Berlin, du bist so wunderbar, Berlin!

BZH-Aktuelles

Wir, der Bachelor 2015 Kurs, schauen auf eine ereignisreiche, nervenberaubende und sehr gelungene Kursfahrt mit sehr lehrreichen, lustigen und geselligen Programmpunkten zurück.

Am Dienstag starteten wir mit dem Zug in Richtung Berlin. Obwohl unsere Kursleitung Herr Thyen einen Tag zuvor auf den Berufsverkehr in Osnabrück hingewiesen hatte, hatten wenige Schüler trotzdem Schwierigkeiten zum abgemachten Zeitpunkt zum Bahnhof zu kommen. Aber, so wie es das Schicksal wollte, haben wir alle (gerade noch) pünktlich den Zug erreichen können. So konnten wir gemeinsam nach Berlin aufbrechen. Am gleichen Tag stand, nachdem wir unser etwas außerhalb liegendes Hostel erreicht und erkundet haben, eine Bootstour auf der Spree an. Hier konnten wir bei einem kühlen Bier und etwas Sonnenschein einige Sehenswürdigkeiten betrachten.

Am Mittwoch stand das Team Escape Game und ein Besuch bei dem Menschen Museum der Körperwelten auf dem Plan. Beim Team Escape Game konnten wir unsere Teamfähigkeit in Kleingruppen unter Beweis stellen, was wir mit Bravour gemeistert haben - sei es als Geheimagenten zum Schutz des Bundesnachrichtendienstes, als Retter der Welt vor dem Armageddon oder als eine Gruppe von Aufständigen der kleinen Bananenrepublik La Isla. Die Gruppe der Geheimagenten konnte ihr Rätsel zuerst lösen und ging somit als Gewinner aus dem Spiel.

Natürlich darf auch ein Programmpunkt im Bereich der Pflege nicht fehlen. Der Besuch im Museum der Körperwelten war mit seinen plastinierten Präparaten sehr eindrucksvoll und gab uns einen Einblick in die Anatomie und Physiologie des Menschen. Dieser Einblick wurde am Donnerstag noch weiter ausgeführt. Das Highlight der Kursfahrt stand am Donnerstag an. Wir haben das Pathologische Institut der Charité besucht, wo wir die Möglichkeit bekamen, an einer Lehrsektion teilzunehmen. Hier haben wir viel über den menschlichen Körper erfahren, indem uns ein Pathologe einige Organe gezeigt hatte, die krankheitsbedingt verändert waren. Nachdem wir von den Eindrücken und Informationen geplättet waren, folgten am Nachmittag noch Museumsbesuche, zum einen das Medizinisch-historische Museum in der Charité und das Museum der Firma Otto Bock, wo wir durch Interaktion zahlreiche Möglichkeiten der Prothetik und Orthetik kennenlernen und erfahren durften.

 Wie jeden Abend wurde der Tag mit einer lustigen und geselligen Spielerunde abgerundet. Durch einige Veränderungen in den Spielregeln wurde „Werwolf“ zu unserem Lieblingsspiel, welches uns an den Tagen in Berlin begleitet hat. Am letzten Tag stand die Abreise an, natürlich mit der Deutschen Bahn, natürlich mit einer Umleitung, natürlich mit einer Verspätung. Aber: wir alle sind wohlbehalten und sehr zufrieden wieder in Osnabrück angekommen. Autorin: Marie Beckmann 

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