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Das Kniegelenk
Das Kniegelenk ist das größte und am stärksten belastete Gelenk des menschlichen Körpers. Es verbindet Oberschenkel- und Unterschenkelknochen und besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Knorpel, Menisken, Bändern, Sehnen, Muskulatur und Gelenkkapsel.
Damit wir stabil stehen und trotzdem beweglich gehen können, muss das Knie zwei Dinge leisten:
- Beweglichkeit in Beugung und Streckung
- Stabilität beim Stehen, Gehen und Laufen
Durch Hebelwirkung und Beschleunigungskräfte wirkt auf das Kniegelenk beim Laufen oder Springen ein Vielfaches des Körpergewichts – in Spitzen sogar Belastungen von bis zu zwei Tonnen. Diese enormen Kräfte kann das Gelenk nur dann aushalten, wenn alle Strukturen optimal zusammenarbeiten.
Wird eine dieser Strukturen geschädigt – z. B. Meniskus, Kreuzband, Knorpel oder Gelenkkapsel – führt das zu einer Überlastung der übrigen Anteile und langfristig zu Schmerzen, Instabilität und Verschleiß.
Unser Angebot am Franziskus-Hospital Harderberg
Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen Kniechirurgie – alles unter einem Dach und aus einer Hand:
- Minimalinvasive Arthroskopie (Schlüsselloch-Operation) bei Meniskus- oder Kreuzbandschäden, Knorpelverletzungen oder freien Gelenkkörpern
- Biologische Verfahren zur Knorpel- oder Bandrekonstruktion
- Korrektureingriffe zur Achs- und Bandstabilisierung
- Teil- oder Vollprothesen (Knieendoprothetik) bei fortgeschrittener Arthrose – inklusive 3D-Planung, Fast-Track-Konzept, Blutmanagement und patientenindividueller Implantatauswahl
Unser Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Therapie zu finden – von der gelenkerhaltenden Operation bis hin zum hochpräzisen Gelenkersatz.
Knieendoprothetik
Knieendoprothetik – Präzision, Sicherheit und schnelle Erholung
Das Kniegelenk ist eines der komplexesten und am stärksten belasteten Gelenke des Körpers. Verschleißerkrankungen (Arthrosen) führen häufig zu zunehmenden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einem deutlichen Verlust an Lebensqualität.
Wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen keine ausreichende Linderung mehr bringen, kann eine künstliche Knieprothese Mobilität, Schmerzfreiheit und Lebensqualität dauerhaft wiederherstellen.
Am Franziskus-Hospital Harderberg sind wir das führende Zentrum für moderne Knieendoprothetik in der Region. Wir bieten Ihnen alle Leistungen aus einer Hand – von der Diagnostik und Patientenschulung über die Operation bis zur Nachsorge und Rehabilitation.
Unsere Schwerpunkte
- Primäre Knieendoprothetik – individuell geplant, präzise implantiert
- Teilprothesen (unikondylär, patellofemoral) bei umschriebenem Verschleiß
- Revisions- und Wechseloperationen bei gelockerten oder verschlissenen Implantaten
- Korrektureingriffe bei Achsfehlstellungen oder Bandinstabilitäten
Jährlich implantieren wir mehrere hundert Knieprothesen – mit nachweislich hervorragenden Ergebnissen und hoher Patientenzufriedenheit.
Höchste Präzision – konventionell und robotergestützt
Unsere modernen Instrumentarien und Navigationshilfen ermöglichen bereits heute eine sehr hohe Präzision bei der Implantation von Knieprothesen.
Für ausgewählte Fälle mit komplexen Achsabweichungen oder besonderen anatomischen Voraussetzungen setzen wir zusätzlich den ROSA®-Roboter ein – eines der modernsten robotergestützten Systeme weltweit.
Ihre Vorteile:
- Individuelle 3D-Planung: Exakte Analyse der Gelenkanatomie vor dem Eingriff
- Feinjustierte Ausrichtung: Der Roboter unterstützt den Operateur bei millimetergenauer Platzierung
- Höhere Weichteilbalance: Verbesserte Spannung und Führung der Bänder
- Optimierte Funktion und Langlebigkeit: Präzise Positionierung senkt das Risiko von Fehlbelastungen
Dabei gilt: Der Roboter assistiert, ersetzt aber nicht die Erfahrung des Operateurs – jede Entscheidung bleibt in der Hand des erfahrenen Chirurgen.
Unser Behandlungskonzept
Wir setzen auf ein ganzheitliches, patientenorientiertes Konzept, das alle Elemente moderner Endoprothetik umfasst:
- 3D-Planung und individuelle Achsvermessung
- Minimalinvasive Implantationstechniken – muskelschonend und weichteilerhaltend
- Fast-Track-Programm: Mobilisation am Operationstag, stationärer Aufenthalt meist nur 3–5 Tage
- Patientenschulungen vor dem Eingriff – Sicherheit durch Wissen
- Blutmanagement – gezielte Strategien zur Vermeidung von Fremdbluttransfusionen
Individuelle Implantatauswahl und strukturierte Nachsorgeplanung.
Ablauf der Behandlung
- Vorbereitung und Planung
- Klinische Untersuchung und bildgebende Diagnostik
- 3D-Planung und Auswahl der optimalen Implantatgröße
- Aufklärung, Patientenschulung und präoperative Trainingsvorbereitung
- Operation – präzise und muskelschonend
- Minimalinvasives Vorgehen mit gewebeschonender Schnittführung
- Bei Bedarf Einsatz des ROSA®-Roboters zur exakten Achsausrichtung
- Kontrolle der Weichteilbalance in Echtzeit
- Fast-Track-Erholung
- Mobilisation und Physiotherapie bereits am Operationstag
- Entlassung in der Regel nach 3–5 Tagen
- Individuell geplante Rehabilitation – ambulant oder stationär
Ergebnisse und Vorteile für unsere Patient*innen
- Deutliche Schmerzreduktion oder völlige Schmerzfreiheit
- Natürlicheres Bewegungsgefühl durch anatomisch exakte Implantatposition
- Schnellere Mobilität und Rehabilitation
- Lange Haltbarkeit der Prothese durch präzise Ausrichtung
- Hohe Patientenzufriedenheit und messbar bessere Funktionswerte
Ihr Vorteil am Franziskus-Hospital Harderberg:
- Eines der größten Zentren für Knieendoprothetik in der Region
- ROSA®-Robotiksystem bei komplexen Fehlstellungen
- Hochpräzise Instrumentarien und erfahrene Operateure für exakte Ergebnisse
- Alles aus einer Hand: Diagnostik – Schulung – Operation – Nachsorge
- Fast-Track-Konzept für schnelle Genesung
- EndoCert-zertifiziertes Zentrum mit höchsten Qualitätsstandards
- Blutmanagement zur Vermeidung von Transfusionen
Meniskusschäden
Meniskusschäden – kleine Struktur, große Wirkung
Der Meniskus ist eine halbmondförmige Knorpelscheibe im Kniegelenk. Er wirkt wie ein Stoßdämpfer zwischen Ober- und Unterschenkelknochen und sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung, Stabilität und reibungsarme Bewegung. Jeder Mensch besitzt zwei Menisken – einen Innen- und einen Außenmeniskus.
Durch Verletzungen, Fehlbelastungen oder altersbedingten Verschleiß kann es zu Rissen im Meniskus kommen. Am häufigsten ist der Innenmeniskus betroffen. Typische Beschwerden sind:
- Schmerzen im Gelenkspalt
- Schwellung oder Ergussbildung
- Blockierungen („Einklemmen“)
- Bewegungseinschränkungen oder stechender Schmerz bei Drehbewegungen
Eine unbehandelte Meniskusverletzung kann langfristig zu Knorpelschäden und Gelenkarthrose führen.
Diagnose
Die Diagnose erfolgt durch:
- Klinische Untersuchung (Meniskustests)
- Bildgebung (MRT) zur Darstellung der Meniskusstrukturen
- Arthroskopie (Gelenkspiegelung) – bei Bedarf auch als kombinierter Diagnose- und Behandlungseingriff
Behandlung
Der Grundsatz lautet: Erhalt vor Entfernung.
Ziel ist es, so viel gesundes Meniskusgewebe wie möglich zu bewahren.
In der Regel erfolgt die Behandlung arthroskopisch („Schlüssellochtechnik“) – also minimalinvasiv, schonend und ambulant. Über zwei kleine Hautschnitte werden eine Kamera und mikrochirurgische Instrumente eingeführt.
Therapieoptionen:
- Meniskusnaht: Bei frischen Rissen im gut durchbluteten Außenbereich – besonders bei jungen, aktiven Patient:innen.
- Teilresektion: Entfernung des geschädigten Meniskusteils, wenn eine Naht nicht möglich ist. Der stabile Meniskusrest bleibt erhalten und übernimmt weiterhin die Stoßdämpferfunktion.
Nachbehandlung
Dank der modernen arthroskopischen Technik erfolgt der Eingriff in aller Regel ambulant.
In den meisten Fällen ist Vollbelastung nach wenigen Tagen möglich – abhängig vom Eingriffstyp.
- Eine zielgerichtete Physiotherapie unterstützt die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Stabilität.
Sportliche Aktivität ist meist nach 4–6 Wochen wieder möglich.
Ihre Vorteile am Franziskus-Hospital Harderberg
- Minimalinvasive, arthroskopische Operationen in höchster Qualität
- Ambulante Durchführung – schnelle Erholung und Rückkehr in den Alltag
- Individuell angepasste Behandlung: Meniskuserhalt, wann immer möglich
- Langjährige Erfahrung in der Kniegelenkchirurgie
- Enge Kooperation mit unserer physiotherapeutischen Abteilung für optimale Nachsorge
Knorpelschäden
Knorpelschäden – moderne Therapie für glatte Gelenkflächen
Unsere Kniegelenke leisten täglich Schwerstarbeit: bis zu 10.000 Beuge- und Streckbewegungen bewältigen sie – oft über Jahrzehnte. Damit alles reibungslos funktioniert, sind die Gelenkflächen mit elastischem Knorpelgewebe überzogen.
Dieser Knorpel wirkt wie ein Stoßdämpfer und sorgt für schmerzfreie Beweglichkeit.
Doch durch Verschleiß, Fehlbelastung oder Verletzungen kann diese glatte Oberfläche Schaden nehmen. Der Knorpel rauht auf, wird dünner oder reißt ein – Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung sind die Folge. Da Knorpelgewebe nur begrenzt regenerationsfähig ist, kann eine rechtzeitige Behandlung entscheidend sein, um das Gelenk zu erhalten.
Diagnose
Zur Beurteilung des Knorpelzustands kombinieren wir modernste Diagnostik:
- Klinische Untersuchung
- Hochauflösende MRT-Diagnostik
- Arthroskopie (Gelenkspiegelung) bei unklaren Befunden oder als therapeutischer Eingriff
Behandlungsmöglichkeiten
Die Wahl des optimalen Verfahrens hängt von Alter, Aktivität, Lokalisation und Größe des Defekts ab. Unser Ziel ist immer der Erhalt des natürlichen Gelenks.
1. Mikrofrakturierung
Bei kleineren, umschriebenen Knorpelschäden wird der Knochen unterhalb des Defekts punktuell eröffnet. So gelangen Stammzellen aus dem Knochenmark in die Defektzone und bilden faserigen Ersatzknorpel. Dieses Verfahren kann arthroskopisch und minimalinvasiv durchgeführt werden.
2. AMIC – Autologous Matrix-Induced Chondrogenesis
Eine Weiterentwicklung der Mikrofrakturierung: Der Defekt wird nach dem Anbohren zusätzlich mit einer biologischen Membran (z. B. Kollagen) abgedeckt. Diese Matrix stabilisiert den Blutkoagel und unterstützt die Bildung von besser strukturiertem, belastbarerem Knorpelgewebe.
3. OATS – Mosaikplastik (Osteochondrales Autologes Transplantat-System)
Bei tieferen Knorpel-Knochen-Defekten wird körpereigener Knorpel-Knochen-Zylinder aus einem unbelasteten Bereich entnommen und in den Defekt verpflanzt. Dieses Verfahren ermöglicht eine sofort stabile, hyaline Knorpeloberfläche und wird besonders bei jüngeren, aktiven Patient:innen eingesetzt.
4. MACI – Matrix-assoziierte Autologe Chondrozytenimplantation
Für größere Defekte oder bei wiederkehrenden Schäden kann körpereigener Knorpel entnommen, im Labor vermehrt und anschließend auf einer biologischen Trägermatrix in den Defekt implantiert werden.
Diese moderne Technik ermöglicht die Bildung von neuem, hochwertigem hyalinem Knorpel und ist ein biologisches Hightech-Verfahren der Knorpelrekonstruktion.
Ziel der Behandlung
Alle Verfahren zielen darauf ab, die Gelenkoberfläche wiederherzustellen, Schmerzen zu lindern und eine weitere Gelenkschädigung zu verhindern.
Damit lassen sich häufig größere Operationen oder ein künstlicher Gelenkersatz über viele Jahre hinauszögern oder ganz vermeiden.
Ihre Vorteile am Franziskus-Hospital Harderberg
- Komplettes Spektrum der modernen Knorpelchirurgie – von biologischer Rekonstruktion bis zur Endoprothetik
- Minimalinvasive, arthroskopische Operationstechniken
- Individuelle Therapiekonzepte je nach Defektgröße, Lokalisation und Patient:innenprofil
- Einsatz von modernen biologischen Materialien (Matrixsysteme, Membrantechniken)
- Schnelle Rehabilitation durch schonende Operation und strukturierte Nachbehandlung
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapie und Orthopädietechnik
Vordere Kreuzbandruptur
Vordere Kreuzbandruptur – Wiederherstellung von Stabilität und Funktion
Das vordere Kreuzband (VKB) ist ein zentrales Stabilisierungselement des Kniegelenks. Es steuert die Bewegung zwischen Ober- und Unterschenkel und sorgt dafür, dass das Knie auch bei schnellen Richtungswechseln und Sprüngen stabil bleibt.
Bei einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes ist diese Biomechanik gestört – das Knie verliert seine Stabilität. Dies kann langfristig zu Meniskus- und Knorpelschäden führen und das Risiko für eine vorzeitige Arthrose deutlich erhöhen.
Ursachen und Symptome
Eine VKB-Ruptur ist eine häufige Verletzung – sie macht rund 20 % aller Knieverletzungen aus.
Typischerweise tritt sie bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln oder Stopps auf (z. B. Fußball, Skifahren, Handball). Auch in höheren Altersgruppen steigt die Zahl der Verletzungen durch das wachsende Aktivitätsniveau.
Typische Symptome sind:
- plötzlich auftretender Schmerz und Schwellung
- Gefühl eines „Schnappens“ oder „Knickens“
- Instabilitätsgefühl („giving way“)
- eingeschränkte Beweglichkeit
Zur Diagnosesicherung dienen die klinische Untersuchung und eine MRT-Bildgebung.
Moderne Behandlung – minimalinvasiv und individuell
Die Therapie hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Dank minimalinvasiver Techniken und biologisch hochwertiger Transplantate sind heute sehr gute funktionelle Ergebnisse möglich – bei kürzerer Erholungszeit und geringerem OP-Trauma.
Das Ziel der Operation ist es, die natürliche Stabilität des Kniegelenks wiederherzustellen und eine spätere Arthrose zu verhindern.
Unsere Operationsverfahren
Am Franziskus-Hospital Harderberg führen wir die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes ausschließlich durch erfahrene, spezialisierte Operateure durch.
Wir verwenden die moderne all-inside-Technik:
- minimalinvasives Vorgehen („Schlüssellochchirurgie“)
- geringe Knochenschädigung durch innenliegende Bohrkanäle
- kürzere Operationszeit, geringeres Blutungsrisiko
- weniger postoperative Schmerzen
- kosmetisch unauffälliges Ergebnis
Als Transplantat wird meist die Semitendinosussehne verwendet, die über einen kleinen (ca. 3 cm) Schnitt an der Knieinnenseite entnommen wird. In der vierfach-Bündeltechnik bietet sie eine mit dem natürlichen Kreuzband vergleichbare Zugfestigkeit.
Auf die Entnahme zusätzlicher Sehnen (z. B. Gracilis) kann verzichtet werden – das verringert die Entnahmemorbidität und beschleunigt die Heilung.
Begleitverletzungen wie Meniskus- oder Seitenbandläsionen werden im selben Eingriff mitversorgt.
Rehabilitation – früh mobil, schnell stabil
Die Physiotherapie beginnt noch am Operationstag, um Verklebungen und Bewegungseinschränkungen vorzubeugen.
Ein strukturierter, evidenzbasierter Nachbehandlungsplan wurde in enger Zusammenarbeit mit unserer Physiotherapie-Abteilung entwickelt und begleitet Sie durch alle Reha-Phasen.
Rehabilitationsziele:
- rasche Wiedererlangung der Beweglichkeit
- schmerzfreie Vollbelastung
- gezielter Muskelaufbau und neuromuskuläre Kontrolle
In der ersten Rehabilitationsphase wird das Knie durch eine stabilisierende Bewegungsorthese geschützt.
Die vollständige, belastungsstabile Wiederherstellung der Kniegelenksfunktion wird in der Regel nach 3–6 Monaten erreicht – abhängig vom individuellen Trainingsfortschritt.
Ihre Vorteile am Franziskus-Hospital Harderberg
- Hochspezialisierte Operateure mit großer Erfahrung in der VKB-Chirurgie
- Minimalinvasive all-inside-Technik – gewebeschonend und präzise
- Individuelle Transplantatauswahl nach Sport- und Berufsprofil
- Integriertes Rehabilitationskonzept – Frühmobilisation ab dem 1. Tag
- Versorgung von Begleitverletzungen im selben Eingriff
- Schnelle Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport
Robotik in der Endoprothetik
Robotik in der Endoprothetik – Präzision, Sicherheit und individuelle Anpassung
Am Franziskus-Hospital Harderberg setzen wir modernste Technologien gezielt ein, um für unsere Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Dazu gehört auch der Einsatz des ROSA®-Roboters, eines hochpräzisen Systems, das unsere erfahrenen Operateure bei ausgewählten Eingriffen – insbesondere in der Knieendoprothetik – unterstützt.
Der Roboter kommt bei komplexen Fehlstellungen oder besonderen anatomischen Voraussetzungen zum Einsatz und ergänzt die ohnehin sehr präzisen, etablierten Instrumentarien unserer Klinik.
Wie der ROSA®-Roboter arbeitet
- Über Tracker am Gelenk erfasst das System die exakte räumliche Stellung des Knochens in Echtzeit.
- Auf dieser Grundlage werden Schnittebenen, Achsen und Grenzen millimetergenau definiert.
- Am Roboterarm können präzise Werkzeuge befestigt werden – die Bearbeitung des Knochens erfolgt jedoch stets durch den Operateur selbst.
Der Roboter assistiert, er ersetzt nicht die chirurgische Erfahrung. - Während der gesamten Operation dokumentiert das System jeden Schritt, überwacht kontinuierlich die Stabilität und die geplante Prothesenposition und gleicht diese mit den präoperativen Daten ab.
So entsteht eine perfekte Kombination aus menschlicher Expertise und technologischer Präzision – für maximale Sicherheit und eine individuell angepasste Gelenkfunktion.
Datengestützte Präzision und postoperative Analyse
Während des Eingriffs sammelt der ROSA®-Roboter fortlaufend Daten, die den Operateur bei der Feinabstimmung der Implantatposition und Bandspannung unterstützen.
Diese Informationen können auch für die Qualitätssicherung und wissenschaftliche Auswertung genutzt werden.
Patient:innen erhalten zudem zukünftig die Möglichkeit, über eine digitale App ihre Bewegungsdaten vor und nach der Operation erfassen zu lassen. So kann der Genesungsverlauf objektiv verfolgt und die Rehabilitation gezielt optimiert werden.
Unser Anspruch
Das Franziskus-Hospital Harderberg zählt zu den wenigen Kliniken in der Region, die über ein eigenes ROSA®-Robotersystem verfügen.
Unser Ziel ist es, modernste Technik verantwortungsvoll einzusetzen, um für jeden Patienten das bestmögliche funktionelle Ergebnis zu erzielen –
präzise, sicher und individuell.


