Jubilare des Franziskus-Hospitals Harderberg geehrt

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Insgesamt 1415 Jahre Betriebszugehörigkeit – Eine Jubilarin seit 50 Jahren im Einsatz

Georgsmarienhütte. Mit einer Feierstunde hat das Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken seine langjährigen Mitarbeitenden geehrt. Krankenhausdirektor Pascal Alfers würdigte dabei das jahrzehntelange Engagement der Jubilare.

„Wir freuen uns, Menschen zu ehren, die unser Krankenhaus seit vielen Jahren – teilweise seit vielen Jahrzehnten – mit großem Engagement, Herz und Fachwissen tragen“, sagte Alfers. Insgesamt wurden 44 Mitarbeitende ausgezeichnet, die gemeinsam auf 1415 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken.

„Das sind 1415 Jahre Erfahrung, Kompetenz, Krisenfestigkeit, Weiterentwicklung – und ganz viel Menschlichkeit“, so Alfers. Besonders hervorgehoben wurde Maria Stuckenberg, die seit mittlerweile 50 Jahren im Franziskus-Hospital Harderberg tätig ist. Seit Oktober 1975 arbeitet sie auf der Intensivstation: „Ein halbes Jahrhundert – das ist gelebte Krankenhausgeschichte, persönlicher Einsatz und ein Teil der Identität unseres Hauses“, betonte Alfers und richtete sich direkt an die Jubilarin. 

„Wenn wir auf die vergangenen Jahrzehnte zurückblicken, sehen wir nicht nur individuelle Berufswege, sondern auch die Entwicklung des gesamten Gesundheitswesens. Eines ist dabei deutlich geworden: Das Gesundheitswesen befindet sich im stetigen Wandel.“ Dieser Wandel habe sich in den vergangenen Jahren weiter beschleunigt – technologisch, strukturell und gesellschaftlich. „Gerade in unserer Region Osnabrück erleben wir derzeit einen tiefgreifenden Transformationsprozess“, erläuterte Alfers: „Die über Jahrzehnte bestehende Logik des ungesunden Wettbewerbs wird zunehmend überwunden. Darin liegt eine große Chance: für mehr Zusammenarbeit, höhere Qualität, Versorgungssicherheit – und für ein Gesundheitssystem, das wieder stärker am Menschen ausgerichtet ist.“

An die Jubilare gewandt fügte er hinzu: „All das konnten wir nur bewältigen, weil Sie – unsere Mitarbeitenden – diesen Weg mitgegangen sind. Sie haben Wandel mitgestaltet, Unsicherheiten überwunden und neue Strukturen mitgetragen. Dafür gilt Ihnen unser besonderer Dank.“

Dass so viele Jubilare geehrt werden können, sei keineswegs selbstverständlich: „Ihre Verbundenheit mit dem Haus zeigt eine beeindruckende Identifikation mit Ihrer Arbeit, Ihrem Team und unserem gemeinsamen Auftrag. Und das spüren nicht nur wir – vor allem spüren es unsere Patientinnen und Patienten.“

Abschließend appellierte Alfers: „Lassen Sie uns diese Werte bewahren, den Wandel weiterhin aktiv gestalten und zugleich das festhalten, was unser Haus immer stark gemacht hat: Verlässlichkeit, Kollegialität, Engagement und Menschlichkeit.“