Schwerverletztenversorgung

Wir sind das überregionale Traumazentrum im Trauma-Netzwerk Weser-Ems.
Als Polytrauma wird ein Patient bezeichnet, der mehrere Verletzungen verschiedener Körperregionen (Kopf, Brust, Bauch, Extremitäten), die einzeln oder in Kombination lebensbedrohlich sind.

Diese schwerstverletzten Patienten behandeln wir mit unserem Traumateam nach
internationalem Standard. Die ärztlichen Mitarbeiter sind geschult und besitzen
ATLS-Zertifikate.
ATLS (Advanced Trauma Life Support) wurde als Schulungs- und
Prüfungskonzept für die Erstbehandlung von Schwerstverletzten in den USA entwickelt. Ziel ist, der hohen Frühsterblichkeit (Golden Hour of Shock) durch effektive Behandlung gerade am Anfang zu begegnen und damit die Sterblichkeit (Letalität) wirkungsvoll zu senken.

Dafür stehen uns zwei große und besonders ausgestattete Behandlungsräume zurVerfügung, die als Schockräume bezeichnet werden. Nach Schockraumalarmversammelt sich das Team im Schockraum: Ärzte und Pflegende der Unfallchirurgie, Anästhesie und Radiologie sowie, je nach Verletzungsmuster, Ärzte anderer Kliniken des Krankenhauses. Das Schockraumteam wird von einem unfallchirurgischen Teamleader geleitet.


In der Grafik wird der Ablauf der Polytraumaversorgung verdeutlicht.

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