Wir über uns

Hier finden Sie Informationen zu unseren einzelnen Fachabteilungen:

Diabetesstation

Diabetesbehandlung und Diabetesberatung

Unser Diabetes-Team hat es sich zum Ziel gesetzt, durch frühestmögliche Erkennung und optimierte Therapie des Diabetes mellitus  Folgeschäden vorzubeugen. Die Betreuung durch das Team erfolgt hauptsächlich auf der inneren Station 1 (Diabetesstation) und unabhängig von Ihrer Grunderkrankung in allen Abteilungen des Hauses auf Anfrage ihres behandelnden Stationsarztes oder durch den Patienten selbst.

Eine enge Zusammenarbeit mit Hausarzt, Diabetes-Schwerpunktpraxis und stationäre Behandlung ist beim Diabetes mellitus von großer Bedeutung. Seit ca.2 Jahren arbeiten wir aus diesem Grunde mit Dr. Wübbolding  (Diabetesschwerpunktpraxis  Damme, Zweitpraxis hier im Haus) zusammen.

Am Dienstagnachmittag ab 13.30 Uhr können Sie bzw. der Hausarzt einen ambulanten Termin telefonisch zur Vorstellung bei Behandlungsproblemen des Diabetes mellitus vereinbaren.
Telefon: 05473/29246

Eine stationäre Aufnahme kann beim Diabetes mellitus bei Behandlungsproblemen, die in einer Schwerpunktpraxis nicht gelöst werden können, bei schweren Folge- oder Begleiterkrankungen, geistigen oder körperlichen Behinderungen notwendig sein.

Bei Rückfragen bezüglich stationärer Behandlungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter der Tel. 05473/29246 (Diabetesberaterinnen) oder Frau Dr. Bargouth Telefon: 05473/29959

Im Rahmen eines stationären Aufenthaltes werden die Patienten nach individuellem Bedarf bezüglich des Diabetes mellitus geschult.

Unter anderem  auch  Ernährungstherapie, Einführung in die Therapie, Aufklärung über Folgeerkrankungen je nach durchgeführten Untersuchungen.

Es besteht des Weiteren  die Möglichkeit an einer russischsprachigen Schulung nach telefonischer Rücksprache und Terminvereinbarung teilzunehmen.

Zu dem werden unsere Patienten je nach Krankheitsbild durch unseren Schmerztherapeuten Psychotherapeuten und Neurologen ( Zweitpraxis im Haus ) mitbetreut und behandelt.

Der Diabetische Fuß
Fußprobleme bei Diabetes mellitus stellen eine der wichtigsten Folgekomplikationen dar. Etwa 2 bis 10 Prozentder Diabetiker leiden an einem diabetische Fuß. In Deutschland werden etwa 70 Prozent aller Amputationen bei Diabetikern durchgeführt. Nach Zahlen der AOK aus dem Jahre 2001 sind dies mehr als 29 000 Amputationen bei Diabetikern pro Jahr.
Um diesen erschreckenden Zahlen Rechnung zu tragen, konzentrieren wir die Patienten mit einem diabetischen Fußproblem auf einer Station. Hier werden sie interdisziplinär von einem Team aus Chirurgen, Diabetologen, Orthopädieschumachern und Podologen betreut.
Auch nach Ablauf des stationären Aufenthaltes erfolgt eine weitere ambulante Betreuung durch unsere Fuß-Ambulanz. Wir sind telefonisch für Sie erreichbar unter der Tel.-Nr.: 05473 - 29272

Stroke Unit

Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde:
Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln ist über Tele-Medizin mit dem Klinikum Osnabrück verbunden.

Bei einem akuten Schlaganfall ist Eile geboten! Leider besteht in Deutschland immer noch ein Ungleichgewicht in der akuten Schlaganfallversorgung zwischen Stadt und den ländlichen Gebieten.

Damit auch Schlaganfallpatienten in der Provinz in kürzester Zeit einer adäquaten Therapie zugeführt werden können, ist unser Krankenhaus seit dem letzten Jahr in das Schlaganfallnetz – Osnabrück eingeschlossen. Damit bietet das Krankenhaus seinen Patienten die Möglichkeit einer „systemischen Lysetherapie“, bei der ein gefäßverstopfendes Blutgerinnsel aufgelöst werden soll. Somit besteht ein Behandlungsansatz bei einem akuten Schlaganfall, um mögliche Folgeschäden zu minimieren.

Mit der installierten Tele-Medizin-Einheit ist das Krankenhaus St. Raphael über eine Breitbanddatenverbindung mit der neurologischen Abteilung des Klinikum – Osnabrück verbunden. So können in kürzester Zeit Bildübertragungen und Videokonferenzen stattfinden.

Wichtig ist, dass die Patienten und deren Angehörigen bei einer Halbseitenlähmung, Sprachstörungen oder Gefühlsstörungen schnell reagieren und den Notarzt anrufen. Dieser nimmt unmittelbar Kontakt zum Krankenhaus auf und übergibt die ersten wichtigen Informationen an den diensthabenden Internisten.

Ist der Patient im Krankenhaus angekommen läuft ein abgesprochenes Programm ab. Unmittelbar wird eine computertomographische Untersuchung des Gehirns durchgeführt, um eine Hirnblutung auszuschließen. Bestehen keine Einwände gegen eine Lysetherapie, so wird der Patient auf die Intensivstation und zur Telemedizin-Einheit verlegt. In der nun folgenden Videokonferenz sind die Neurologen der Schlaganfallstation des Klinikums in der Lage mit dem Patienten zu kommunizieren und mit Hilfe einer hochauflösenden Kamera, und des Kollegen vor Ort eine neurologische Untersuchung durchzuführen. Die Indikation zu einer Lyse wird gemeinsam gestellt.

Nach erfolgter „Lysetherapie“ wird der Patient auf der Intensivstation überwacht und der notwendigen weiterführenden Diagnostik zugeführt.

In erster Linie soll diese Einrichtung den Schlaganfallpatienten dienen. Aber auch bei anderen neurologischen Fragestellungen wird die schnelle Datenverbindung zu den Neurologen ins Klinikum eingesetzt. Bei einer Vielzahl weiterer Patienten der Inneren Medizin ist die Telemedizin sehr hilfreich und eine neurologische Beurteilung kann über die Direktverbindung erfolgen. Dies erspart unter anderem den Patienten den Transport und Folgekosten können reduziert werden.

Endoskopie Abteilung

Gastroenterologie – Erkrankungen des Verdauungssystems

Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Darms, der Leber und des Gallesystems sowie der Bauchspeicheldrüse

Gastroenterologische Endoskopie:

In unserer modern ausgestatteten Endoskopieabteilung werden die unten angeführten gängigen Untersuchungen zeitnah durchgeführt. Invasive und nichtinvasive Verfahren zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Darms, der Leber und des Gallesystems sowie der Bauchspeicheldrüse stehen zur Verfügung. Eine angemessene Prämedikation insbesondere bei den endoskopischen Verfahren wird angeboten. Die Untersuchungen können teilweise ambulant durchgeführt werden. 

 Diagnostische Maßnahmen:

  • Ösophagoskopie
  • Ösophago-Gastroskopie
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie
  • Intestinoskopie
  • ERC
  • ERP
  • ERCP
  • Ileokoloskopie
  • Koloskopie
  • Sigmoidoskopie
  • Rektoskopie
  • Leberbiopsie
  • Sonographie
  • Punktionen
  • Sternalpunktion
  • Beckenkammpunktionstanze

Endoskopisch führen wir folgende therapeutische Maßnahmen durch:

  • Behandlung von Varizen im Ösophagus oder Magen durch Gummibandligatur oder Sklerosierung
  • Therapie von akuten Blutungen z.B. blutende Ulcera an Magen oder Duodenum durch Klippapplikation oder Unterspritzung
  • Biopsien, Stufenbiopsien
  • Polypektomie in Ösophagus Magen, Duodenum und Kolon
  • Pneumatische Dilatation
  • Konventionelle Bougierung von Ösophagusstenosen
  • Argon-Plasma-Coagulation (APC) von Angiektasien in Magen, Duodenum und Kolon
  • Anlagen von PEG-Sonden (z.B. konventionell, Direktpunktions-PEG, Button-PEG)
  • Anlagen von nasogastralen Ernährungssonden
  • Papillotomie
  • Gallensteinextraktion
  • Platzierung von Prothesen in Gallenwegen
  • Behandlung von Hämorrhoiden mit Gummibandligatur
  • Fremdkörperextraktion

Es besteht eine Kooperation mit der Abteilung Visceralchirurgie.

  • Radiologische Verfahren
  • Ösophagusbreischluck
  • Röntgen des Magens mit Kontrastmittel
  • Röntgen des Dünndarms nach Sellink
  • Kontrastmitteldarstellung des Dickdarms

Computertomographische Untersuchungen erfolgen im Haus.

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