Ärztliche und psychologische Schmerzdiagnostik (Assessment)

Bereits vor dem Gespräch mit dem Arzt oder Psychotherapeuten und der Untersuchung senden wir Ihnen einen Schmerzfragebogen zu, mit der Bitte, diesen ausgefüllt zum Assessment-Termin mitzubringen. In diesem Fragebogen werden die mit den Schmerzen einhergehenden Symptome standardisiert erfasst, was eine wichtige Orientierung für den Therapeuten darstellt. Der von uns benutzte Schmerzfragebogen der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. enthält auch Zeichnungen, die helfen, die betroffenen Körperstellen und die Ausbreitung der Schmerzen anschaulich darzustellen. Aufgrund der guten Vergleichbarkeit der Angaben eignen sich Schmerzfragebögen auch sehr gut dazu, den Verlauf und Erfolg einer Behandlung zu beurteilen.

Für die ärztliche und psychologische Schmerzdiagnostik kommen Sie zunächst für einen Tag zu uns in die Klinik. Ein interdisziplinäres Team aus Fachärzten, Psychologen, Physiotherapeuten und Pain Nurses wird im Laufe des Vormittags umfangreiche Voruntersuchungen durchführen. Anschließend wird im Team besprochen, ob die stationäre Schmerzbehandlung im Rahmen der IMST, auf den jeweiligen Einzelfall bezogen, die optimale Behandlung darstellt. In einigen Fällen kann es sein, dass wir Ihnen eine fachärztliche Weiterbehandlung durch einen Spezialisten anderer Fachgebiete empfehlen, z.B. durch einen Neurochirurgen oder Neurologen. Oder wir schlagen Ihnen eine ambulante Schmerzbehandlung vor. In jedem Fall bekommen Sie von uns eine klare Empfehlung für den weiteren Verlauf Ihrer Therapie.

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