Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi zu Gast in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche

NKB - Niels Stensen Kliniken Bramsche

Zukunftsweisendes Konzept mit überregionaler Strahlkraft

Bramsche. Der Niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi, hat die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche besucht. Vertreterinnen und Vertreter des Krankenhauses haben über das medizinische Versorgungsangebot informiert und zusammen mit weiteren Gästen über aktuelle Herausforderungen sowie Erwartungen und Wünsche an das Land diskutiert.

Das Krankenhaus mit den Schwerpunkten Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Innere Medizin soll im Rahmen der Krankenhausreform perspektivisch als Fachkrankenhaus eingestuft werden. „Dies ist ein wichtiges Signal für den Standort Bramsche. Im Zusammenhang mit den neuen Leistungsgruppen trägt die Einstufung dazu bei, dass die besonderen fachlichen Schwerpunkte in der Krankenhausplanung angemessen berücksichtigt werden. Das stärkt die Position unseres Hauses“, erklärte Verwaltungsdirektorin Eveline Schneider.

Minister Dr. Andreas Philippi betonte in seiner Ansprache das zukunftsweisende Konzept des Standorts, das bereits seit über zehn Jahren umgesetzt wird: „Die Mitarbeitenden leisten hier Außergewöhnliches. Denn psychiatrische und psychosomatische Therapien funktionieren nicht nach Schema F. Es braucht individuelle Therapieansätze, eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein langfristiges Engagement aller Beteiligten.“

Beim Rundgang konnten die Gäste den Neubau, der im Oktober 2022 fertiggestellt wurde, und den Altbestand besichtigen. Das Ministerium und die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche befinden sich bereits im Austausch über einen Ersatzneubau für die Häuser 1 und 2. Dazu ist eine Aufnahme in das Investitionsprogramm des Landes mit verbindlichem Zeitplan erforderlich.

Dr. Bernd Runde, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, unterstrich bei dem Termin die Herausforderungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz des Bundes. Alle Standorte und Berufsgruppen der Niels-Stensen-Kliniken hätten in den vergangenen Jahren bereits schmerzhafte Einschnitte erlebt und einen bemerkenswerten Beitrag geleistet. Eine auskömmliche Finanzierung des Betriebs sei durch die zusätzlichen Belastungen des Sparpakets kaum noch darstellbar. „Der Austausch und die Unterstützung des Landes Niedersachsen und des Bundes bleiben deshalb eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Gesundheitsversorgung der Region“, so Dr. Runde.