Schwerverletztenversorgung

Wir sind überregionales Traumazentrum im Trauma-Netzwerk Süd-West-Niedersachsen und als solches auf die Behandlung von Schwer- und Schwerstverletzten mit Polytraumata vorbereitet.
Als Polytrauma werden Verletzungen mehrerer Körperregionen (Kopf, Brust, Bauch, Gliedmaßen) bezeichnet, die einzeln oder in Kombination lebensbedrohlich sind.

Diese Patienten behandeln wir mit unserem Team nach internationalem Standard. Die ärztlichen Mitarbeiter sind geschult und besitzen ATLS-Zertifikate. ATLS (Advanced Trauma Life Support) wurde als Schulungs- und Prüfungskonzept für die Erstbehandlung von Schwerstverletzten in den USA entwickelt. Ziel ist, der hohen Frühsterblichkeit (Golden Hour of Shock) durch effektive Behandlung gerade am Anfang zu begegnen und damit die Sterblichkeit (Letalität) wirkungsvoll zu senken.

Den aktuell jüngsten Jahresbericht unseres Traumazentrums (Berichtsjahr 2020) finden Sie hier (pdf-Datei; 0,2 MB)

Für die Versorgung der Patienten stehen uns zwei große und besonders ausgestattete Behandlungsräume zur Verfügung, die als Schockräume bezeichnet werden. Ein medizinischer Schock ist ein lebensbedrohlicher Kreißlaufzusammenbruch. Nach einem Schockraumalarm, d.h. der Ankündigung eines schwerverletzten Patienten, versammelt sich das Team im Schockraum: Ärzte und Pflegende der Unfallchirurgie, Anästhesie und Radiologie sowie, je nach Verletzungsmuster, Ärzte anderer Kliniken des Krankenhauses. Das Schockraumteam wird von einem unfallchirurgischen Teamleader geleitet.


In der Grafik wird der Ablauf der Polytraumaversorgung verdeutlicht.

Zurück zum Seitenanfang