Ethik und Seelsorge

14.09.2020

Exerzitien- und Besinnungstage auf Wangerooge 2020

Ort:
Haus Meeresstern auf Wangerooge
Kursbeginn:
14.09.2020
Kursende:
18.09.2020
Kursleitung:
Monika Wohlfahrt-Vornhülz
Maximale Anzahl Teilnehmer:
13
Minimale Anzahl Teilnehmer:
8
Geplante Stunden:
32
Kursbezeichnung:

2020-2 1

Inhalt:

Es gibt Ebbe und Flut – Aber das Meer bleibt das Meer
(Vincent van Gogh)
Auf einer Insel ist alles abhängig von Ebbe und Flut, die dort den Rhythmus des täglichen Lebens bestimmen. Zuverlässig bringt das Meer Wasser und Sand und nimmt im Zurückfließen manches wieder mit sich.
Ebbe und Flut finden wir auch im übertragenen Sinn in unserem eigenen Leben. Wir erleben immer wieder Zeiten des Überflusses, der Freude und Fülle. Daneben ereignen sich Strecken des Mangels, des Zurückziehens, der Traurigkeit und des Suchens.
In allen Zeiten des Lebens gilt es, den tragenden Grund für sich zu entdecken; so wie das Meer, das in immer neuer Form die Gezeiten von Ebbe und Flut gestaltet.
In Stille und Austausch, in der Abgeschiedenheit einer Insel und in Gemeinschaft, in Ruhe und Aktivität, im Geschehenlassen und in der Kreativität, in Gebet und Meditation wollen wir unseren eigenen Gezeiten und besonders dem Grund, der uns trägt in der Begegnung mit dem echten Meer auf die Spur gehen.

2 Monate vor Anreise: 30% Ausfallgebühr
Vier Wochen vor Anreise: 50% Ausfallgebühr
Eine Woche vor Anreise: 80% Ausfallgebühr

Eine Freistellung zu den Besinnungstagen erfolgt aufgrund AVR §10 (5) für 3 Tage.

50% der Teilnahmegebühr (keine Fahrtkosten) werden anteilig vom jeweiligen Arbeitgeber der Niels-Stensen-Kliniken übernommen.

Kursgebuehr:
465,00 €

Diese Veranstaltung ist leider derzeit ausgebucht. Wenn Sie möchten, dass wir Sie auf die Warteliste setzen, melden Sie sich gern telefonisch. Gerne beraten wir Sie auch zu weiteren geplanten Veranstaltungen.

Niels Stensen Bildungszentrum
Ansprechpartner: Herr Benno Kölker
Telefon: 0541/326-7700
E-Mail

24.09.2020 08.30

Menschenwürdige Pflege und Therapie ist kein Selbstläufer

Scham ist die beste Lehrerin

für menschenwürdigen Umgang miteinander

Ort:
Niels Stensen Bildungszentrum
Kursbeginn:
24.09.2020 08.30
Kursende:
24.09.2020 16.00
Kursleitung:
Dr. Ursula Immenschuh Prof. für Pflegepädagogik und Pflegewissenschaften Kath. Hochschule Freiburg
Maximale Anzahl Teilnehmer:
22
Minimale Anzahl Teilnehmer:
12
Geplante Stunden:
7,5
Kursbezeichnung:

2020-2 3

Inhalt:

Menschenwürde bedeutet nach Ralph Stoecker (2003) das moralische Recht, nicht gedemütigt zu werden. Dabei ist das Spektrum von Demütigung sehr groß, von der ungewollten Bloßstellung bis zur aktiven Beschämung, Folter etc. Würdeverletzungen sind immer mit dem Gefühl der Scham begleitet, denn „Die Scham ist die Hüterin der menschlichen Würde“ (Wurmser, 1997). Insofern ist dieses Gefühl ein Schutz für uns Menschen. Sie kann uns warnen, bevor unsere Würde und Integrität verletzt sind und zeigt uns an, dass eine (Scham) Grenze überschritten wird, dass wir uns oder andere schützen sollten.
In der Unterstützung von Menschen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind, werden aber ständig Grenzen überschritten: Grenzen der Privatsphäre, der Intimität, der Nacktheit. Mit der Scham, die dabei aufkommt umzugehen, kann gelernt werden.
In dieser Fortbildung geht es zuallererst darum, in einem geschützten Raum die Scham zu enttabuisieren und kennen zu lernen als eines der bedeutsamsten Gefühle für unser Zusammenleben. Was wir brauchen, wenn wir uns schämen, ist eine ganz praktische Frage. Deshalb geht es im zweiten Teil um die Wahrung von Grundbedürfnissen: Anerkennung, Schutz, Zugehörigkeit und Integrität. Im dritten Teil betrachten wir die „Masken“, wie Leon Wurmser sie nennt, hinter denen sich Scham verbergen kann und reflektieren anhand von Alltagssituationen, wie wir menschenwürdig damit umgehen. Ganz sicher werden wir feststellen, dass uns der gekonnte Umgang mit der Scham sensibel macht für uns selbst und für andere- was die wichtigste Voraussetzung ist für menschenwürdige Pflege und Therapie.

(Anerkennung mit 8 UE für die jährlich geforderten 24 UE berufspädagogischen Praxisanleiter*innen-Fortbildungen)

Kursgebuehr:
165,00 €

Zur Kursbuchung

26.01.2021 08.30

Menschenwürdige Pflege und Therapie ist kein Selbstläufer

Scham ist die beste Lehrerin

für menschenwürdigen Umgang miteinander

Ort:
Niels Stensen Bildungszentrum
Kursbeginn:
26.01.2021 08.30
Kursende:
26.01.2021 16.00
Kursleitung:
Dr. Ursula Immenschuh Prof. für Pflegepädagogik und Pflegewissenschaften Kath. Hochschule Freiburg
Maximale Anzahl Teilnehmer:
22
Minimale Anzahl Teilnehmer:
12
Geplante Stunden:
7,5
Kursbezeichnung:

2021-1 1

Inhalt:

Menschenwürde bedeutet nach Ralph Stoecker (2003) das moralische Recht, nicht gedemütigt zu werden. Dabei ist das Spektrum von Demütigung sehr groß, von der ungewollten Bloßstellung bis zur aktiven Beschämung, Folter etc. Würdeverletzungen sind immer mit dem Gefühl der Scham begleitet, denn „Die Scham ist die Hüterin der menschlichen Würde“ (Wurmser, 1997). Insofern ist dieses Gefühl ein Schutz für uns Menschen. Sie kann uns warnen, bevor unsere Würde und Integrität verletzt sind und zeigt uns an, dass eine (Scham) Grenze überschritten wird, dass wir uns oder andere schützen sollten.
In der Unterstützung von Menschen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind, werden aber ständig Grenzen überschritten: Grenzen der Privatsphäre, der Intimität, der Nacktheit. Mit der Scham, die dabei aufkommt umzugehen, kann gelernt werden.
In dieser Fortbildung geht es zuallererst darum, in einem geschützten Raum die Scham zu enttabuisieren und kennen zu lernen als eines der bedeutsamsten Gefühle für unser Zusammenleben. Was wir brauchen, wenn wir uns schämen, ist eine ganz praktische Frage. Deshalb geht es im zweiten Teil um die Wahrung von Grundbedürfnissen: Anerkennung, Schutz, Zugehörigkeit und Integrität. Im dritten Teil betrachten wir die „Masken“, wie Leon Wurmser sie nennt, hinter denen sich Scham verbergen kann und reflektieren anhand von Alltagssituationen, wie wir menschenwürdig damit umgehen. Ganz sicher werden wir feststellen, dass uns der gekonnte Umgang mit der Scham sensibel macht für uns selbst und für andere- was die wichtigste Voraussetzung ist für menschenwürdige Pflege und Therapie.

(Anerkennung mit 8 UE für die jährlich geforderten 24 UE berufspädagogischen Praxisanleiter*innen-Fortbildungen)

Kursgebuehr:
165,00 €

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