Leistungsspektrum

Magnetresonanztomografie (MRT)

Schnittbilder des Körpers werden mit Hilfe von Magnetfeldern erstellt. Zur Verfügung steht ein hochmoderner 1,5 Tesla Magnetresonanztomograf (MRT), Baujahr 2020. Im Vergleich zur Computertomografie kann dabei vollständig auf Röntgenstrahlen verzichtet werden. Zusätzlich ergeben sich Vorteile durch einen besseren Weichteilkontrast und eine beliebig wählbare Schichtrichtung.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche für ein MRT:

Darstellung des Gehirns und Rückenmarks, z.B. bei entzündlichen Erkrankungen wie MS (Multiple Sklerose), zum Tumorausschluss oder zur Verlaufskontrolle nach Tumorbehandlungen, beim Schlaganfall und chronischen Durchblutungsstörungen sowie nach Unfällen
Darstellung sämtlicher Gelenke nach Verletzungen oder zur Erfassung von degenerativen Veränderungen: Knorpelschäden, Arthrose, Meniskus- oder Bänderrisse, Sehnen-Verletzungen und -Entzündungen etc.
Darstellung von muskulären Prozessen, Weichteiltumoren
Wirbelsäulendiagnostik, insbesondere bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall
Gefäßdarstellungen (MR-Angiografie), insbesondere der Hirngefäße, der Halsschlagadern, der Gefäße des Bauchraumes sowie der Becken- und Beingefäße
Darstellung von Gallenwegserkrankungen mit MR-Cholangiografie und Darstellung der Bauchorgane
Ganzkörpertumordiagnostik für die Tumorsuche, Tumortherapie und onkologische Nachsorge
Spezielle Kontrastmitteluntersuchungen der Leber zur Darstellung von Lebermetastasen und Lebertumoren
MRT-Diffusionsbildgebung beim Schlaganfall, Hirn-, Leber- und Pankreastumoren und gynäkologischen Tumoren
Beckendarstellung bei gynäkologischer und urologischer Fragestellung sowie nach Darm-OP

Computertomografie (CT)

Die Computertomografie (CT) erzeugt mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder des Körpers in hoher Auflösung. Dabei dreht sich die Röntgenröhre während der Untersuchung um den Patienten. Die Strahlung wird mit Detektoren gemessen und gespeichert, die Schnittbilder werden anschließend vom Computer errechnet.

Unser technisch hochmodernes 80-Zeilen-CT-Gerät wurde 2020 neu installiert und erlaubt Untersuchungen auf höchstem technischen Niveau bei gleichzeitig geringstmöglicher Strahlenbelastung für die Patienten durch integrierte Dosisreduktionsprogramme.

Die diagnostischen Vorteile der CT liegen in der hohen Geschwindigkeit, der exzellenten Lungendarstellung und Darstellung der knöchernen Strukturen sowie Erfassung einzelner Durchblutungsphasen der Organe. Weitere Einsatzgebiete sind CT-gesteuerte Interventionen und die CT-gesteuerte Schmerztherapie.

Untersuchungen am Kopf:

Darstellung des Schädels und des Gehirns, insbesondere bei Blutungsverdacht
Nasennebenhöhlenerkrankungen und Mittelgesichtsverletzungen
Erkrankungen der Augen/Ohren
Kiefer- und Zahnerkrankungen
Bei Tumorverdacht oder Nachsorge im Kopf-/Halsbereich


Untersuchungen des Brustkorbes:

Lungenerkrankungen, HR-CT-Technik
Tumordiagnostik und Nachsorge der Lunge sowie des Brustkorbes
Ausschluss einer Lungenembolie
Erkrankungen des Rippenfells und der Brustwand


Untersuchungen des Bauchraumes und Beckens:

Erkrankungen von Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Nebennieren
Lymphknotenschwellungen im Bauchraum
Wasseransammlungen im Bauchraum
Entzündungssuche
Bei rheumatologischen Fragestellungen
Tumordiagnostik und Nachsorge
Bei nephrologischen und urologischen Fragestellungen
Bei gynäkologischen Fragestellungen


Untersuchungen der Wirbelsäule:

Unfalldiagnostik
Bandscheibenprozesse der Hals- oder Lendenwirbelsäule
Engen (Stenosen) und Fragen nach Wirbelkörpergleiten
Bei rheumatologischen Fragestellungen
Tumore der Wirbelsäule


Spezielle Nachbearbeitungen (z.B. 3D-Darstellungen)

In Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie bieten wir je nach Fragestellung an:

Vertrebroplastie
Myelo-CT


CT-gesteuerte Schmerztherapie

Mit der minimal-invasiven Schmerztherapie (z.B. der periradikulären Therapie, PRT) können viele Arten von Rückenbeschwerden ohne operative Eingriffe gezielt gelindert werden.

Zu unserem Spektrum gehören:

Wurzelblockaden an der gesamten Wirbelsäule 
Facettenblockaden an der gesamten Wirbelsäule
Sympathikolysen (thorakal und lumbal)

Mit Hilfe der CT wird der zu behandelnde Wirbelsäulenabschnitt dargestellt und der Weg zur Zielstruktur - meist ein Nerv oder eine Gelenkkapsel - berechnet. In der Folge kann eine Nadel millimetergenau platziert werden. Hochwirksame Entzündungshemmer und Schmerzmedikamente können so zielgenau zugeführt werden. Die lokale Wirkung ist hierbei sehr hoch und die Nebenwirkungen im Körperkreislauf werden minimiert. Die Indikationen werden interdisziplinär in Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten gestellt.

Angiografie

Eine biplanare Angiografieanlage neuester Technologie setzen wir für eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Fragestellungen ein:

Diagnostische Angiografien in erster Linie bei neuroradiologischen Fragestellungen, z.B. zur Abklärung bei Schlaganfällen und Gefäßmissbildungen

Interventionelle Therapieverfahren, z.B.

  • Entfernung von Blutgerinnseln beim akuten Schlaganfall („Thrombektomie“)
  • Verschluss von Gefässaussackungen („Aneurysmen“) durch Platinspiralen („Coiling“) und Blutfluss-beeinflussende Stents (sog. „Flow-Diverter“) 
Präoperative Ausschaltung von krankhaften Gefäßen

Konventionelle Röntgendiagnostik

Konventionelle Röntgenuntersuchungen führen wir volldigitalisiert und strahlensparend für alle Körperregionen durch, z.B.:

Lunge („Thorax-Untersuchung“)
Wirbelsäule incl. Funktionsdiagnostik
Sämtliche Gelenke, insbesondere bei orthopädischen und traumatologischen Fragestellungen, ggf. mit Achsvermessungen insbesondere zur Planung von Knie- und Hüftgelenk-Ersatz-Operationen
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