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Hohe Blutzuckerwerte

Georgsmarienhütte. Hohe Blutzuckerwerte sind ein Warnsignal, das ernst genommen werden sollte. Bei der Veranstaltung „Gesundheit im Gespräch“ am Mittwoch, 3. Juni, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum, Breiter Gang 10-16, informieren Prof. Dr. Karsten Müssig (Chefarzt und Leiter des Diabeteszentrums am Franziskus-Hospital Harderberg) und Marlen Harms (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Diabetestherapeutin, B.Sc., Franziskus-Hospital Harderberg) über Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten – und geben praxisnahe Tipps, wie Betroffene ihren Blutzucker dauerhaft in den Griff bekommen können.
Erhöhte Blutzuckerwerte beziehungsweise Prädiabetes sind ein deutliches Signal des Körpers und können auf ein erhöhtes Diabetesrisiko hinweisen. Wird dieser Zustand früh erkannt, lassen sich Folgeschäden an Herz, Nieren, Augen oder Nerven deutlich reduzieren. Oft bleiben hohe Werte jedoch lange unbemerkt, weil die Symptome unspezifisch sind.
Die Frage „Und jetzt?“ stellen sich viele Betroffene: Welche Ursachen liegen vor, welche Risiken bestehen, und welche Schritte helfen, den Blutzucker wieder zu senken?
Die Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Gespräch“ der Niels-Stensen-Kliniken lädt dazu ein, Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Im Mittelpunkt stehen Prävention, frühzeitige Diagnostik und die aktuellen Therapieoptionen bei Diabetes und erhöhten Blutzuckerwerten.
Die Symptome und Behandlung von Prädiabetes wirft viele Fragen auf, und dass, obwohl rund 20 bis 40 Prozent der Deutschen von der Diagnose betroffen sind.
Prof. Dr. Karsten Müssig und Marlen Harms, erfahrene Diabetes-Spezialisten am Franziskus-Hospital Harderberg, erläutern deshalb, wie erhöhte Blutzuckerwerte erkannt werden, welche medizinischen Untersuchungen sinnvoll sind und welche Behandlungsstrategien heute zur Verfügung stehen.
Prädiabetes kommt nicht nur durch Übergewicht oder Adipositas zustande, auch zu wenig Bewegung oder eine einseitige Ernährung mit hohem Fett- und Zuckeranteil können zu erhöhten Blutzuckerwerten führen. Wird darauf nicht reagiert, kann es zu Folgeerkrankungen oder Typ-2-Diabetes kommen. Das Team der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie am Franziskus-Hospital Harderberg setzt deshalb mit den Patienten auf erreichbare Ziele, die aktiv zu einem gesunden Leben führen.
„Wenn der Verzicht zu groß ist oder Ziele zu ambitioniert gesetzt werden, rückt der Erfolg in die Ferne. Deshalb sollen die Gewohnheiten nicht genommen, sondern langfristig angepasst werden“, erklärt Prof. Dr. Karsten Müssig. So soll zum Beispiel der gelegentliche Kuchen nicht komplett verboten werden - Patienten, die auf die Stückgröße oder Art des Kuchens achten, können auch weiterhin genießen. Auch weitere praktische Tipps für den Alltag werden vermittelt, um Betroffene und Angehörige zu unterstützen.
Die Behandlung von erhöhtem Blutzucker umfasst einen ganzheitlichen Ansatz und berücksichtigt Lebensgewohnheiten, individuelle Risiken und die persönliche Betreuung durch ein interdisziplinäres und interprofessionelles Team. Ziel ist es, die Werte langfristig zu stabilisieren, Folgeerkrankungen vorzubeugen und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.
Ein starkes Team und eine klare Perspektive – das ist das Ziel des Diabeteszentrums. Wer am Franziskus-Hospital Harderberg behandelt wird, soll auch darüber hinaus bei Diabetes optimal versorgt sein. Von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert, steht das Zentrum für eine patientennahe Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Denn Patienten sollen nicht nur klinisch stabilisiert werden, sie sollen auch umfassend geschult werden, um ihren Alltag mit der chronischen Erkrankung sicher meistern zu können.
Bei der Erstellung eines individuellen Therapieplans blickt das Team weit über den Tellerrand hinaus: Durch die enge Vernetzung mit Experten anderer Fachrichtungen werden Folgeerkrankungen frühzeitig in den Blick genommen und ganzheitlich behandelt.
Der Eintritt zur Veranstaltung am 3. Juni ist frei und auch der Live-Stream kann frei zugänglich über den YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken angesehen werden. Fragen an die Experten können bereits vorab per E-Mail über gesundheit-im-gespraech@noz.de eingereicht werden.
