Aktuelles

Hier halten wir Presseartikel und Vorträge unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Franziskus-Hospital Harderberg für Sie bereit.

Archiv

18.05.2017: Jahreskongress der DVSE 2017

Der 24. Jahreskongress der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) e.V. findet vom 18.-20. Mai2017 im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg statt.

Kongresspräsidenten sind Prof. Dr. med. Philip Kasten vom Orthopädisch Chirurgischen Centrum Tübingen und PD Dr. med. Frieder Mauch M.A. von der Sportklinik Stuttgart.

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31.03.2017: Volkskrankheit Osteoporose

Chefarzt vom Franziskus-Hospital Harderberg referiert auf Bundeskongress

Georgsmarienhütte/Osnabrück/Erlangen. Die orthopädische Kompetenz des Franziskus-Hospitals Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken ist auch überregional gefragt: Privatdozent Dr. Olaf Rolf, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, war jetzt Referent auf dem Bundeskongress für Osteologie (Lehre von den Knochen) in Erlangen. Der Orthopäde informierte über die Volkskrankheit Osteoporose (Knochenschwund). Er erläuterte, welche Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Gelenkersatzes es im Fall einer Osteoporose gibt. Je gesünder die Knochen, desto besser seien die Voraussetzungen für eine endoprothetische Versorgung, berichtete Dr. Rolf: Gerade bei Patienten mit verminderter Knochendichte oder einer Osteoporose seien einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Auf diese ging der Mediziner in seinem Vortrag umfassend ein. Über künstliche Hüft- und Kniegelenke spricht Privatdozent Dr. Olaf Rolf am Mittwoch, 5. April, um 19 Uhr im Gesundheitszentrum Medicos in Osnabrück. In der Veranstaltung des Endoprothetikzentrums des Franziskus-Hospitals Harderberg erläutert der Chefarzt aktuelle Entwicklungen der Hüft- und Knieendoprothetik unter anderem anhand einer Live-OP am Kunstknochen: Er präsentiert die Implantation einer Knie-Totalendoprothese.

17.03.2017: Live-OP am Kunstknochen

Dr. Olaf Rolf informiert am 5. April im Medicos über künstliche Hüft- und Kniegelenke

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Über künstliche Hüft- und Kniegelenke spricht Privatdozent Dr. Olaf Rolf am Mittwoch, 5. April, um 19 Uhr im Gesundheitszentrum Medicos in Osnabrück. In der Veranstaltung des Endoprothetikzentrums der Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg erläutert der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie aktuelle Entwicklungen der Hüft- und Knieendoprothetik unter anderem anhand einer Live-OP am Kunstknochen: Er präsentiert die Implantation einer Knie-Totalendoprothese. Zudem informiert der Orthopäde darüber, wann die Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken angezeigt ist. Er erklärt, was Prothesenträger beachten sollten. Außerdem geht er auf die Frage ein, wann ein Prothesenwechsel nötig und sinnvoll ist. Der Chefarzt und sein Team stellen verschiedene Prothesen und ihre Möglichkeiten vor. Dr. Rolf ist seit Jahren als Top-Mediziner in der Focus-Ärzteliste vertreten. Informationen und Anmeldung unter Telefon 0541 / 502-2550.

07.12.2016: Kinder aus Krisengebieten erfolgreich behandelt

Franziskus-Hospital Harderberg vereinbart mit dem Friedensdorf Oberhausen eine enge Kooperation

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Sie kommen aus Angola, Gambia und Afghanistan: Fünf Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten wurden jetzt erfolgreich im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken behandelt. Oberarzt Dr. Jürgen Apel aus der orthopädischen Klinik von Chefarzt Privatdozent Dr. Olaf Rolf und sein Team operierten die Kinder. Möglich wurde das durch die Unterstützung des Fördervereins für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg. Künftig sollen weitere Kinder hier versorgt werden. Dazu vereinbarte das Krankenhaus eine enge Zusammenarbeit mit dem Friedensdorf Oberhausen, das sich „äußerst dankbar“ für die Bereitschaft des Franziskus-Hospitals zeigte.

Unter den fünf in diesen Tagen behandelten Kindern war auch ein besonders schwerer Fall: Der des kleinen Ali Akbar. In einem sehr aufwendigen mehrstündigen Eingriff operierte Dr. Apel den Fuß des jungen Afghanen. Diese komplexe Operation konnte nur in Kooperation mit einem plastischen Chirurgen erfolgen: Dazu kam Chefarzt Dr. Bernd Ruhnke vom Städtischen Klinikum Gütersloh eigens ins Franziskus-Hospital. Auch der zwölfjährigen Clothilde aus einem entlegenen Dorf in Angola konnte in diesen Tagen auf dem Harderberg geholfen werden. Durch eine Gelenkfehlstellung und eine starke Beinachsendeformierung war sie nicht mehr gehfähig. Seit über einem Jahr fand sich keine Klinik, die sie operieren wollte. Der fünfjährige Victor aus Angola sowie der gleichaltrige Lamin aus Gambia kamen mit Fehlstellungen beider Beine, die zu einer schweren Gehbehinderung führten. Sie wurden ebenso erfolgreich behandelt wie Abdul Modaser aus Afghanistan. Der Zweijährige hatte einen Tumor im linken Oberarm, der in seinem Heimatland nicht entfernt werden konnte.

„Es ist sehr erfreulich, dass wir durch Unterstützung unserer Spender aus Stadt und Landkreis Osnabrück sowie darüber hinaus derartige Behandlungen für Kinder in außergewöhnlichen Situationen ermöglichen können“, betont Heinz Lunte, Vorsitzender des Fördervereins für Freibetten am Franziskus-Hospital Harderberg, als er die Kinder nach der OP besuchte. Er dankte den Spendern für ihr Engagement. Um kranke Kinder auch weiterhin unterstützen zu können, seien Spenden auf das Konto des Fördervereins (Kontonummer IBAN DE 44265501050000245100) bei der Sparkasse Osnabrück sehr hilfreich.

09.11.2016: Start für Hüftkopfspenden

„Startschuss“ für Hüftkopfspenden im Franziskus Hospital

Als erste Klinik der Niels-Stensen-Gruppe gibt es im Franziskus Hospital Harderberg nun für die orthopädischen Patienten die Möglichkeit ihren eigenen Hüftkopf zu spenden.

Von Andre Meier-Barthel

Zur Geschichte:

Der Einsatz allogener Gewebetransplantate ist fester Bestandteil der Therapie von Knochendefekten in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Immer wieder kommt es vor, dass es bei großen operativen Eingriffen (vorwiegend bei Revisionseingriffen) zu Defektsituationen am Knochen kommt. Mit einem Hüftkopf als Spende lassen sich Defekte und Substanzverluste intraoperativ gut beherrschen. Generell ist der „Knochenmarkt“ in Deutschland ähnlich wie der Blutproduktemarkt schwer zu planen. Blutprodukte sind in der Regel, wenn auch Saisonbedingt noch gut zu bekommen. Dieses gilt nicht unbedingt für alle großen Knochenprodukte. Seit mehr als 15 Jahren hat sich z.B. das Marburger Knochenbanksystem als Standard für die sichere Versorgung mit thermodesinfizierten Femurköpfen in Deutschland etabliert.

Mehr als 170.000 Implantationen weltweit belegen die Sicherheit und Qualität. Der nach einem speziellen Verfahren hergestellte Human-Femurkopf steht als somit als Arzneimittel den Fachkliniken wieder zur Verfügung. Alle Kliniken die z.B. Hüftköpfe entnehmen möchten, und somit nach § 20b AMG offiziell an der Arzneimittelherstellung beteiligt sind, müssen sich einer Inspektion der örtlichen Bezirksregierungen unterziehen.

Im Franziskus:

Die Behörde prüfte sehr genau, ob hier die Voraussetzungen nach GCP (Gute klinische Praxis) gegeben sind. So muss z.B ein genauer Ablaufplan für die Hüftkopfspende eingehalten werden. Jeder in unserem Team, besonders im OP muss seine Rolle kennen, und die einzelnen Schritte beachten. Begleitet werden die Prozesse im Franziskus Hospital Harderberg auch durch die Firma TELOS. Es ist von Vorteil, dass unser Haus und die Abteilung bereits Zertifiziert sind. Besonderes Augenmerk wurde im Franziskus auf die Sterilisationsabteilung gelegt. Hier hat der zuständige Inspektor aus Oldenburg die klaren Strukturen im Ablauf, und das System zur Siebaufbereitung deutlich hervorgehoben. Sichtlich beeindruckt ließ er sich die Prozesse  Rund um die Aufbereitungen der Instrumentarien  erläutern. Die Vorbereitung und das Erarbeiten von Standards bis zum Startschuss haben etwa ein Jahr in Anspruch genommen. Ferner wurden und werden im Verlauf erneute Personalschulungen vorgenommen. Vom Arzt der die Patienten aufklärt, bis zum OTA/Fachpflege OP, die die Knochenspende dokumentiert, verpackt, und zunächst in einem gesondertem Kühlschrank einlagert, sind alle beteiligt.

Der Patient muss im Übrigen für alles sein Einverständnis geben!

Es versteht sich von selbst, dass Patienten auch hier die nötigen Informationen erhalten, um in Ruhe zu entscheiden, ob sie der Sache zustimmen oder es ablehnen möchten. Ein Fragebogen dient zur Entscheidungsfindung, und somit als Grundlage für die rechtliche Aufklärung. Oft wird ein Hüftkopf als Spende für einen anderen Patienten entnommen. Dies findet in aller Regel dann statt, wenn der Spender ohnehin ein künstliches Hüftgelenk und somit eine Hüftprothese bekommt. In diesem Fall muss der Hüftkopf, vom Operateur als einheitliche Knochensubstanz unbeschädigt komplett entfernt werden, da Platz für die Prothese geschaffen werden muss.

Dieses herausgenommene Knochenmaterial kann, anstatt es zu verwerfen, einem anderen Empfänger, aber natürlich auch dem Patienten selbst zur Verfügung gestellt werden. Hierzu wird der Knochen in einem speziellen Verfahren verpackt, außer Haus geschickt, und in der Schweiz Labortechnisch aufgearbeitet. Dem Spender wird ebenso unmittelbar vor seiner Operation Blut entnommen. Dieses wird gesondert Laborchemisch untersucht. Erst nach der positiv -negativen Laborprobe wird der Hüftkopf als solches durch einen benannten zuständigen Facharzt freigegeben. Der Zeitraum zwischen Operation, also der eigentlichen Spende, und der Freigabe des Knochens kann bis zu 14. Tage in Anspruch nehmen. Hiernach erfolgt dann die Bereitstellung in eine Knochenbank. Eine der größten deutschen Knochenbanken befindet sich z.B. an der Charité in Berlin. Von dort aus werden die Knochenprodukte unter anderem wieder in den Markt gebracht. Man kann sich vorstellen, dass diese unter aufwendigsten Verfahren zu bearbeitete Medizin Produkte preislich in einem vierstelligen Bereich liegen können. Qualitätsunterschiede gibt es nur in den verschiedentlichen Größen. Femurköpfe von weiblichen Patienten, sind oft kleiner, als die von männlichen Patienten. Die Aufarbeitung der Präparate bleibt hierbei der gleiche Aufwand.

Faktencheck:

Orthopädie am Franziskus Hospital

- Klassische Orthopädie seit 30 Jahren

- Rund 3000 Operationen im Jahr

- Rund 1000 Operationen im Jahr rund um das Thema: „Endoprothetik“

- an den Gelenken: Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenk und Ellenbogen

- Endoprothetikzentrum seit 2013 (als Nummer 027 in Deutschland Zertifiziert, Stand 7-2016 gibt es 553 Kliniken als EPZ in der BRD)

- Teilnahme am Deutschen Endoprothesenregister (EPRD)

- Verwendung ausschließlich ISO zertifizierte Endoprothesenmodelle

- vier Hauptoperateure

- 95 Betten

- zwei Stationen

- Zusätzliche Schwerpunkte: Septische Gelenkchirurgie und Revisionsmanagement bei Endoprothetik

Das Ziel:

Unser Ansinnen ist es, die Möglichkeit zur intraoperativen Knochenspende im Franziskus Hospital fest zu etablieren. Es war also nur eine Frage der Zeit, ab wann wir uns an der aktiven Knochenspende in Deutschland beteiligen würden. Wir alle hier leisten somit einen hohen Beitrag die Knochenspende aktiv zu fördern! „Qualität heute, Erfolg morgen“

Für mehr Informationen:

www.telos-marburg.de/de/produkte/humanfemurkopf 

www.ctba.at 

https://trans.charite.de/institut/abteilungen/gewebebank/ 

www.endomap.de/de/index   

30.06.2016: Focus-Top-Mediziner

Dr. Rolf unter den Top-Medizinern der Focus-Bestenliste

Georgsmarienhütte/Ostercappeln/Osnabrück. Das Franziskus-Hospital Harderberg, das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln und das Marienhospital Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken sind mit Top-Medizinern erneut in der bundesweiten Bestenliste des Nachrichtenmagazins Focus vertreten. Sie werden nicht nur für ihre fachliche Exzellenz gelobt, sondern auch für die sehr hohe Patientenzufriedenheit.

Das Franziskus-Hospital Harderberg liegt insbesondere bei Brustkrebserkrankungen und bei orthopädischen Behandlungen vorne. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie wird von Chefarzt Privatdozent Dr. Olaf Rolf geleitet und ist seit 2013 als Endoprothetikzentrum zertifiziert. Hier werden jährlich mehr als 3.500 Patienten stationär behandelt und mehr als 1.000 künstliche Gelenke implantiert.

Die Klinik für Senologie („Lehre von der weiblichen Brust“) gehört zum Brustzentrum Osnabrück und steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Albert von der Assen. Das Brustzentrum zählt zu den größten Brustzentren Deutschlands. Jährlich werden von dem hoch qualifizierten interdisziplinären Team über 500 Patientinnen behandelt, bei denen ein Brustkrebs neu diagnostiziert wurde.

Das Lungenzentrum am Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln zählt ebenfalls zu den besten Adressen in Deutschland, wenn es um die Behandlung von Lungenkrebs geht. Dr. Ludger Hillejan, Chefarzt der Thoraxchirurgie und Leiter des zertifizierten Lungenkrebszentrums, sieht im guten Abschneiden der Klinik eine Bestätigung für die Arbeit seines Teams.

Das Marienhospital Osnabrück (MHO) punktet vor allem in der Gefäßchirurgie: Chefarzt Prof. Dr. Jörg Heckenkamp freut sich über die herausragende Platzierung: Sie spiegele die Zufriedenheit der Patienten und den guten Ruf bei den Fachkollegen wider. Prof. Dr. Christoph Nies, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, wird erstmals in der kommenden Focus-Spezialausgabe zum Thema Endokrinologie/Hormone geführt.

09.06.2016: Jahreskongress 2016 der DVSE

Der 23. Jahreskongress der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) e.V. findet vom 09. - 11. Juni 2016 im Congress Centrum Bremen statt.

Kongresspräsident ist der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg, Herr PD Dr. Olaf Rolf.

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