Beschwerden führt.

Ist die konservative Therapie mittels Schonung, Krankengymnastik oder Spritzentherapie ausgeschöpft, so kann auch hier operativ mit einer Entlastung der Sehnenansätze und begrenztes, lokalisiertes Ausschalten der Schmerzempfindung eine rasche Besserung der Beschwerden erzielt werden.

Daumensattelgelenksarthrose

Verschleißerscheinungen eines Gelenks (Arthrose) gibt es nicht nur im Knie- oder Hüftgelenk, wenn sie auch dort häufiger auftreten.

Auch in den kleinen Finger- und Handwurzelgelenken kann es zu solch einem Gelenkverschleiß kommen, der zu sehr starken Schmerzen führen kann.
Dies betrifft an der Hand häufig das sogenannte Daumensattelgelenk.

Neben operativen Versorgungen ohne Endoprothese (künstliches Gelenk) kann unter bestimmten Umständen hier die Indikation zu einem Gelenkersatz gegeben sein. Dieser Eingriff kann sogar ambulant durchgeführt werden.

Das verletzte Kind

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie verletzen sich häufig im Haushalt, beim Sport, beim Spiel sowie im Straßenverkehr. Zu dem Verletzungsspektrum bei Kindern gehören neben kleinen Verletzungen wie Kopflatzwunden auch Knochenbrüche oder Verbrennungen

Das verletzte Kind bedarf eine auf jede Alterstufe abgestimmte Therapie.

So muss nicht jede Fraktur (Knochenbruch) operiert werden. Meist reicht eine Ruhigstellung des betroffenen Arms oder Beins.

Falls die konservative Therapie (d. h. ohne Operation) nicht ausreicht stehen in der Klinik für Unfallchirurgie am MHO alle modernen Verfahren zur Verfügung um eine schonende und kindgerechte Versorgung zu gewährleisten.

Häufig kann auch bei Knochenbrüchen der kleine Patient nach ein bis zwei Tagen wieder entlassen werden.

Um die bestmögliche Versorgung für das Kind zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit dem an das Marienhospital angegliederte Christliche Kinderhospital  (CKO) zusammen, wo sich von pflegerischer Seite speziell geschulte Kinderkrankenschwestern und -pfleger um die möglichst rasche Genesung des Kindes bemühen.

Chirurgie beim älteren Menschen

Die demografische Entwicklung in Deutschland ist nicht umzukehren. Der Altersquotient wird sich in den nächsten 20 Jahren weiter vergrößern.

Dem verletzen geriatrischen Patient kommt in der Unfallchirurgie eine besondere Bedeutung zu.

Denn nur ein kleiner Teil der Verletzungen ist durch ein plötzlich von außen einwirkendes Ereignis, d. h. ein „adäquates Trauma“, einen Unfall im engeren Sinne, bedingt. Im Straßenverkehr werden ältere Verkehrsteilnehmer vorrangig als Autoinsasse, Fußgänger und Fahrradfahrer verletzt.

Der überwiegende Anteil der Verletzungen im Alter entsteht jedoch durch ein Sturzereignis aus der Stand- oder Sitzhöhe, wobei nur in maximal 10% der Fälle Synkopen (plötzliche Bewusstlosigkeiten) als Sturzursache festgestellt werden können. Zu 80% ereignet sich ein Sturz ohne Bewusstseinsverlust bei einer üblichen Alltagsaktivität.

Aufgrund der zunehmenden Mobilität älterer Menschen kommt es immer wieder zu sogenannten alterstypischen Frakturen wie Schenkelhalsbrüchen und schenkelhalsnahen Oberschenkelbrüchen. 

Die unfallchirurgische Therapie zeichnet sich in der Alterstraumatologie (Lehre von den Verletzungen bei Älteren) durch eine Orientierung an den speziellen Bedürfnissen des älteren Verletzten aus: 

Dabei entscheidend sind die Priorität des OP‐Zeitpunkts, eine konsequente Weichteilschonung und die Wahl der OP‐Technik. Letztere sollte an der Vollbelastbarkeit unter Beachtung der Erfordernisse des osteoporotischen (von Knochenschwund betroffenen) Knochens ausgerichtet sein.

Hierzu ist eine umfangreiche Ausstattung mit winkelstabilen Osteosynthesematerialien (Materialen zur vorübergehenden operativen Versorgung von Brüchen) und endoprothetischen Implantaten (dauerhaft einzubringende Implantate) erforderlich, einschließlich Revisionsimplantaten (Austauschimplantaten) bei periprothetischen bzw. Periimplantatfrakturen (Brüchen neben Prothesen bzw.  Implantaten).

Während beispielsweies eine Schenkelhalsfraktur früher immer wieder eine lange Bettlägerigkeit mit teilweise anschließender Gehunfähigkeit zur Folge hatte, erfolgt heute die frühzeitige operative Versorgung je nach Bruchtyp mit einer Varikopfprothese, Gammanagel bzw. mit einer dynamischen Hüftschraube (DHS).

Dies hat zur Folge, dass in der Regel bereits nach drei Wochen die ursprüngliche Mobilität wiederhergestellt sein kann.

Allgemein ist hier der Grundsatz „Belastbarkeit vor Funktionalität“ zu nennen, aber auch das Ziel, möglichst nur eine einzige Operation durchzuführen.

In allen Fällen planen wir bereits am Operationstag zusammen mit unseren Krankengymnasten der physikalischen Therapie die weitere Vorgehensweise, so dass frühzeitig, d. h. schon am Tag nach der Operation, die ersten Gehversuche unternommen werden können.

Mit Hilfe unserer Sozialarbeiter wird bereits in der ersten Woche eine entsprechende Rehabilitation oder häusliche Versorgung je nachWunsch geplant und organisiert, so dass eine mögliche Weiterbehandlung nach der Entlassung ohne Verzögerung erfolgen kann.

Arthroskopie (Gelenkspiegelung)

Im Rahmen einer Arthroskopie erfolgt die Begutachtung und Therapie eines Gelenks durch Einbringen einer Kamera in den Gelenkspalt. Zuvor wurde durch eine Untersuchung durch den Arzt und eine Röntgen- oder MRT-Diagnostik eine Diagnose gestellt.

Während der Operation kann der Chirurg dann das Gelenk an einem Monitor betrachten und gezielt die erkrankten Strukturen innerhalb des Gelenkes behandeln ohne durch einen großen Schnitt das Gelenk zu eröffnen.

Die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) erfolgt u.a. am

  • Kniegelenk
  • Schultergelenk
  • Sprunggelenk
  • Handgelenk
  • an Zehen- und Fingergelenken

Damit lassen sich Sehnen- oder Bandverletzungen wie z.B. Kreuzbandrisse des Knies oder Rotatorenmanschettenrisse der Schulter behandeln.


Am Knie erfolgen zu 80 Prozent alle Eingriffe arthroskopisch.

 

Alle Eingriffe können in Teilnarkose (z.B. Rückenmarknarkose)  oder Allgemeinanästhesie durchgeführt werden. Dabei wird natürlich der Patientenwunsch mit in die Beratung einbezogen.

Endoprothetik

Der Verschleiß von Gelenkknorpel kann im Laufe der Lebens zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenkes führen.

Am häufigsten sind hier das Hüft- und Kniegelenk zu nennen. Aber auch an Schulter- oder Fingergelenken ist dieser Verschleiß möglich. Als letzte Therapiemöglichkeit, nach Ausschöpfen der konservativen Therapie, bleibt in vielen Fällen nur der Ersatz dieses Gelenkes mit einer Endoprothese (Kunstgelenk).

Neben den allgemein bekannten Hüft- und Knieendoprothesen verfügt unsere Klinik auch weitreichende Erfahrung im Ersatz von Schulter-, Speichenköpfchen und sogar einzelner Fingergelenke.

Gerade bei Hüft- und Knieendoprothesen stellt sich immer die Frage des Operationszeitpunktes. In den meisten Fällen ist der Schmerz und das persönliche subjektive Schmerzempfinden des einzelnen Patienten der Gradmesser dafür.

Sie entscheiden zusammen in einem Gespräch in einem ärztlichen Gespräch über die Therapiemöglichkeiten.

Ist dann doch ein Gelenkersatz notwendig, bieten wir nach gründlicher Vorbereitung moderne Implantate und minimal-invasive Operationstechniken (sogenannte Schlüsselloch-Operationen), so dass der Zeitraum der Immobilisierung (Bewegungseinschränkung) so kurz wie möglich gehalten wird.

Ziel ist es, dass sie so früh wie möglich das betroffene Gelenk wieder schmerzfrei bewegen können.

Auch am Handgelenk sowie an Zehen- und Fingergelenken führen wir endoprothetische Gelenkversorgungen durch. Hier sind Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis als auch altersbedingte Verschleißerscheinungen zu nennen.

Darüber hinaus besteht eine kollegiale Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, um ihnen auch hier mit modernsten Narkoseverfahren eine schmerzarme Nachbehandlung anzubieten und auch während und direkt nach der Operation eine intensivmedizinische Überwachung und Sicherheit zu gewährleisten.

Bereits während des stationären Aufenthaltes kümmern wir uns um eine Anschlussheilbehandlung in einer Reha-Klinik in der Umgebung.

Darüber hinaus besteht eine kollegiale Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, um ihnen auch hier mit modernsten Narkoseverfahren eine schmerzarme Nachbehandlung anzubieten und auch während und direkt nach der Operation eine intensivmedizinische Überwachung und Sicherheit zu gewährleisten.

Bereits während des stationären Aufenthaltes kümmern wir uns um eine Anschlussheilbehandlung in einer Reha-Klinik in der Umgebung.

Wirbelsäulenchirurgie

Verletzungen der Wirbelsäule kann man sich sowohl bei Freizeit-, Sport- und Arbeitsunfällen zuziehen. Auch altersbedingte Veränderungen der Knochenstruktur, wie z.B im Sinne einer Osteoporose (Knochenschwund), können zu spontanen Belastungsbrüchen selbst bei Bagatellunfällen führen. Die Folge sind Schmerzen, häufig Immobilitäten (Bewegungseinschränkungen), Instabilitäten des Achsenskelettes und in schweren Fällen Lähmungserscheinungen einzelner Körperareale, die bis zu einer Querschnittsymptomatik führen können.

Die Behandlung dieser Verletzungen erfolgt nach Grundsätzen der modernen wissenschaftlich anerkannten Versorgungsstrategien. Durch die bildgebenden radiologischen Möglichkeiten unseres Hauses mit der Ausstattung eines Computertomographen sowie zweier Magnetresonanztomografen ist die Diagnosefindung und anschließende an den jeweiligen Patienten angepasste Therapieplanung mit den neuesten Methoden möglich. Die Entscheidung ob eine konservative oder operative Therapie gewählt wird, erfolgt immer in enger Absprache mit dem Patienten unter ausführlicher Erläuterung der Vor- und Nachteile.

Viele Verletzungen der Wirbelsäule können minimal-invasiv mit kleinen Schnitten und damit einer kleinen Wundfläche durchgeführt werden. Hierbei entsteht ein geringeres Gewebetrauma, welches zu einer deutlichen Verkürzung der Liegezeit und der postoperativen Schmerzen führt. Meist ist eine Mobilisierung bereits am Tag nach der Operation möglich.

In enger Zusammenarbeit mit unserer physiotherapeutischen Abteilung und in Kooperation mit umliegenden Rehabilitationszentren ist sowohl nach konservativ als auch operativer Versorgung einer Wirbelsäulenverletzung eine Weiterversorgung gewährleistet. In diesem Bereich arbeiten wir eng mit den Kollegen der Klinik für Neurochirurgie in unserem Haus zusammen, um Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit und qualifizierter Versorgung zu gewährleisten.

Zu unsererm Spektrum gehören unter anderem Entlastungsoperationen nach Wirbelkörperverletzungen (Laminektomie), die oft notwendige operative Fusion von Wirbelkörpern, aber auch die Korrektur von Fehlstellungen der Wirbelsäule nach Unfällen.

Bei der Behandlung aller Patienten wird sowohl von pflegerischer, als auch von ärztlicher Seite eine den Verletzungen und dem Alter des Patienten entsprechende, individuelle Betreuung geleistet. 

So werden in der Regel verletzte Kinder sofort versorgt. Ältere Patienten, die mehrere Untersuchungen bis zur Diagnosestellung benötigen, werden in dieser Zeit entsprechend pflegerisch betreut. 

Nach dieser Notfallbehandlung kann die ambulante Weiterbehandlung von Berufsunfällen sowie von Privatversicherten durch uns erfolgen. Dies ist bei gesetzlich Krankenversicherten nur auf Überweisung durch einen niedergelassenen Chirurgen oder Orthopäden möglich. 

Alle ambulant behandelten Patienten verlassen unsere Ambulanz mit einem ärztlichen Kurzbericht, so dass die reibungslose Weiterbehandlung durch die niedergelassenen Hausärzte und Chirurgen gewährleistet ist.