Ihr Aufenthalt

Liebe(r) Patient/in, liebe Besucher,

in den folgenden vier Punkten möchten wir Ihnen unser Krankenhaus und die Abläufe während Ihres Aufenthaltes bei uns etwas näher bringen. Zwar sind wir ein räumlich überschaubares Haus, jedoch erklären die folgenden Informationen die ein oder andere Sache, über die man sich im Vorfeld seines Aufenthaltes Gedanken macht. Unser Ziel ist es, Ihnen bereits im Vorfeld mehr Klarheit und damit mehr Sicherheit für Ihren Aufenthalt bei uns zu geben.

Klicken Sie einfach unten auf einen der vier Punkte, welche die einzelnen Stationen Ihres Aufenthaltes bei uns darstellen.

Ihre Ankunft

Parkmöglichkeiten

Direkt vor dem Elisabeth-Krankenhaus steht Ihnen, Ihren Angehörigen und Besuchern ein großer, gebührenfreier Parkplatz zur Verfügung. Falls Ihnen der Fußweg zum Eingang aufgrund einer eingeschränkten Mobilität nicht möglich ist, können Sie mit dem PKW bis zu unserem Haupteingang vorfahren und kurz parken. Ihr Fahrer bzw. Ihre Begleitung kann sich dann an der Pforte melden. Einer unserer Mitarbeiter wird Ihnen bei Bedarf gerne einen Rollstuhl leihweise zur Verfügung stellen.

Aufnahme

In allen unseren Zimmern werden im Vergleich zu vielen anderen Krankenhäusern nicht bis zu fünf, sondern maximal drei Patienten untergebracht. So haben Sie und Ihr Besuch genügend Raum für sich. Durch die ruhige ländliche Lage hat man aus seinem Zimmer stets einen Blick ins Grüne und störenden Verkehrslärm suchen Sie vergebens.

Wenn Sie es wünschen, können Sie gegen Entgelt natürlich auch eine Unterbringung in einem Zwei- oder Ein-Bett-Zimmer erhalten. Gerne bieten wir Ihnen während Ihres Aufenthaltes auch Telefon und Fernsehen sowie Internet (per WLAN) in allen Patientenzimmern an.

Unsere Mitarbeiterinnnen in der Aufnahme informieren Sie gerne hierüber.

Auf der Station

Nach Ihrem kurzen Zwischenstopp in unserer Aufnahme gleich an der Pforte, können Sie schon gleich Ihr neues Zuhause für die nächsten Tage auf der Ihnen mitgeteilten Station beziehen.

Unsere Stationsteams, bestehend aus Ärzten, durchweg dreijährig examinierten Pflegekräften sowie Servicekräften, stehen Ihnen ab jetzt mit Rat und Tat zur Seite. Falls es Ihnen an etwas fehlen sollte, sprechen Sie unsere Mitarbeiter einfach an.

Für Ihr leibliches Wohl sorgt unsere hauseigene Küche. Diättechnische bzw. therapieabhängige Ernährungsvorgaben werden Ihren Bedürfnissen nach durch unsere Diätassistentin umgesetzt.

Unsere Stationen wurden in der Zeit von April 2008 bis Oktober 2009 vollständig saniert. Alle unsere Zimmer verfügen u.a. nun über ansprechende, geräumige Badezimmer mit barrierrefreier Dusche und den sonstigen Sanitären-Anlagen.

 

 

Bevor Sie Ihr Zimmer auf einer unserer Stationen beziehen können, ist ein Besuch in unserer Aufnahme, direkt am Haupteingang links, erforderlich. Hier werden Ihre Versicherungsdaten sowie eventuelle Unterbringungs- und Behandlungswünsche aufgenommen. Ebenfalls ist hier von Ihnen der Behandlungsvertrag zu unterzeichnen, ohne den wir Ihre Behandlung nicht durchführen können. Die Mitarbeiterinnen der Aufnahme werden Ihnen alle Unterlagen eingehend erklären und beraten Sie gerne, wenn Ihnen noch etwas unklar sein sollte oder Sie weitere Wünsche haben sollten. Fühlen Sie sich nicht in der Lage den Weg zu Ihrem Zimmer alleine zurück zu legen, so werden die Mitarbeiter Ihrer Station Sie gerne aus unserem Aufnahmewartezimmer abholen und zu Ihrem Zimmer begleiten.

Am Operationstag

Falls Ihre Behandlung eines operativen Eingriffs bedarf, wird dieser möglichst während der ersten Tage Ihres Aufenthalts durchgeführt.

Vor der OP ...

... werden Sie von einer/einem unser/er Pflegekräfte auf den Eingriff vorbereitet. Nachdem Sie sich umgekleidet haben, werden Sie von Mitarbeitern Ihres Stationsteams im Bett zur OP gebracht. Ab dort betreuen Sie unsere Mitarbeiter der Anästhesie und bereiten Sie auf Ihre OP vor.

Durch Ihr Verhalten können Sie sehr viel zum sicheren Ablauf Ihrer Operation inkl. Anästhesie beitragen. So ist es z.B. sehr hilfreich, wenn...

  • Sie während Ihres Aufklärungsgesprächs (z.B. über Vorgehen, Verfahren, Risiken,...) durch den Arzt und im Fragebogen (Aufklärungs-und Anamnesebogen) alle Fragen so genau wie möglich beantworten und alle Hinweise genau lesen,
  • Sie Ihrerseits bereits im Aufklärungsgespräch noch Unklarheiten und Fragen thematisieren,
  • Sie das Nüchternheitsgebot (Essen+Trinken)/Rauchverbot (6 Stunden vor und 24 Stunden nach der OP) beachten,
  • Sie z.B. Schmuck, Brille, Haarteile, Hörgerät oder Uhr abgelegt haben und im Zimmer belassen,
  • sich als Frau abgeschminkt und Nagellack entfernt haben und
  • Sie einen eventuell vorhandenen Zahnersatz in Ihrem Zimmer lassen.

Nach der OP ...

... werden Sie noch für eine bestimmte Zeit in unseren hellen, freundlichen Aufwachräumen von Anästhesie-Fachpersonal betreut. Wenn Sie ausreichend wach und alle Organfunktionen normal und stabil sind, werden Sie auf Ihr Zimmer gebracht. Bei größeren Eingriffen kann nach dem Aufwachraum noch aus Gründen der Vorsicht eine Überwachung auf unserer Intensivstation nötig sein. Ist dies bei Ihnen abzusehen, werden Sie hierüber vor der OP informiert. Nach einer Narkose ist es ganz normal, dass Sie manchmal auch nach Verlassen des Aufwachraumes noch für einige Zeit müde und schläfrig sind. Dieser Zustand kann noch einige Stunden anhalten und stellt keinen Grund zur Besorgnis dar.

Ihre Entlassung

Der Übergang zwischen der stationären Krankenhausbehandlung und der ggf. notwendigen ambulanten Weiterbehandlung soll für Sie reibungslos erfolgen, ohne dass dabei Versorgungslücken entstehen. Deshalb beginnen wir bereits bei Ihrer Aufnahme in unser Krankenhaus damit Ihre Entlassung zu planen. Dieses sogenannte Entlassungsmanagement hat der Gesetzgeber zum 1. Oktober 2017 neu geregelt. Was bedeutet das für Sie?

Neu: Schriftliche Information und Einwilligung zum Entlassungsmanagement

Zunächst einmal informieren wir Sie nun bei Ihrer stationären Aufnahme schriftlich und mündlich über das Entlassungsmanagement. Zudem bitten wir Sie, die schriftliche Information zu unterschreiben. Hier können Sie die gesetzlich vorgeschriebene Patienteninformation gerne herunterladen.

Unser Fachpersonal nimmt schon bei der stationären Aufnahme eine Ersteinschätzung des individuellen Versorgungs- und Unterstützungsbedarfs vor. Um das Entlassungsmanagement bei Bedarf durchführen zu können, müssen Sie schriftlich einwilligen. Gleiches gilt für den Fall, sollte Unterstützung durch die Kranken- oder Pflegekasse erforderlich werden. Daher werden wir Sie im Bedarfsfall bitten, das entsprechende Formular zu unterschreiben.

Unser Versprechen: professionelles Entlassungsmanagement

Sofern Bedarf besteht, planen unsere Mitarbeiter gemeinsam mit Ihnen und – wenn Sie wünschen – mit Ihren Angehörigen die erforderlichen Maßnahmen, um die Entlassung gezielt und strukturiert zu organisieren. Darum kümmern sich u.a. die Sie behandelnden Ärzte, das Pflegepersonal, der Sozialdienst und ggf. weiteres Fachpersonal. Sobald Sie Fragen oder Informationsbedarf haben, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen.

Falls Sie für Ihren Weg nach Hause ein Transportmittel benötigen, organisiert dies unser Haus für Sie.

Nachdem die entsprechenden Unterlagen (Arztbrief, Röntgenbilder, Pflegeüberleitungsbogen,...) zusammengestellt wurden, werden Ihnen diese am Entlassungstag ausgehändigt. Eventuell benötigte Bescheinigungen (z.B. über Krankenhaustagegeld) erhalten Sie von den Stationssekretätinnen auf Ihrer Station.

Wenn Sie und Ihre Angehörigen nicht in der Lage sind, das Gepäck zu tragen bzw. zu packen, bietet Ihnen unser Personal auf der Station gerne seine Hilfe an.

Bevor Sie das Elisabeth-Krankenhaus jedoch verlassen, müssen Sie sich noch kurz in der Patientenaufnahme abmelden, damit Ihre Entlassung edv-technisch erfasst wird. Des Weiteren müssen Sie, wenn Sie zuzahlungspflichtig sind, eine Zuzahlung von 10,- € je Belegungstag leisten (max. 28 Tage im Jahr). Sie können Ihre Zuzahlung natürlich auch per Rechnung oder Kartenzahlung begleichen. Zur Erhebung dieses Beitrages sind wir gesetzlich verpflichtet.

Vergessen Sie nicht, falls vorhanden, Ihre Telefonkarte am Automaten einzulösen. Das Restgeld erhalten Sie dann an der Pforte.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unser Patientenbefragung teilnehmen würden. Hier haben Sie die Möglichkeit uns zu sagen, was Ihnen bei uns besonders gut gefallen hat, aber auch an welchen Stellen Sie noch Verbesserungspotential für uns sehen. Ein entsprechender Fragebogen wird Ihnen bei Aufnahme ausgehändigt. Diesen können Sie bei Entlassung in den Briefkasten neben der Aufnahme einwerfen.

 

 

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