Erkrankungen des Hüftgelenks

Dazu zählen
- Hüftdysplasie und Hüftluxation
- Hüftkopfabrutsch (Epiphyseolysis capitis femoris)
- Morbus Perthes
- entzündliche Hüftgelenkserkrankungen (Coxitis fugax, eitrige Coxitis)

Die Hüftsonographie zur Diagnostik von angeborenen Hüfterkrankungen bzw. Hüftreifungsstörungen wird standardmäßig durchgeführt.

Eine konservative Therapie durch Abspreiz- und Beugebehandlung ist bei der Hüftdysplasie im Säuglingsalter oft zielführend.

Teils bedürfen die Erkrankungen der Hüfte jedoch einer operativen Therapie, die wir hier schwerpunktmäßig durchführen. Dazu gehören Umstellungsoperationen an der Hüfte, die sowohl Pfannen-seitig als auch Hüftkopf-seitig sein können.

Die operative Nachbehandlung kann mitunter aus einer Gipsruhigstellung bestehen.

Die anschließende Re-Mobilisation oder die sofortige postoperative Mobilisation wird von unserer speziell geschulten physiotherapeutischen Abteilung in Einzeltherapien begleitet.

Nachfolgende Darstellungen zeigen M. Perthes beidseits mit operativer varisierender, gering derotierender Hüft-Umstellung links

 

Epiphyseolysis capitis femoris rechts mit hochgradigem Abrutsch. Offene Wiedereinstellung der rechten Hüfte und prophylaktische temporäre Verschraubung links 

 

Abbildungen unten: Hüftdysplasie beidseits
Operative Korrektur hier rechts durch femorale Korrektur (IDVO) und Beckenumstellung (Salter Osteotomie)

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