Darmkrebs vorbeugen, erkennen, behandeln

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Gesundheit im Gespräch am 18. Februar

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland – und zugleich zu denjenigen, bei denen Vorsorge besonders wirksam ist. Wird die Erkrankung früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr hoch. Dennoch zögern viele Menschen, empfohlene Untersuchungen wahrzunehmen. Vor allem die Darmspiegelung ist häufig mit Unsicherheit, Scham oder Angst verbunden. 

Genau hier setzt der Darmkrebsmonat März an: Er soll informieren, Ängste nehmen und dazu ermutigen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Die Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Gespräch“ greift dieses Thema auf. Ziel ist es, über Möglichkeiten der Prävention aufzuklären, moderne diagnostische Verfahren vorzustellen und einen Überblick über aktuelle Behandlungskonzepte zu geben.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. Februar, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum, Breiter Gang 10-16, statt und wird gleichzeitig im Internet übertragen. Der Eintritt ist frei und auch der Live-Stream kann frei zugänglich über den YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken angesehen werden.

Fragen an die Ärzte können bereits vorab per E-Mail über gesundheit-im-gespraech@remove-this.noz.de eingereicht werden.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Vorstufen von Darmkrebs entdecken und entfernen, bevor sie gefährlich werden. Dabei zeigt sich zunehmend, dass Darmkrebs immer häufiger auch jüngere Menschen trifft. Entsprechend rückt ein früheres Vorsorgealter stärker in den Fokus.

Die Referenten erläutern, ab wann Vorsorge sinnvoll ist, welche Symptome ernst genommen werden sollten und wie wichtig es ist, Veränderungen frühzeitig abklären zu lassen.

Mit Dr. med. Petr Ziegler, Prof. Dr. Dr. med. Jens Atzpodien und Eckart Schilling stehen erfahrene Ansprechpartner aus Chirurgie, Onkologie und Gastroenterologie zur Verfügung. Sie zeigen auf, wie Darmkrebspatientinnen und -patienten heute interdisziplinär betreut werden – mit klaren Behandlungsplänen, enger persönlicher Begleitung und Zeit für Fragen und Sorgen. Ziel ist es, Ängste zu nehmen, Sicherheit zu vermitteln und Betroffene durch alle Phasen der Behandlung zu begleiten.

Dank moderner Medizin und strukturierter Versorgung haben sich die Prognosen bei Darmkrebs in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Früh erkannt, lässt sich die Erkrankung häufig vollständig heilen oder langfristig kontrollieren. 

Die Veranstaltung macht deutlich, wie wichtig Aufklärung, Vorsorge und eine qualitätsgesicherte Versorgung sind. Dabei spielt die ganzheitliche Betreuung eine große Rolle, die das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Darmkrebszentrum des Franziskus-Hospitals Harderberg bereits seit 2014 leistet – von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge werden Betroffene und ihre Angehörigen umfassend begleitet.