Viel Gutes für die Patienten bewirkt

MKH - Magdalenen-Klinik

Magdalenen-Klinik begeht zehnjähriges Bestehen

Georgsmarienhütte. Zehn Jahre Magdalenen-Klinik: In einem Gottesdienst mit Generalvikar Theo Paul sowie einer anschließenden Feierstunde wurde Rück- und Ausblick gehalten.   Geschäftsführer Werner Lullmann sprach von einem „Wagnis“, als 2008 die Magdalenen-Klinik eröffnet worden sei, da der Verbund noch deutlich kleiner und ohne Psychiatrieerfahrung gewesen sei. Daher sei es ein Segen gewesen, mit Prof. Dr. Wolfgang Weig einen Ärztlichen Direktor gefunden zu haben, „der mit viel Erfahrung, großer Begeisterung aber auch der ihm eigenen Gelassenheit das Projekt mit uns angegangen ist“. Verstärkend sei noch hinzugekommen, dass er ein fast komplettes und äußerst gut aufgestelltes Team mitgebracht habe. Unter diesen Voraussetzungen habe die Magdalenen-Klinik schnell ein eigenes Profil entwickelt und viel Gutes für die Patienten bewirkt. Gleichzeitig habe die Klinik den Grundstein dafür gelegt, „dass sich die Psychiatrie im Verbund der Niels-Stensen-Kliniken kontinuierlich weiterentwickeln konnte, sodass wir heute ein Zentrum für seelische Gesundheit etabliert haben, das die Kompetenz von Magdalenen-Klinik, Niels-Stensen-Kliniken Bramsche und St.-Vinzenz-Hospital Haselünne bündelt. Diese positive Entwicklung lässt uns voller Zuversicht in die Zukunft gehen“, so Lullmann.   Prof. Dr. Wolfgang Weig nannte Eckpfeiler des Klinikkonzeptes und zählte dazu die intensive Psychotherapie mit ganzheitlicher  Sicht auf den Menschen. Dazu gehöre auch die Einbeziehung von Angehörigen. Ebenso beschrieb er die geistlich-spirituelle Dimension, die in der Magdalenen-Klinik eine besondere Rolle spiele. Dabei sei auch der ökumenische Ansatz wichtig. Die Klinik verstehe sich als ein „Ort des Heilens“, der Glück und Zufriedenheit vermitteln wolle, betonte der Referent.   Marc Eilers, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, blickte nach vorne: Es gebe eine zunehmende Verängstigung in unserer Gesellschaft, die durch Verunsicherung entstehe. Es gelte, das Individuum und seine Bindungen wieder verstärkt in den Blick zu nehmen. Denn Bindungen bedeuteten nicht nur Gebundenheit sondern auch Verbundenheit. Es sei wichtig, in Beziehungen zu treten. Denn Geborgenheit in sozialen Beziehungen habe eine große Bedeutung für die Heilung.

Zurück zum Seitenanfang