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Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Der klinische Schwerpunkt Schulter- und Ellenbogenchirurgie wurde 2009 am Franziskus-Hospital Harderberg unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Olaf Rolf gegründet. Dr. Rolf gilt als ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet – mit langjähriger klinischer Erfahrung, zahlreichen Publikationen und Fachbuchbeiträgen sowie wiederholten Nennungen in der FOCUS-Ärzteliste und der Stern-Ärzteliste.
Schon im ersten Jahr zeigte sich der hohe Bedarf: Rund 1.000 Patientinnen und Patienten mit Schulter- und Ellenbogenerkrankungen wurden operativ behandelt, darunter viele mit komplexen Befunden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Endoprothetik, also dem künstlichen Gelenkersatz, sowohl an der Schulter als auch am Ellenbogen. Mit über 150 endoprothetischen Eingriffen pro Jahr zählt unser Haus zu den führenden Schulterendoprothetik-Zentren in Deutschland.
Wir bieten das komplette operative Spektrum:
- Arthroskopische Verfahren (Schlüssellochchirurgie)
- Rekonstruktive Operationen zur Wiederherstellung von Gelenk- und Muskelstrukturen
- Künstlicher Gelenkersatz (anatomische und inverse Schulterprothesen, Ellenbogenprothesen)
- Revisionsoperationen bei gelockerten oder defekten Kunstgelenken
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den häufigsten Schultererkrankungen und unseren Behandlungsstrategien.
Schulterschmerzsyndrom (Impingement-Syndrom)
Das Schulterschmerzsyndrom (medizinisch: subakromiales Schmerzsyndrom, Impingement-Syndrom, Engpasssyndrom) gehört zu den häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen. Es entsteht, wenn es im engen Raum zwischen Schulterdach (Akromion) und Oberarmkopf zu Reizungen und Entzündungen kommt. Dabei sind oft auch die Rotatorenmanschette oder die lange Bizepssehne betroffen.
Typische Beschwerden
- Schmerzen beim Heben des Arms nach vorne oder über den Kopf
- Ruheschmerzen und häufig Nachtschmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter
- Eingeschränkte Beweglichkeit, typischerweise ein „schmerzhafter Bogen“ beim seitlichen Anheben des Arms
Behandlungsmöglichkeiten
Zunächst steht die konservative Therapie im Vordergrund – in der Regel über 2–3 Monate:
- Schmerzmittel
- gezielte Injektionen in den Schulterraum
- Physiotherapie und gezielte Übungen
Wenn die Beschwerden trotz Therapie bestehen bleiben, kann eine arthroskopische Operation sinnvoll sein:
- Endoskopische subakromiale Dekompression (ESD): Der Raum unter dem Schulterdach wird erweitert, knöcherne Engstellen (z. B. ein Akromionsporn) werden abgetragen.
- Begleitende Veränderungen, z. B. an der Bizepssehne oder am Schultereckgelenk, können gleichzeitig behandelt werden.
Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant in Schlüssellochtechnik. Schon am selben Tag können Sie wieder nach Hause zurückkehren. Im Anschluss beginnt sofort die aktive Krankengymnastik, um die Beweglichkeit zu fördern und das Ergebnis zu sichern.
Rotatorenmanschettenriss (Rotatorenmanschettenläsion)
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und ihren Sehnen, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen. Sie stabilisieren das Schultergelenk und ermöglichen seine große Beweglichkeit – Heben, Drehen und Abspreizen des Arms.
Durch Verschleiß (degenerative Veränderungen) oder durch Unfälle und plötzliche Belastungen (z. B. Sturz, schweres Reißen) kann es zu Teilrissen oder kompletten Rissen der Rotatorenmanschette kommen.
Beschwerden
- Schmerzen vor allem bei Belastung und Überkopfbewegungen
- häufig auch Nachtschmerzen, Betroffene können nicht auf der Schulter liegen
- Kraftverlust (z. B. Haare kämmen, Tasse aus dem Schrank holen, Wäsche aufhängen erschwert)
- manchmal kaum Beschwerden, obwohl ein Riss vorliegt
Eine Spontanheilung ist nicht möglich, da die Sehne sich zurückzieht und der Muskel verfettet. Unbehandelt verschlechtert sich der Befund mit der Zeit.
Diagnostik
In unserer fachärztlichen Sprechstunde erfolgt eine gründliche Untersuchung:
- körperliche Tests
- Ultraschall der Schulter
- ggf. Röntgen oder MRT (Kernspintomographie) zur genauen Planung
Behandlung
Ziel ist die Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Schulterfunktion.
- Konservativ (bei kleinen, symptomarmen Rissen): Schmerztherapie und Physiotherapie
- Operativ (bei größeren oder frischen Rissen, vor allem nach Unfall):
- arthroskopisch (Schlüssellochtechnik) oder
- offen/“mini-open“ bei größeren Defekten
- die abgerissene Sehne wird wieder am Knochen fixiert
Heute erfolgt die Operation in der Regel ambulant oder kurzstationär.
Nach der Operation
- vorübergehnde Lagerung im Abduktionskissen („Postbotenkissen“) für ca. 6 Wochen
- in Einzelfällen reicht ein Schlingenverband (Gilchrist)
- Physiotherapie über 10–15 Wochen nach individuellem Plan
- Ziel: sichere Einheilung, Wiederaufbau von Kraft und Beweglichkeit
Schulterinstabiliät (Schulterluxation)
Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers – dadurch aber auch besonders anfällig für Verrenkungen (Luxationen). Nach einer solchen Verletzung kann die Schulter instabil werden, d. h. sie „springt“ bei bestimmten Bewegungen oder Belastungen leichter wieder aus dem Gelenk.
Man unterscheidet:
- Traumatische Instabilität – nach einem Unfall oder einer Sportverletzung
- Habituelle Instabilität – angeboren, die Schulter wird ohne Unfall immer wieder instabil
Die Ursache: Damit die Schulter so beweglich ist, ist ihre knöcherne Führung relativ schwach. Stabilität entsteht durch Weichteile wie Gelenklippe, Kapsel und Bänder. Bei einer Verrenkung können diese Strukturen abreißen. Bleibt die Instabilität unbehandelt, drohen wiederholte Luxationen und langfristig ein vorzeitiger Gelenkverschleiß (Arthrose).
Behandlungsmöglichkeiten
- Habituelle Instabilität
In den meisten Fällen reicht ein spezielles Physiotherapie- und Trainingsprogramm, um die Schulter zu stabilisieren.
Unsere Klinik verfügt darüber hinaus als eine der wenigen über den sogenannten „Schulterschrittmacher“ – ein spezielles Elektrotherapiegerät, das gezielt die geschwächten Muskelgruppen stimuliert und damit den Behandlungserfolg zusätzlich unterstützt. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation notwendig.
- Traumatische Instabilität
Vor allem bei jungen und sportlich aktiven Menschen ist eine operative Versorgung empfehlenswert.- Mithilfe einer MRT-Untersuchung können Begleitschäden (z. B. Risse der Rotatorenmanschette oder eine SLAP-Läsion) erkannt werden.
- Bei einer Operation wird die abgerissene Gelenklippe wieder an der Pfanne befestigt und die Gelenkkapsel gestrafft (Bankart-Operation).
- Der Eingriff erfolgt je nach Situation arthroskopisch (Schlüssellochtechnik) oder offen.
Nachbehandlung
Nach der Operation wird die Schulter für einige Wochen ruhiggestellt und anschließend schrittweise wieder mobilisiert. Insgesamt dauert die Nachbehandlung etwa 4–10 Wochen, bevor die Schulter wieder voll belastbar ist. Ein stationärer Aufenthalt ist meist nur kurz erforderlich.
Unsere Klinik gehört zu den wenigen Zentren in Deutschland, die über den innovativen „Schulterschrittmacher“ verfügen.
Dabei handelt es sich um ein spezielles Elektrotherapiegerät, das gezielt die geschwächten Muskelgruppen der Schulter stimuliert.
- Unterstützt die Stabilisierung bei habituellen Instabilitäten
- Fördert gezielt den Muskelaufbau
- Ergänzt optimal die Physiotherapie
👉 So können wir Patientinnen und Patienten noch effektiver auf dem Weg zu einer stabilen und belastbaren Schulter unterstützen.
Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
Unter einer Kalkschulter versteht man Verkalkungen in den Sehnen der Rotatorenmanschette. Dabei lagern sich kleine Kalkdepots im Sehnengewebe ab. Warum es dazu kommt, ist nicht vollständig geklärt.
Krankheitsverlauf – drei typische Phasen
Die Erkrankung verläuft oft über mehrere Jahre und durchläuft verschiedene Stadien:
- Freezing Stadium (akute Entzündung)
- Ablösung von Kalkkristallen aus dem Depot
- starke Schmerzen, häufig auch in Ruhe und nachts
- Bewegungseinschränkung nimmt rasch zu
- Frozen Stadium (Verkalkung stabil)
- Kalkdepots sind im Gewebe verfestigt
- Schmerzen können nachlassen, die Schulter bleibt jedoch deutlich steif und eingeschränkt
- Thawing Stadium (Auflösung)
- Kalkdepots lösen sich nach und nach auf
- Beweglichkeit nimmt wieder zu
- dieser Prozess kann sich über Jahre hinziehen
Symptome
- starke Schulterschmerzen, v. a. bei Bewegungen über Kopf
- Nachtschmerzen mit Schlafstörungen
- zeitweise fast komplette Bewegungseinschränkung („frozen shoulder“)
- entzündungsähnliche Schwellung
Diagnose
Die Kalkschulter lässt sich zuverlässig durch Ultraschall oder Röntgen nachweisen.
Behandlungsmöglichkeiten
- Konservative Therapie
- Injektionen mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten
- begleitend Schmerzmittel und Physiotherapie
- in ausgewählten Fällen Stoßwellentherapie (ESWT)
- Operative Therapie (bei anhaltenden Beschwerden oder akuten Schmerzphasen)
- Entfernung des Kalkdepots in arthroskopischer Schlüssellochtechnik
- das Kalkdepot wird gezielt lokalisiert, eröffnet und vollständig ausgeräumt
- bei Bedarf Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach (endoskopische subakromiale Dekompression)
- der Eingriff erfolgt heute in der Regel ambulant oder kurzstationär
Heilungsaussichten
Die operative Therapie gilt als sehr erfolgreich:
- In über 90 % der Fälle kommt es zu einer deutlichen Besserung bis hin zur vollständigen Beschwerdefreiheit.
- Patient:innen können ihre Schulter nach der Ausheilung in aller Regel wieder frei, kraftvoll und schmerzarm bewegen.
Auch eine konservative Behandlung kann helfen, ist jedoch oft langwierig und kann sich über Jahre hinziehen.
Nach der Operation
Bereits kurz nach dem Eingriff beginnt die Physiotherapie, um die Beweglichkeit zu erhalten und den Heilungsprozess zu unterstützen. Das Schultergelenk darf aktiv und ohne Einschränkungen beübt werden.
Schultersteife (Frozen Shoulder)
Bei einer Schultersteife kommt es durch eine Verdickung und Schrumpfung der Gelenkkapsel zu einer deutlichen Einschränkung der Beweglichkeit. Oft tritt sie ohne erkennbare Ursache auf (primäre Schultersteife) und betrifft besonders häufig Frauen im mittleren Lebensalter und Menschen mit Diabetes.
Eine sekundäre Schultersteife kann sich auch nach Operationen, Verletzungen, Entzündungen oder einer längeren Ruhigstellung entwickeln.
Typischer Verlauf in drei Phasen
Die Erkrankung verläuft meist über Monate bis Jahre und zeigt einen charakteristischen, phasenhaften Verlauf:
- Freezing Phase („Einfrieren“) – zunehmende Schmerzen, die Beweglichkeit nimmt ab
- Frozen Phase („eingefroren“) – starke Bewegungseinschränkung, oft mit begleitenden Schmerzen
- Thawing Phase („Auftauen“) – die Schmerzen lassen nach, die Beweglichkeit verbessert sich langsam wieder
Behandlungsmöglichkeiten
- Konservative Therapie
- gezielte, konsequente Physiotherapie
- medikamentöse Schmerztherapie
- häufig hilft eine Kortisonbehandlung nach dem Habermeyer-Schema in Tablettenform
Ziel: Schmerzen lindern und die Beweglichkeit allmählich zurückgewinnen.
- Operative Therapie (bei therapieresistenten Fällen)
Wenn die konservative Behandlung nicht ausreicht, kann eine arthroskopische 360°-Arthrolyse helfen. Dabei werden Verwachsungen und Verklebungen im Gelenk minimal-invasiv gelöst und die Gelenkkapsel vorsichtig erweitert.
Für eine bestmögliche Nachbehandlung wird bereits während der Operation durch die Anästhesie ein Schmerzkatheter (ISB-Katheter, Interscalenusblockade) gelegt. Dieser ist mit einer Schmerzpumpe verbunden, die kontinuierlich Schmerzmittel abgibt. Dadurch ist direkt nach der Operation eine frühzeitige und nahezu schmerzfreie Physiotherapie möglich – ein entscheidender Faktor für die schnelle Wiedererlangung der Beweglichkeit.
Verletzung der langen Bizepssehne (LBS) – SLAP-Läsionen / Bizepssehnensyndrom
Die lange Bizepssehne (LBS) zieht vom Oberarm durch einen knöchernen Kanal bis ins Schultergelenk, wo sie an der Gelenklippe (Labrum) ansetzt. Durch ihre enge Nachbarschaft zur Rotatorenmanschette ist sie anfällig für Verschleiß, Entzündungen und Verletzungen.
Ursachen und Beschwerden
- Verschleiß und Entzündung (LBS-Teilruptur, LBS-Tendinitis): Die Sehne verdickt sich, gleitet schlechter und kann sehr schmerzhaft werden. Bei längerem Verlauf drohen Teil- oder Komplettrisse. Manche Betroffene berichten über ein „Champagnerkorken-Phänomen“ – eine Auftreibung der Sehne im Gelenk.
- Typisch sind bewegungsabhängige Schmerzen, insbesondere beim Beugen des Arms gegen Widerstand.
- Verletzungen der Gelenklippe (SLAP-Läsionen, Pulley-Verletzungen): Nach Unfällen oder sportlicher Belastung kann der Ansatz der Sehne an der Gelenklippe einreißen.
Diagnostik
- Klinische Tests (z. B. Palm-up-, Speed- oder Yergason-Test)
- Ultraschall, ggf. MRT zur Darstellung von Flüssigkeit, Entzündung oder Rissen
Behandlung
- Konservative Therapie (2–4 Monate)
- Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente
- gezielte Injektionen unter das Schulterdach
- Physiotherapie (Bewegungstraining, Kräftigung)
- ergänzend Massagen, Ultraschall- und Elektrotherapie
- Operative Therapie (bei anhaltenden Beschwerden oder Rissen)
- heute fast immer arthroskopisch (Schlüssellochtechnik)
- Entfernung oder Durchtrennung der erkrankten Sehne und Befestigung am Knochen (Tenodese mit Fadenanker)
- Eingriff erfolgt in der Regel ambulant
Nachbehandlung
- keine Ruhigstellung erforderlich – die Schulter kann sofort aktiv bewegt werden
- gezielte Physiotherapie zur Kräftigung und Bewegungsverbesserung
- Rückkehr in Alltag und Sport meist nach wenigen Wochen
Erfolgsaussichten
Die arthroskopische Tenodese der Bizepssehne zeigt in Studien und Praxis sehr gute Ergebnisse bei über 95 % der Patient:innen: Schmerzen lassen zuverlässig nach, die Schulter gewinnt wieder an Kraft und Belastbarkeit.
Künstliches Schultergelenk (Schulterendoprothese)
Verschiedene Schultererkrankungen können einen künstlichen Gelenkersatz notwendig machen. Hauptgründe sind starke Schmerzen in Ruhe und bei Belastung, die trotz Schmerzmitteln bestehen bleiben, sowie deutliche Veränderungen im Röntgenbild.
Häufige Ursachen:
- Arthrose des Schultergelenkes (Omarthrose)
- rheumatoide Arthritis
- Knochenbrüche des Oberarmkopfes
- Durchblutungsstörungen des Oberarmkopfes
Am Franziskus-Hospital werden jährlich rund 150 Schulterendoprothesen implantiert. Damit gehört unser Team zu den erfahrensten Zentren in Deutschland.
Individuelle Auswahl der Prothese
Welche Prothese die richtige ist, hängt von Erkrankung, Befund und Lebensalter ab. In unserer fachärztlichen Sprechstunde legen wir gemeinsam mit Ihnen anhand von Untersuchung, Röntgen, Ultraschall und ggf. MRT/CT das optimale Vorgehen fest.
Das moderne Spektrum umfasst:
- Knochensparender Oberflächenersatz (z. B. Kappenprothese, Simpliciti®)
- Anatomische Schulterprothese (Oberarmkopf + Gelenkpfanne) – geeignet, wenn die Rotatorenmanschette intakt ist
- Inverse Schulterprothese (umgekehrtes Prinzip) – ideal, wenn die Rotatorenmanschette fehlt oder zerstört ist: Der kräftige Deltamuskel übernimmt die Funktion und sorgt so für Schmerzfreiheit und gute Beweglichkeit
- Wechselprothesen – für komplexe Fälle nach Lockerung oder Infektion
Besondere Expertise:
Wir sind eines der wenigen Zentren in Deutschland, das eine 3D-Planung der Schulterprothese durchführt.
- Schon vor der Operation wird anhand von 3D-Datensätzen das Implantat exakt geplant.
- Während der Operation können wir diese Planung mithilfe von Navigation oder sogar mit Augmented-Reality-Technik umsetzen.
- Das Ergebnis: höchste Präzision, optimale Positionierung und maximale Haltbarkeit der Prothese.
Operation und Nachbehandlung
- Die Operation erfolgt in Vollnarkose, mit der Option eines Schmerzkatheters für eine gezielte und individuell gesteuerte Schmerztherapie.
- Dank unseres Fast-Track-Programms ist heute nur ein kurzstationärer Aufenthalt von 1–3 Tagen notwendig.
- Postoperativ wird die Schulter zunächst für ca. 4 Wochen passiv bewegt. Anschließend folgt der Übergang in die aktive Beübung.
- Je nach Operationsverfahren kommt ein Gilchristverband oder ein Abduktionskissen zum Einsatz.
- Ein individueller Nachbehandlungsplan mit Physiotherapie wird in enger Zusammenarbeit mit unserer physiotherapeutischen Abteilung erstellt.
- Eine Rehabilitationsmaßnahme ist insbesondere beim Übergang zur aktiven Bewegung nach etwa 6 Wochen sinnvoll.
Prognose
- Moderne Schulterendoprothesen erreichen heute Ergebnisse, die denen von Hüft- und Knieprothesen vergleichbar sind.
- In über 90 % der Fälle berichten Patient:innen von einer deutlichen Schmerzreduktion und einer spürbar besseren Beweglichkeit.
- Auch nach mehr als 10 Jahren zeigen die Implantate in Studien sehr gute Haltbarkeit und Funktion.
- Die Kombination aus hoher OP-Erfahrung (150 Prothesen/Jahr), Fast-Track-Programm und modernster 3D-/AR-Technik macht uns zu einem führenden Zentrum in Deutschland.









