Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie

Aktuelles

Hohe Kompetenz für Wachoperationen anerkannt

In unserer neurochirurgischen Klinik werden bei bestimmten Hirntumoren auch sogenannte Wach-Operationen durchgeführt. Diese Eingriffe unterscheiden sich vom üblichen Vorgehen bei einer Tumorentfernung dadurch, dass der Patient während der laufenden Operation aus der Narkose kontrolliert aufgeweckt wird, um die Hirnfunktionen optimal überprüfen zu können. So kann ein Optimum an Tumorreduktion bei größtmöglicher Schonung des Gehirns erreicht werden, was einen erheblichen Zugewinn an Sicherheit und ein besseres OP-Ergebnis für den Patienten bedeutet. Diese Operationen bedeuten allerdings für das ausführende OP-Team einen deutlichen Mehraufwand und es ist viel Erfahrung und Professionalität erforderlich. Daher werden Wach-Operationen nur an bestimmten Zentren durchgeführt.

Das Team um Prof. Greiner erfuhr nun eine besondere Wertschätzung seiner Expertise auf diesem Gebiet. Die renommierte Fachzeitschrift "Journal Onkologie" veröffentlichte einen Leitartikel von Prof. Dr. Greiner zum Thema der Wach-Operation im Rahmen der Fortbildungsreihe. Somit können nun auch Kollegen aus anderen Kliniken von den Erfahrungen am Marienhospital Osnabrück profitieren.

Der Leitartikel steht Ihnen hier als PDF zum download zur Verfügung.

10 Jahre Neurochirurgie am MHO

Am 1. September 2006 wurde unter Leitung von Herrn Prof. Dr. C. Greiner im Marienhospital Osnabrück eine neurochirurgische Abteilung eröffnet. Im Herbst diesen Jahres kann unsere neurochirurgische Klinik damit auf eine zehnjährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Diesen besonderen "Geburtstag" haben wir am 16./17. September 2016 gefeiert.

Ein Gesellschaftsabend im Museum für Industriekultur führte zu einem Wiedersehen mit vielen Weggefährten und Kollegen. Schon die Einfahrt vom Osnabrücker Hauptbahnhof mit der historischen Dampflokomotive in den Grubenschacht am Veranstaltungsort sorgte für die angemessene Atmosphäre. Bei Tanzmusik und ausgezeichnetem Catering konnten wir uns feucht-fröhlich bei allen bedanken, die uns in den vergangenen zehn Jahren so positiv begleitet und unterstützt haben.

Für die wissenschaftliche Tagung am 14.09.16 war es uns gelungen, renommierte Redner zu allen relevanten aktuellen Themen in der Neurochirurgie zu gewinnen. Der Festvortrag des Herrn Prof. Dr. N. Sörensen (Würzburg) ermöglichte einen Einblick in die Entwicklung der Neurochirurgie seit den 1970-er Jahren. Die Veranstaltung wurde insbesondere auch von vielen Kollegen aus dem Umkreis Osnabrücks besucht.

Neurochirurgie im Hybrid-OP

Seit Mai 2016 verfügt das Marienhospital über einen neuen Operationssaal, der unter anderem mit einer roboter-gesteuerten 3D-Röntgenanlage ausgestattet ist. Dieser sogenannte Hybrid-OP verfügt über die modernste heute mögliche Ausstattung und bietet für die Operateure und die Patienten viele Vorteile.

Als neurochirurgische Klinik freuen wir uns, unsere Patienten nun noch strahlungsärmer und zeiteffizienter operieren zu können. Mit dieser Entwicklung setzt unsere Klinik erneut regional Maßstäbe in der Versorgung der neurochirurgischen Patienten.

 

Kooperation der Neurochirurgie in Osnabrück ausgeweitet

Schon seit über einem Jahr unterstützt unser neurochirurgisches Team des Marienhospitals die Kollegen am Klinikum Osnabrück und behandelt und operiert dort die Notfälle und dringlichen Patienten ausserhalb der Kernarbeitszeit.

Durch die Bildung einer neurochirurgischen Kooperation zwischen unserem Marienhospital, dem Klinikum Osnabrück und der Paracelsus-Klinik Osnabrück operieren unsere Spezialisten nun auch Patienten in der Paracelsus-Klinik.

Dadurch sind Herr Prof. C. Greiner und sein neurochirurgisches Team für die Behandlung und operative Therapie von Patienten an allen drei Osnabrücker Neurochirurgie-Standorten zuständig. Diese Kooperation wird von der Stadt Osnabrück und dem niedersächsischen Innenministerium als wegweisende Verbesserung in der Patientenversorgung in der Region Osnabrück angesehen.

 

Neurochirurgie in europäischer "brain tumor group" aufgenommen

Das Zentrum für Hirntumorbehandlung der Niels-Stensen-Kliniken ist jetzt international anerkannt worden. Chefarzt Professor Dr. Dr. J. Atzpodien (Direktor des Zentrums für Onkologie und Hämatologie der Niels-Stensen-Kliniken) und der Chefarzt unserer neurochirurgischen Klinik Professor Dr. C. Greiner sind in die „Brain Tumor Group“ der europäischen Krebsforschungseinrichtung „European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC)” aufgenommen worden.

 

„Die Aufnahme ist für die Verbesserung der wissenschaftlich basierten Versorgung von Hirntumor-Patienten in der Region ein sehr wichtiger Schritt“, so Professor Atzpodien. „Darüber freuen wir uns sehr.“ Unser Zentrum für Hirntumorbehandlung werde nun aktiv in das internationale Studiengeschehen eingebunden, erläutert Professor Greiner. Das komme den Patienten der Niels-Stensen-Kliniken verbundweit und krankenhausübergreifend zugute.

 

Die EORTC setzt sich auf wissenschaftlicher Ebene dafür ein, die Behandlung von Krebs zu verbessern und damit eine Verlängerung der Überlebenszeit und der Lebensqualität für die Patienten zu erreichen.

 

 

TraumaNetzwerk Süd-West-Niedersachsen zertifiziert

Zur Etablierung einer leitungsstarken, flächendeckenden und qualitätsgesicherten Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten rund um die Uhr wurde in Osnabrück das Tramanetzwerk Süd-West-Niedersachsen gegründet. Unsere Klinik ist dabei als einzige Neurochirurgie innerhalb des Netzwerks integraler Bestandteil. 10 Kliniken haben nun das unfangreiche Audit nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erfolgreich abgeschlossen. Dieses Engagement soll in einer Feierstunde am 5. August 2013 im Rathaus zu Osnabrück im Beisein des niedersächsischen Innenministers Pistorius gewürdigt werden.

     

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