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Gesundheit im Gespräch am 3. September
NSK-Verbundweit

Bluthochdruck betrifft Millionen Menschen und viele wissen nichts davon. Arterielle Hypertonie gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Das Tückische: Sie verursacht lange Zeit keine Beschwerden und bleibt deshalb oft unentdeckt. Unbehandelt kann sie jedoch ernste Folgen haben – etwa für Herz, Gehirn oder Nieren. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen zu erkennen, Risikofaktoren zu verstehen und individuelle Therapiemöglichkeiten zu kennen.
Die Niels-Stensen-Kliniken laden zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Gesundheit im Gespräch“ ein. Im Mittelpunkt des Abends steht der Bluthochdruck, eine der häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten Volkskrankheiten.
Referenten sind Prof. Dr. med. Karsten Müssig, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie am Franziskus-Hospital Harderberg, sowie Prof. Dr. med. Peter Lüdike, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Kardiologie und Intensivmedizin am Marienhospital Osnabrück.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 3. September, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum, Breiter Gang 10-16, statt und wird gleichzeitig im Internet übertragen. Der Eintritt ist frei und auch der Live-Stream kann frei zugänglich über den YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken angesehen werden.
Die Deutsche Herzstiftung ist außerdem mit einem Infostand vor Ort und steht bereits ab 17:30 Uhr für Fragen und Austausch bereit.
Fragen an die Ärzte können bereits zuvor per E-Mail über gesundheit-im-gespraech@noz.de eingereicht werden.
Prof. Dr. med. Karsten Müssig und Prof. Dr. med. Peter Lüdike geben verständliche Einblicke in die Entstehung und die Risiken der arteriellen Hypertonie. Sie erläutern, warum Bluthochdruck häufig lange unbemerkt bleibt und welche Warnsignale ernst genommen werden sollten. Dabei gehen sie auch auf die Rolle von Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung oder Stress ein.
Vorgestellt werden zudem aktuelle Diagnose- und Therapieverfahren – von nichtmedikamentösen Ansätzen bis hin zu modernen Behandlungsmöglichkeiten. Im Zentrum steht dabei immer die Frage: Was kann jeder selbst tun, um den Blutdruck langfristig zu senken und Folgeerkrankungen vorzubeugen?
Arterielle Hypertonie bezeichnet einen dauerhaft erhöhten Blutdruck, der in vielen Fällen unbemerkt bleibt – oft über Jahre hinweg. Erst bei genauer Messung wird deutlich, dass die Werte deutlich über den empfohlenen Grenzbereichen liegen. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen: genetische Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel oder Stress. Auch ein hoher Salzkonsum kann die Entstehung begünstigen.
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, steigt das Risiko für ernste Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder chronische Nierenschäden erheblich. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern – durch regelmäßige Kontrollen, gesunden Lebensstil und, falls nötig, gezielte Therapien.
