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Sport- und gelenkerhaltende Orthopädie
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Meniskuschirurgie
Umstellungsosteotomie
Umstellungsosteotomie bei X-Bein und O-Bein – präzise Achskorrektur für gesunde Gelenke
Eine X- oder O-Bein-Fehlstellung kann Schmerzen im Knie oder in der Hüfte verursachen und das Gangbild verändern. In unserer Praxis führen wir eine detaillierte Deformitätenanalyse und exakte Operationsplanung durch, um die Beinachse optimal zu korrigieren.
Die Korrektur erfolgt mittels Osteotomie und stabiler Plattenfixierung – modern, sicher und individuell angepasst. So tragen wir dazu bei, Ihre Gelenke langfristig zu entlasten und Ihre Beweglichkeit zu erhalten.
Kniescheibenstabilisierung
Eine instabile Kniescheibe (Patella) kann bei Bewegung schmerzhaft „herausspringen“ oder sogar vollständig aus dem Gelenk rutschen (Patellaluxation). Wiederholte Instabilitäten führen häufig zu Knorpelschäden und frühzeitigem Verschleiß im Kniegelenk. Betroffene berichten oft über Unsicherheit beim Gehen, Treppensteigen oder Sport.
Ziel der Kniescheibenstabilisierung ist es, die natürliche Führung der Kniescheibe wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und weitere Luxationen zuverlässig zu verhindern.
Dabei steht stets der Erhalt der Gelenkfunktion im Vordergrund.
Am Beginn jeder Behandlung steht eine gründliche klinische Untersuchung und eine bildgebende Diagnostik (z. B. MRT, CT und Röntgen). So können die individuellen Ursachen der Instabilität genau bestimmt und das optimale Verfahren ausgewählt werden.
Operative Verfahren zur Kniescheibenstabilisierung
Je nach Ursache und Ausmaß der Instabilität kommen verschiedene moderne Verfahren zum Einsatz:
- Rekonstruktion des MPFL (mediales patellofemorales Ligament)
→ Wiederherstellung des wichtigsten inneren Haltebandes der Kniescheibe. - Korrektur der Beinachse oder Beindrehung (Torsionsosteotomie)
→ Dreh- oder Achsfehlstellungen werden operativ korrigiert, um die Zugrichtung der Kniescheibe zu normalisieren. - Versetzung des Kniescheibenansatzes (Osteotomie der Tuberositas tibiae)
→ Der Ansatzpunkt der Kniescheibensehne wird so verlagert, dass die Kniescheibe wieder zentral über das Gelenk gleitet. - Anpassung der Gleitbahn der Kniescheibe (Trochleaplastik)
→ Bei flacher oder ungenügender Gleitrinne wird die Gelenkfläche so geformt, dass die Kniescheibe stabil geführt wird.
Nach der Operation folgt eine individuell abgestimmte Nachbehandlung mit Physiotherapie und gezieltem Muskelaufbau.

