Fuß- und Sprunggelenk - Beschwerden und moderne Behandlungsmöglichkeiten

NSK-Verbundweit

Gesundheit im Gespräch am 4. Februar

 

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Sie tragen durchs Leben – und doch gilt ihnen oft zu wenig Aufmerksamkeit: Füße und Sprunggelenke. Schmerzen, Fehlstellungen oder Bewegungseinschränkungen werden häufig lange hingenommen, bis jeder Schritt zur Belastung wird. 

Die Niels-Stensen-Kliniken laden zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Gesundheit im Gespräch“ ein. Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema Fuß- und Sprunggelenk – ein komplexer Bereich, der für Mobilität, Stabilität und Lebensqualität entscheidend ist. Die beiden Referenten Dr. med. Jürgen Apel und Dr. medic Alexandra Sopu MRCS (Irland) geben verständliche Einblicke in häufige Beschwerden und moderne Behandlungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. Februar, um 18 Uhr im NOZ-Medienzentrum, Breiter Gang 10-16, statt und wird gleichzeitig im Internet übertragen. Der Eintritt ist frei und auch der Live-Stream kann frei zugänglich über den YouTube-Kanal der Niels-Stensen-Kliniken angesehen werden. Fragen an die Ärzte können bereits vorab per E-Mail über gesundheit-im-gespraech@remove-this.noz.de eingereicht werden.

Zu den häufigsten Beschwerden im Bereich des Vorfußes zählen Spreizfuß, Hallux valgus und Krallenzehen. Diese Fehlstellungen entwickeln sich meist schleichend und können im Alltag zunehmend Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen. Im Rahmen der Veranstaltung wird erläutert, wie solche Veränderungen entstehen, welche Beschwerden typisch sind und welche standardisierten sowie minimal-invasiven Therapien heute zur Verfügung stehen. 

Dabei reicht das Spektrum von konservativen Maßnahmen bis hin zu schonenden operativen Korrekturen, die eine schnelle Mobilisation ermöglichen.

Nicht immer liegt die Ursache von Fußschmerzen im Knochen oder Gelenk. Häufig spielen Sehnenveränderungen eine entscheidende Rolle – etwa bei Beschwerden an der Achillessehne oder an der Fußsohle. Erkrankungen wie die Plantarfasziitis, vielen auch als Fersensporn bekannt, führen oft zu belastungsabhängigen oder morgendlichen Schmerzen. Auch die Entstehung einer Senk- oder Plattfuß-Fehlstellung kann auf funktionelle Veränderungen von Sehnen und Bändern zurückzuführen sein. Die Referenten zeigen auf, wie diese Zusammenhänge erkannt und gezielt behandelt werden können.

Es gibt eine Vielzahl von konservativen Behandlungsmöglichkeiten, die, gezielt eingesetzt, häufig den ersten und entscheidenden Therapieschritt darstellen. Dazu zählen individuell angepasste Lösungen aus der Orthopädieschuhtechnik, gezielte Physiotherapie, medikamentöse Therapien sowie unterstützende Aspekte wie Ernährung und Lebensstil. 

Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, stehen bei fortgeschrittener Arthrose des Fußes oder Sprunggelenks neue, verlässliche Optionen zur Verfügung. Dazu gehört auch der künstliche Sprunggelenksersatz, der in ausgewählten Fällen helfen kann, Schmerzen zu lindern und Beweglichkeit sowie Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.