Thema Wasserknappheit

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Unicef-Arbeitsgruppe Osnabrück stellt im Franziskus-Hospital Harderberg aus

Wasserknappheit, Dürren, Überflutungen - die Welt befindet sich inmitten einer Wasser- und Hygienekrise, die maßgeblich durch den Klimawandel getrieben wird. Kriege verschärfen vielerorts die Not. Kinder, vor allem die schwächsten, leiden am meisten unter den Folgen. Im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken hat die Unicef- Arbeitsgruppe Osnabrück nun eine Ausstellung zu diesem Thema eröffnet, die bis Ende Juni zu sehen ist. Sie zeigt Fotos und Infotafeln zum Thema Wasserknappheit.

„Die Bilder und Texte sollen uns die massiven Folgen der Wasserkrisen bewusst machen und uns vor Augen führen, wie wichtig unser aller Engagement ist“, so Sabine Hafer und Annekathrin Schlaack, Leiterinnen der Unicef-Arbeitsgruppe Osnabrück. Sie betonen, dass Wasser ein Menschenrecht und elementarer Bestandteil des Lebens sei. Spätestens die Ausbreitung des Coronavirus habe uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig sauberes Wasser und Hygiene für die Gesundheit seien. „Nun sorgt der Klimawandel für mehr Wetterextreme mit intensiveren Dürren und Wasserknappheit auf der einen, Starkregen und Überschwemmungen auf der anderen Seite. Die weltweite Situation ist alarmierend“, sagen sie: Ein reines „Weiter so!“ könne es beim Thema Wasser nicht geben.

Nicht selten sehen sich Kinder und ihre Familien einer lebensgefährlichen Dreifach-Bedrohung ausgesetzt: unzureichende Wasserversorgung und Hygiene, damit zusammenhängende Krankheiten sowie akute Klimagefahren. Allein in den zehn afrikanischen Ländern Benin, Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Côte d'Ivoire, Guinea, Mali, Niger, Nigeria und Somalia betrifft dies 190 Millionen Kinder.

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