Blutungs- oder Zyklusstörungen

MHO - Marienhospital Osnabrück

Gesundheit im Gespräch am 9. September

 

Osnabrück. Unregelmäßige Blutungen oder Zyklusstörungen verunsichern viele Frauen. Bei „Gesundheit im Gespräch“ informieren Dr. med. Götz Menke und Dr. med. René Gusinde darüber, wann eine Abklärung sinnvoll ist und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Der weibliche Zyklus unterliegt vielen Einflüssen – von hormonellen Veränderungen über Stress bis hin zu organischen Ursachen. Kommt es zu unregelmäßigen Blutungen, sehr starken oder ausbleibenden Regelblutungen, stellen sich viele Frauen Fragen und machen sich Sorgen. Wichtig ist, Veränderungen ernst zu nehmen und medizinisch einzuordnen, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Die Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Gespräch“ lädt ein, sich umfassend über Blutungs- und Zyklusstörungen zu informieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann eine Behandlung notwendig ist und welche diagnostischen Schritte sinnvoll sind.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 9. September, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum, Breiter Gang 10-16, statt und wird gleichzeitig im Internet übertragen. Der Eintritt ist frei und auch der Live-Stream kann frei zugänglich über den YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken angesehen werden. Fragen an die Ärzte können bereits vorab per E-Mail über gesundheit-im-gespraech@remove-this.noz.de eingereicht werden.

Dr. med. Götz Menke, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Marienhospital Osnabrück, und Dr. med. René Gusinde, niedergelassener Gynäkologe in der Frauenarztpraxis Dr. Gusinde & Kollegen in Osnabrück, erläutern die häufigsten Ursachen von Zyklus- und Blutungsstörungen. 

Rund 30 bis 50 Prozent aller Frauen sind von starken Blutungen, Zwischenblutungen oder schmerzhaften Regelblutungen bis hin zur Endometriose betroffen. Teils werden diese Blutungs- und Zyklusstörungen durch hormonelle Schwankungen oder Auswirkungen von Medikamenten verursacht. Es können aber auch eine gutartige Veränderung der Gebärmutter wie Myome und Polypen oder andere Erkrankungen zugrunde liegen, bei denen eine genaue Untersuchung Klarheit schafft.

Die Referenten erklären, welche Untersuchungen in der Praxis und am Marienhospital Osnabrück durchgeführt werden, welche Rollen Alter, Kinderwunsch sowie die generelle Lebenssituation spielen und welche Behandlungen – von der Hormonbehandlung über die Gebärmutterspiegelung bis hin zur minimalinvasiven und partiellen Gebärmutterentfernung – empfehlenswert sind.

Die Therapie richtet sich stets nach der individuellen Lebenssituation der Patientin. Von hormonellen Behandlungen über medikamentöse Therapien bis hin zu operativen Verfahren stehen heute vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.

Die Veranstaltung zeigt, wie moderne Gynäkologie Frauen dabei unterstützt, Beschwerden zu lindern, den Zyklus zu stabilisieren und die Lebensqualität zu verbessern.