MVZ Niels-Stensen-Kliniken GmbH (MVZ III) - Neurochirurgie - Osnabrück

Das (MVZ) Niels-Stensen-Kliniken GmbH (MVZ III) - Neurochirurgie - Osnabrück erfüllt den vollumfänglichen Versorgungsauftrag für die ambulante Diagnostik und Therapie aller neurochirurgischen Krankheitsbilder. Dazu bieten wir in zwei Schwerpunktpraxen (Kopfzentrum und Wirbelsäulenzentrum) auch verschiedene Spezialsprechstunden an. Die Fachärztinnen und Fachärzte des MVZ sind ausserdem oberärztlich in unserer Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie tätig. Dadurch ist eine kontinuierliche und stringente Vernetzung der ambulanten und stationären Behandlung garantiert.

Kopfchirurgie und allgemeine Neurochirurgie

• Spezialsprechstunden

- Hirntumore/onkolog. Sprechstunde

- Gefäßmissbildungen

- Neuromodulation (DBS)

- Kinderneurochirurgie

• Videosprechstunde

• Zweitmeinungsberatung

Wirbelsäule und Schmerzbehandlung

• Spezialsprechstunden

- Ungeklärter Rückenschmerz

- Wirbelsäulenchirurgie

- Neurochirurgische Schmerztherapie

 

• Videosprechstunde

• Zweitmeinungsberatung

Ärztliches Personal

Diana Dieckmann

Ärztliche Leitung des MVZ

Spezialsprechstunde Hirntumore / Onkologie

Dr. med. Ali Akcocuk

Spezialsprechstunde Hypophyse (Hirnanhangdrüse)

Andrej Krikun

Spezialsprechstunde Operative Schmerztherapie

Kontakt

MVZ Niels-Stensen-Kliniken GmbH (MVZ III) - Neurochirurgie

Am Salzmarkt 4
49074 Osnabrück

T 0541 326-4590
T 0541 326-4591

MVZ3-NEUROCHIRURGIE@remove-this.nsk.de

 Zur Klinik für Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie

Sekretariat

Lisa Barchwitz

Medizinische Fachangestellte

Michaela Loddenkötter

Medizinische Fachangestellte

Ana Maria Pereira Brito

Medizinische Fachangestellte

Infos

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum unseres MVZ (Medizinischen Versorgungszentrums) umfasst die klinische Diagnostik, ausführliche Beratung und die Therapie neurochirurgischer Krankheitsbilder.

Hirntumorerkrankungen

Hirntumorerkrankungen

Wir behandeln das gesamte Spektrum von Tumoren innerhalb des Schädels (intrakranielle Tumoren). Diese können sowohl vom Hirn- oder Nervengewebe selbst als auch von den umgebenden Strukturen wie Hirnhäuten, Gefäßen oder den Drüsen, ausgehen. Viele der Tumoren sind gutartig, z.B. niedriggradige Astrozytome, Meningeome, Cavernome oder Hypophysenadenome; manche zeigen aber ein bösartiges Wachstumsverhalten, z.B. Glioblastome oder auch Hirnmetastasen oder Metastasten von Krebsgeschwülsten einer anderen Körperregion. 

Tumoren können sich schon durch allgemeine Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kopfdruck, Übelkeit, Schwindel und allgemeiner Leistungsverminderung bemerkbar machen. Sie führen aber häufig auch zu ganz spezifischen neurologischen Ausfallserscheinungen. Dies können Sehstörungen sein, Bewegungsstörungen von Arm oder Bein, Schwerhörigkeit auf einem Ohr etc.. Nach einer Untersuchung in einer Praxis oder im MVZ Neurochirurgie erfolgt meist die Durchführung einer bildgebenden Diagnostik, also Computertomographie (CT) und/oder Kernspintomographie (MRT). 

In unserer Klinik stellen wir anhand der neurologischen Untersuchung und aller notwendigen technischen Untersuchungsergebnisse fest, auf welche Weise wir den Tumor so effektiv und schonend wie möglich operieren können. Hierzu setzen wir modernste Planungsverfahren und computergesteuerte, minimal-invasive Operationstechniken mit speziellen Mikroskopen ein (Neuronavigation). Im Folgenden finden Sie einige Hirntumorerkrankungen genauer dargestellt. Diese stellen einen Ausschnitt aus unserem Behandlungsspektrum dar. 

Neurotraumatologie

Verletzungen des Schädels, des ZNS und der Wirbelsäule

Das Gehirn und das Rückenmark werden durch den Schädel und den teils knöchernen Spinalkanal der Wirbelsäule vor äußeren Verletzungen geschützt. Bei Unfällen mit Knochenbrüchen (Frakturen) können diese „Schutzhüllen“ jedoch versagen und es kann zu ernsthaften Verletzungen des Zentralnervensystems kommen. Zusätzlich können die entstehenden Blutungen weiteren Schaden an den Nervenstrukturen verursachen. Häufig kommt es dann auf die schnelle operative Behandlung zur Vermeidung weiterer Defekte an. Im Bereich der Wirbelsäule muss außerdem deren Funktion als „Haltegerüst“ unseres Körpers Rechnung getragen werden, d.h. die Frakturen müssen durch die operative Behandlung wieder stabilisiert werden.

In unserer Klinik ist die Versorgung jeglicher Art von Verletzung bis hin zur Schwerstverletzung mehrerer Körperregionen (Polytraumatisierung) rund um die Uhr durch ein interdisziplinäres Team aus Unfallchirurgen, Abdominal- und Gefäßchirurgen, Neurochirurgen, Anästhesisten, Radiologen sowie HNO- und Augenärzten gewährleistet. Auf neurotraumatologischem Gebiet steht zu jeder Tag- und Nachtzeit ein OP-Team mit einem neurochirurgischem Facharzt zur Verfügung, so dass alle operativen Maßnahmen ohne Verzögerung durchgeführt werden können.

Zu diesen Notfall-Operationen gehören unter anderem die Eröffnung des Schädels zur Druckentlastung oder zur Entfernung von Blutungen, die Anlage von Drainagen zur Hirnwasserableitung oder von Sonden zur Hirndruckmessung, die primäre bzw. sekundäre Rekonstruktion von knöchernen Brüchen des Schädeldaches und die Abdichtung von Schädelbasisverletzungen. Weiter die Befreiung des Spinalkanals von einengenden Knochenteilen nach Wirbelsäulenfrakturen bei drohendem Querschnittssyndrom, die Stabilisierung der Wirbelsäule durch Einbringen von Metallplatten (zum Beispiel von vorne im HWS-Bereich) oder durch entsprechende Verschraubungen (zum Beispiel im LWS-Bereich).

Wir verfügen auf unserer Intensivstation über alle technischen und personellen Voraussetzungen zur optimalen Überwachung und Behandlung von Patienten mit Schädel-Hirn-Traumata oder Rückenmarksverletzungen. Entscheidend für den klinischen Verlauf ist die frühzeitige Einleitung einer optimalen Rehabilitationsbehandlung.

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen

Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Ursache hierfür sind häufig degenerative (funktionseinschränkende) Veränderungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben. Dies bedeutet, dass durch Alterung und Verschleiß Umbauprozesse eintreten, welche die Nervenwurzeln oder sogar das Rückenmark schädigen können. Die Folge sind in erster Linie Schmerzen, aber auch Gefühlsstörungen und Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen der Blase und der Beinmuskulatur.
Diese Veränderungen an der Wirbelsäule können mit Röntgenbildern, der Computertomographie (CT) und/oder der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) festgestellt werden. 

Unsere Klinik verfügt über ein breites Spektrum an Operationstechniken für den Bereich der Wirbelsäule. Angefangen bei Nervenblockaden und Denervierungen (Nervenbahnunterbrechungen) über mikrochirurgische Zugänge zum Wirbelkanal<link typo3 s665.html für den durch bandscheiben und wirbelknochen umgebenen geschützten kanal im innern der in dem das rückenmark vom austritt aus schädel bis etwa höhe des obersten lendenwirbels verläuft. tieferen anteilen kanals finden sich nach unten entsprungene die u. a. aber auch mastdarm- sexualfunktionen zuständig> und den Bandscheiben bis hin zu komplexen Stabilisierungstechniken und dem Einsatz von „künstlichen Bandscheiben“ (Bandscheibenendoprothesen). Wenn erforderlich, wird eine computergestützte spinale Navigationseinheit eingesetzt. Intraoperativ nutzen wir die Möglichkeiten der 3D-Tomographie zur Kontrolle der perfekten Lage der Impantate.

Da die Ursachen von Rückenschmerzen und Ischialgien (Schmerzen, die einem Nervenverlauf  im Bein - dem Ischiasnerv - folgen) vielfältig sind, wird auf eine eingehende Beratung der Patienten Wert gelegt. Ziel ist es, dem Patienten einen individuellen Stufenplan zur Behandlung anzubieten. 

Im Folgenden finden Sie einige häufige degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule genauer dargestellt. 

Kinderneurochirurgie

Kinderneurochirurgie

Viele neurochirurgische Erkrankungen bei Kindern unterscheiden sich deutlich von denen Erwachsener. Im Vordergrund stehen vor allem die Behandlung kindlicher Hirntumoren, ferner die Therapie des Wasserkopfes (Hydrocephalus) sowie die Behandlung angeborener Spaltbildungen der Wirbelsäule (spina bifida). Wir arbeiten dabei in enger Kooperation mit dem Christlichen Kinderhospital Osnabrück

Hirngefäßanomalien

Hirngefäßmissbildungen

Intrakranielle Aneurysmen sind kleine Aussackungen, die sich an Aufzweigungen von Blutgefässen im Kopf befinden. Sie sind meistens angeboren. Bei einigen Menschen führen diese Aneurysmen zu Blutungen, welche lebensbedrohlich sein können. Diese Blutungen nennt man Subarachnoidalblutungen in Anlehnung an das Häutchen "Arachnoidea", das auf der Hirnoberfläche aufliegt. Eine Subarachnoidalblutung zeigt sich meist durch ein extrem heftiges Kopfschmerzereignis mit Übelkeit und Erbrechen sowie einer plötzlichen Nackensteifigkeit, bis hin zur Bewußtlosigkeit. Immer häufiger werden Aneurysmen auch „zufällig“ gefunden, wenn wegen einer anderen Erkrankung eine Computer- oder Kernspintomographie erfolgt. 

Die Behandlung erfolgt auf unserer Intensivstation. Nach der genauen Lokalisation des Aneurysmas durch eine Angiographie erfolgt die Behandlung. Aneurysmen können entweder durch eine neurochirurgische Operation behandelt werden, bei der das Aneurysma mit einem winzigen Titanclip (Klemme aus Titan) vom Blutkreislauf getrennt wird und damit eine Blutung verhindert wird oder aber durch eine endovaskuläre Embolisation (d.h. Verschluss des Aneurysmas von innen heraus durch Einbringen von „Platinknäuel“ - sogenannter „Coils“ - mit einem über die Leiste in das Gefäßsystem eingeführten Katheter). Die Entscheidung hierüber treffen wir gemeinsam mit dem Team der Neuroradiologie des Instituts für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster, mit dem uns eine enge Kooperation verbindet.

Arteriovenöse Malformationen (AVM) sind ebenfalls Missbildungen von Blutgefäßen. Diese sind Knäuel aus Arterien und Venen, die unterschiedlich stark zu Blutungen neigen können. Die bevorzugte Behandlung der AVM ist zunächst die Embolisation (s.o.). Gelegentlich ist zur kompletten Ausschaltung anschließend eine Operation notwendig.

Nach der Behandlung ist in der Regel eine kurze Zeit der Therapie und Überwachung auf der Intensivstation erforderlich. Meist erfolgt nach dem stationären Aufenthalt eine Anschlussheilbehandlung.

Operative Schmerztherapie

Operative Schmerztherapie

Bei den neurochirurgisch operativen Schmerztherapien handelt es sich um Operationen, bei denen nicht die Ursache des Schmerzes behandelt, sondern die Schmerzwahrnehmung beeinflusst wird. Es handelt sich also nicht um eine kausale (ursachenbehebende), sondern um eine symptomatische (die Symptome betreffende) Behandlung.

Für diese Verfahren kommen in erster Linie solche Patienten in Betracht, die ein chronisches (andauerndes) Schmerzleiden plagt, bei dem die Ursache nicht behoben werden kann oder nicht genau bekannt ist. Typische Krankheitsbilder sind z.B. neuropathische Schmerzen bei entsprechenden Nervenerkrankungen oder auch chronische Schmerzen nach Operationen.

Neben einigen seltener angewandten destruktiven (zerstörenden) Verfahren sind mit neurochirurgisch operativer Schmerztherapie heute in der Regel die Rückenmarksstimulation (spinal cord stimulation = SCS) und die Gabe von Schmerzmedikamenten in den Wirbelkanal durch implantierte (eingesetzte) Medikamentenpumpen gemeint.



Die Schwerpunktpraxen unseres MVZ bieten für Spezialsprechstunden für viele Erkrankungen an. Außerdem können Sie sich in der Videosprechstunde auch bequem von zuhause oder unterwegs von unseren Experten beraten lassen.

Vor einer Operation ist die Einholung einer Zweitmeinung empfehlenswert. Diese können Sie bei uns kurzfristig und unkompliziert über die Spezialsprechstunde "Zweitmeinungsberatung" erhalten. Ausgewählte Oberärzte unserer Klinik beraten Sie dabei über die beste und erfolgversprechendste Behandlungsmethode.

Unsere Philosophie beruht auf dem Grundsatz, jedem Patienten die bestmögliche Beratung und differenzierte Diagnostik zukommen zu lassen, die dann zum individuell optimierten Therapiekonzept führt. Dazu nehmen wir uns selbstverständlich für jeden Patienten die erforderliche Zeit.

Sprechzeiten

Notfälle

Im Notfall können Sie sich selbstverständlich jederzeit an uns wenden.
Zwischen 16:00 Uhr und 08:00 Uhr begeben Sie sich dazu bitte in die Zentrale Notaufnahme des Marienhospitals.

Telefonische Erreichbarkeit

Termine können Sie unter der T 0541 326-4590 vereinbaren. Zur Terminvereinbarung benötigen Sie nur eine Überweisung, das MVZ ist durch alle Kassen anerkannt.

Montag08:00 - 12:00 Uhr14:00 - 16:00 Uhr
Dienstag08:00 - 12:00 Uhr14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch08:00 - 12:00 Uhr-
Donnerstag08:00 - 12:00 Uhr14:00 - 16:00 Uhr
Freitag08:00 - 12:00 Uhr-

 

Sprechstundenzeiten

Montag08:00 - 14:00 Uhr
Dienstag08:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch08:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag08:00 - 15:00 Uhr
Freitag08:00 - 13:00 Uhr


An ihrem Termin finden Sie sich bitte zunächst in unserer Anmeldung ein. Sie werden dann von einem unserer Fachärzte für Neurochirurgie untersucht und eingehend zu ihren Fragen beraten. Falls eine Operation angezeigt ist, wird der weitere Ablauf mit Ihnen ausführlich besprochen. Im Anschluss stellen wir Ihnen eventuell notwendige Weiterverordnungen, Rezepte oder Überweisungen aus.

Offene Sprechstunde

Montag08:00 - 9:30 Uhr-
Dienstag08:00 - 9:30 Uhr10:45 - 12:00 Uhr
Mittwoch08:00 - 9:30 Uhr10:45 - 12:00 Uhr
Donnerstag08:00 - 9:30 Uhr10:45 - 12:00 Uhr
Freitag08:00 - 9:30 Uhr-

Lageplan der Neurochirurgie am MHO

 

Download des Lageplans als PDF 
(Hinweis: Das Dokument ist nicht barrierefrei.)

Anfahrt

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