Gastroenterologische Funktionsdiagnostik

Biofeedback -Training
bei Stuhlinkontinenz und Beckenbodenfehlfunktion

Patienten, die infolge einer Schwäche des Kontinenzorgans unter Inkontinenz oder auf Grund einer Beckenboden-Dyssynergie (Anismus) unter Verstopfung leiden, können die Schließmuskelfunktion und die Koordination des Beckenbodens mit Hilfe einer Biofeedback-Methode im Rahmen der Sprechstunde für gastrointestinale Funktionsstörungen trainieren.
Mit Biofeedbacktraining entdecken, bezeichnen und messen die Patienten ihre Körperfunktionen beim Speichern und Entleeren von Mastdarm und Blase. Die Rückmeldung über ihre Übungen erfolgt je nach Gerät sichtbar, hörbar oder tastbar. Der Kontakt von Körper zu Anzeigegerät wird durch ein in die Scheide oder den After eingeführte Elektrode hergestellt. Diese sehr erfolgreiche Methode mit Biofeedbacktraining geht auf den deutschen Arzt Dr. Arnold Kegel zurück und ist in Amerika jeder Frau als "kegeln" bekannt.
Das Training sollte dreimal täglich etwa 10 bis 15 Minuten erfolgen. Bei regelmäßig durchgeführten Übungen können spätere Operationen vermieden werden. Die Patienten absolvieren hierbei ein Programm mit verschiedenen Übungen, wobei sie selbst bereits während des Trainings den Erfolg der Übungen direkt kontrollieren können.


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