Hüftgelenk - Endoprothetik auf höchstem Niveau

Das Hüftgelenk ist eines der zentralen Gelenke des menschlichen Körpers. Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen führen schnell zu einem deutlichen Verlust an Lebensqualität – beim Gehen, Treppensteigen oder auch im Schlaf.

Am Franziskus-Hospital Harderberg bieten wir Ihnen als führendes Zentrum für Hüftendoprothetik in der Region eine ganzheitliche Versorgung aus einer Hand – von der Diagnostik und Beratung über die Operation bis zur Nachsorge und Rehabilitation.
 

Unsere Schwerpunkte

  • Primäre Hüftendoprothetik – modern, sicher und individuell geplant
  • Revisions- und Wechseloperationen – bei gelockerten oder verschlissenen Prothesen
  • Minimalinvasive Hüftchirurgie – muskelschonend und weichteilerhaltend

Jährlich werden bei uns über 600 Hüftprothesen implantiert, hinzu kommen rund 250 Wechseloperationen – damit zählen wir zu den größten Endoprothetikzentren Nordwestdeutschlands.

Moderne Endoprothetik – Alles aus einer Hand

Unsere Patient*innen profitieren von einer interdisziplinären Versorgung durch erfahrene Operateure, spezialisierte Pflegekräfte, Physiotherapeut*innen und Schmerzexpert*innen.
Alle Schritte – von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachsorge – erfolgen nach standardisierten, qualitätsgesicherten Behandlungspfaden.

Wir sind nach den hohen Qualitätsstandards der Fachgesellschaft EndoCert als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert. Die Ergebnisse unserer Operationen werden fortlaufend intern und extern überprüft – für maximale Transparenz und Sicherheit.

Innovation und Qualität

Wir setzen auf alle modernen Elemente der Endoprothetik:

  • 3D-gestützte Operationsplanung – exakte Anpassung der Prothese an Ihre Anatomie
  • Minimalinvasive Implantationstechniken – Muskeln und Sehnen bleiben weitgehend intakt
  • Fast-Track-Konzept – rasche Mobilisation, meist Aufstehen am Operationstag, nur kurzstationärer Aufenthalt (3–5 Tage)
  • Patientenschulungen vor der Operation – Sicherheit und Vertrauen durch Information
  • Blutmanagement und transfusionsfreie Chirurgie – konsequente Strategien zur Vermeidung von Fremdblutgabe
  • Frühzeitige Physiotherapie – Mobilisation bereits am OP-Tag

Indikation - Wann ist ein künstliches Hüftgelenk notwendig?

Die häufigste Ursache ist der fortgeschrittene Gelenkverschleiß (primäre Arthrose). Dabei nutzt sich der Knorpel zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne zunehmend ab, bis Knochen auf Knochen reibt.

Weitere Ursachen können sein:

  • Posttraumatische Arthrose nach Frakturen oder Fehlstellungen
  • Rheumatoide Arthritis und andere entzündliche Gelenkerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes (Hüftkopfnekrose)
  • Angeborene Fehlstellungen (z. B. Hüftdysplasie)
  • Folgen von Infektionen oder Operationen

Typische Beschwerden sind Leistenschmerzen, zunehmende Schmerzen beim Gehen, Stehen und in Ruhe, Bewegungseinschränkungen (Schuhe zubinden nicht mehr möglich), Anlauf- und Belastungsschmerzen sowie Muskelabbau.

Wenn konservative Maßnahmen wie Medikamente, Injektionen und Physiotherapie keine ausreichende Linderung mehr bringen, ist der endoprothetische Gelenkersatz eine sichere und dauerhafte Lösung.

Das operative Verfahren

Bei der Implantation verwenden wir ausschließlich hochwertige, bewährte Endoprothesen führender Hersteller. Je nach Knochenqualität und Lebensalter kommen zementfreie Titanprothesen oder zementierte Systeme zum Einsatz.

  • Kurzschaftprothesen für junge, aktive Patient*innen – knochensparend und zukunftssicher
  • Standardprothesen mit langer Haltbarkeit für ältere Patient*innen
  • Anatomisch geformte Pfannen mit Press-fit-Verankerung – sofort belastungsstabil
  • Individuelle Planung von Beinlänge, Hüftzentrum und Luxationssicherheit

Die Operation erfolgt über einen minimalinvasiven Zugang, bei dem keine Muskulatur abgelöst wird. So können Patient*innen meist noch am Operationstag aufstehen und gehen.

Nach der Operation – Schnelle Rückkehr in den Alltag

  • Mobilisation direkt am Operationstag
  • Fast-Track-Konzept: kurze Liegezeit, schnelle Schmerzfreiheit, frühe Belastbarkeit
  • Stationärer Aufenthalt: in der Regel 3–5 Tage
  • Definierte Entlassungskriterien
  • Anschließend Rehabilitation – ambulant oder stationär, individuell geplant mit unserem Sozialdienst

Bei Bedarf regelmäßige Nachkontrollen zur Funktions- und Implantatüberwachung.

Revisions- und Wechseloperationen

Bei gelockerten oder verschlissenen Hüftprothesen stehen modernste Revisionsimplantate und Sonderprothesen zur Verfügung. Auch komplexe Fälle (z. B. Knochenverlust oder Infektion) werden durch unser erfahrenes Team sicher versorgt – ein weiterer Schwerpunkt unseres Zentrums.

Ihr Vorteil im Franziskus-Hospital Harderberg

  • Größtes Zentrum der Region für Hüftendoprothetik
  • Alles aus einer Hand: Diagnostik – Schulung – Operation – Nachsorge
  • EndoCert-zertifiziertes Endoprothetikzentrum
  • Minimalinvasive, muskelschonende Technik
  • Fast Track und Blutmanagement für schnelle Erholung und Sicherheit
  • Erfahrenes Spezialisten-Team mit mehreren hundert Eingriffen pro Jahr