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Fortführung des Durchgangsarzt-Verfahrens im Regionalen Gesundheitszentrum
MHA - Marienhospital Ankum Bersenbrück

Ankum. Nach 28 Jahren engagierter Tätigkeit ist Dr. Christoph Bartsch (66) Ende Juni mit einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. In dieser Zeit hat er die chirurgische Versorgung im Marienhospital Ankum-Bersenbrück (MHA) der Niels-Stensen-Kliniken maßgeblich geprägt.
Seine Aufgaben als Durchgangsarzt hat nun Christian Grüning übernommen. In der Berufsgenossenschaftssprechstunde (BG-Sprechstunde), auch Durchgangsarztsprechstunde (D-Arzt-Sprechstunde), bietet das MHA montags und donnerstags spezialisierte Diagnostik und Therapie für Patientinnen und Patienten an, die einen Arbeits-, Wege- oder Schulunfall erlitten haben oder unter Berufskrankheiten leiden.
Zudem ist Christian Grüning im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) VI zunächst in Vertretung tätig. Er übernimmt dort die unfall- und handchirurgische Sprechstunde. Parallel bleibt er Leitender Oberarzt im Marienhospital Osnabrück in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Geplant ist, dass ab Oktober Jannis Alexandros Kantis, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am MHA, in das D-Arzt-Verfahren einsteigt.
Die noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen der Niels-Stensen-Kliniken in Osnabrück und Ankum bietet für die Patientinnen und Patienten weitere Vorteile: Schwerverletzte aus dem Nordkreis, die zunächst im Marienhospital Osnabrück versorgt wurden, können die berufsgenossenschaftliche Nachbehandlung auch vor Ort in Ankum durchführen.
„Wir wünschen Dr. Christoph Bartsch für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute", betont Regina Rommel, Leiterin des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück: "Gleichzeitig freuen wir uns, mit Christian Grüning und Jannis Alexandros Kantis ein fachärztlich hochqualifiziertes Team für alle Patientinnen und Patienten gewonnen zu haben. Wir danken den Mitarbeitenden der Unfallchirurgie rund um Prof. Dr. med. Steffen Roßlenbroich am Marienhospital Osnabrück, der Orthopädie am MVZ VI und allen weiteren Beteiligten sehr, dass dieser nahtlose Übergang möglich ist.“
