Informationen für Patientinnen

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Broschüre: Info-Broschüre Brustzentrum

In dieser Broschüre informieren wir Sie umfassend über Brustzentrum. Die Broschüre enthält Fakten, Erklärungen und Adressen zu den wichtigsten Untersuchungen, Behandlungsschritten und Entscheidungen, die im Verlauf einer Brustkrebstherapie eine Rolle spielen können.

Flyer: Verhalten nach einer Brustoperationen

Dieser Flyer gibt Ihnen wichtige und praktische Verhaltenstipps nach einer Brustoperation.

Broschüre: Chemotherapie in unserer Tagesklinik

Diese Broschüre informiert Sie über alles Wesentliche, wenn Sie eine Chemotherapie in unserer Tagesklinik erhalten sollen. Zudem finden Sie hier auch weitere Hintergrundinformationen zum Thema "Chemotherapie".

Flyer: Partnerschaft und Sexualität nach Brustkrebs

Dieses Faltblatt behandelt das sensible Thema Partnerschaft und Sexualität, gibt Anregungen und nennt Adressen zur Begleitung und Beratung.

Broschüre: Mögliche Nebenwirkungen einer Chemotherapie

Diese Broschüre informiert Sie über mögliche Nebenwirkungen einer medikamentösen Tumortherapie (Chemotherapie, Immuntherapie, Wachstumsfaktoren, Bisphosphonate, Antihormontherapie) und zeigt Möglichkeiten auf, selbst gegen diese aktiv zu werden.

Flyer: Medizinische Mikropigmentierung

Dieser Flyer informiert Sie über unser Angebot der medizinischen Mikropigmentierung des Warzenvorhofes.

Fragen und Antworten

Kann Brustkrebs erblich bedingt sein?

Etwa 10 Prozent aller Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, etwa 2 Prozent an Eierstockkrebs. In ca. 5 Prozent aller Fälle von Brust- oder Eierstockkrebs liegt eine „monogene Ursache“ vor. Das bedeutet, dass die Mutationen einer einzelnen Erbanlage die Erkrankung verursacht. Dabei handelt es sich vor allem um die Gene BRCA1 und BRCA2.

Wo kann ich mich informieren?

In Deutschland gibt es spezialisierte Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs. Familien, bei denen das Risiko besonders groß ist, wird eine umfassende Betreuung angeboten. Dazu gehören genetische Beratung, Gendiagnostik, gynäkologische Beratung und Diagnostik sowie radiologische Früherkennungsmaßnahmen.
Im Brustzentrum Osnabrück stehen wir Ihnen gerne zur Beratung zur Verfügung.

Woher weiß ich, ob ich gefährdet bin?

Ein gehäuftes Auftreten in der Familie kann beispielsweise auf einen erblichen Brustkrebs oder Eierstockkrebs hinweisen. Weitere Anzeichen dafür sind ein frühes Erkrankungsalter, ein beidseitiges Auftreten oder wenn ein männliches Familienmitglied an Brustkrebs erkrankt.

Wer genau gehört zur Risikogruppe?

Es wurden Kriterien dafür definiert, welche Familien in den Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebes besonders intensiv betreut werden. Diese sogenannten Einschlusskriterien sind:

  • 3 Frauen mit Brustkrebs
  • 2 Frauen mit Brustkrebs, davon eine Erkrankung vor dem 51. Lebensjahr
  • 1 Frau mit Brustkrebs vor dem 36. Lebensjahr
  • 1 Frau mit beidseitigem Brustkrebs, wobei die Ersterkrankung vor dem 51. Lebensjahr war
  • 1 Frau und 1 Mann mit Brustkrebs
  • 1 Frau mit Brust- und Eierstockkrebs
  • 1 Frau mit Brustkrebs und eine Frau mit Eierstockkrebs
  • 1 Frau mit Eierstockkrebs und ein Mann mit Brustkrebs
  • 2 Frauen mit Eierstockkrebs

Wie läuft eine genetische Beratung ab?

Zunächst wird ein Stammbaum über mindestens drei Generationen erhoben. Registriert werden vor allem Brustkrebs- und Eierstockkrebserkrankungen, aber auch andere Tumore. Das Erkrankungsalter spielt ebenfalls eine Rolle.
Ausgehend von diesen Stammbaumdaten wird mit Hilfe eines Computerprogramms ermittelt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass gesunde Verwandte einer betroffenen Person erkranken, beziehungsweise dass eine erkrankte Frau die Mutation weitervererbt. Die Resultate dieser Berechnungen geben Hinweise darauf, ob intensivierte Früherkennungsmaßnahmen indiziert sind oder Präventivmaßnahmen in Frage kommen.

Gibt es weitere Diagnosemöglichkeiten?

Wenn der Verdacht eines erblichen Brust- oder Eierstockkrebses besteht, kann gesunden Verwandten eine Gendiagnostik angeboten werden. Hierzu ist eine Blutentnahme erforderlich. Die Grenzen einer solchen Diagnostik werden diskutiert. 
Wenn der Verdacht eines erblichen Brust- oder Eierstockkrebses besteht, kann gesunden Verwandten eine Gendiagnostik angeboten werden. Hierzu ist eine Blutentnahme erforderlich. Die Grenzen einer solchen Diagnostik werden diskutiert.

Was passiert, wenn ich gefährdet bin?

Wenn bei Ihnen eine Mutation der Gene BRCA1 oder BRCA2 festgestellt wird, bieten wir Ihnen eine weitergehende Beratung an.
Als Betroffene haben Sie die Möglichkeit, regelmäßig in relativ engen Abständen am Vorsorgeprogramm teilzunehmen. Sollte sich ein Krebs ausbilden, besteht auf diese Weise die hohe Chance, dass er sehr früh oder als Vorstadium erkannt wird und behandelt werden kann.
Eine andere Möglichkeit ist die präventive Entfernung der Brüste. Dieser Schritt kann das Krebsrisiko erheblich verringern.
Beide Alternativen bringen eine hohe Belastung für die betroffenen Frauen mit sich, weshalb wir eine umfangreiche und persönliche Beratung im Brustzentrum sehr empfehlen.

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