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Herzinfarkt - Ursachen, Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten
MHO - Marienhospital Osnabrück

Osnabrück. Plötzliche Brustschmerzen, Atemnot, Engegefühl im Brustkorb – ein Herzinfarkt kann jeden treffen. Bei „Gesundheit im Gespräch“ am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum, Breiter Gang 10-16, informieren Prof. Dr. med. Peter Lüdike und Dr. med. univ. Celine Maßmann über Warnsignale, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten, um das Risiko zu senken und im Notfall richtig zu handeln.
Die Veranstaltung wird auch im Internet übertragen. Der Eintritt ist frei und auch der Live-Stream kann frei zugänglich über den YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken angesehen werden. Fragen an die Ärzte können bereits vorab per E-Mail über gesundheit-im-gespraech@noz.de eingereicht werden.
Herz-Kreislauferkrankungen, insbesondere der Herzinfarkt, sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Oft kündigt er sich schleichend an, manchmal tritt er plötzlich auf. Jede Minute zählt: Je schneller die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, Herzmuskelgewebe zu retten und schwerwiegende Folgeschäden zu vermeiden.
Die Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Gespräch“ der Niels-Stensen-Kliniken lädt dazu ein, über Ursachen, Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten zu informieren. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die typischen Warnsignale eines Herzinfarkts bei Frauen und bei Männern zu erkennen – von klassischen Symptomen wie Brustschmerzen bis zu weniger bekannten Anzeichen wie Übelkeit oder Müdigkeit.
Prof. Dr. med. Peter Lüdike, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie und Intensivmedizin am Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken, erläutert praxisnah, welche Maßnahmen das Herzinfarktrisiko senken können. Dazu gehören Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Stressmanagement, aber auch die gezielte Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhtes Cholesterin. Außerdem gibt er Einblicke in moderne Therapieansätze, von der akuten Notfallversorgung über die medikamentöse Behandlung bis hin zu interventionellen Verfahren wie die Katheterbehandlung.
Dr. med. univ. Celine Maßmann, Assistentensprecherin der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie und Intensivmedizin, setzt den Fokus auf die Behandlung von Frauen, denn noch immer liegt die Sterblichkeitsrate bei Frauen mit Herzinfarkt deutlich höher. Wie unterschiedliche Symptome und Behandlungen dazu führen und was in Zukunft geändert werden muss, zeigen die Referenten im weiteren Verlauf des Vortrags.
Neben der akuten Versorgung spielt für das Team des MHO die langfristige Nachsorge eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, Herzpatienten zu stabilisieren, erneuten Infarkten vorzubeugen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Bei der Veranstaltung zeigen Prof. Dr. med. Peter Lüdike und Dr. med. univ. Celine Maßmann, wie eine umfassende kardiologische Betreuung Patienten unterstützt – von der Früherkennung über die Akuttherapie bis zur Rehabilitation.
Seit Jahren ist das MHO als Schwerpunktklinik für Patienten mit Herzinsuffizienz (HFU-Center) und Reanimationsbehandlung (Cardiac Arrest Center) von Fachgesellschaften zertifiziert. Mit der Schwerpunktbildung für Herz-Kreislaufmedizin erfolgte nun die erfolgreiche Re-Zertifizierung gleich beider Schwerpunktbereiche.
