06.11.2014: „Autsch, das drückt aber!“ Lagerungsworkshop am 01.11.2014

Der diesjährige Lagerungsworkshop fand am Samstag den 01.11.2014 im Marienhospital Osnabrück statt. Der OTA-Kurs 14-17 traf sich um 08:45 Uhr am Eingang, woraufhin es in Begleitung von Eva Ortmann-Welp und Mike Ridder in den Zentral-OP ging. Nach dem Wechsel in die OP-Kleidung und dem anschließenden Einfinden im Personalraum, wurden dem Kurs noch einmal die grundlegenden Verhaltensregeln im OP ins Gedächtnis gerufen, danach wurden das Programm und der Ablauf des Workshops vorgestellt.

Der Kurs wurde in vier Gruppen unterteilt, die sich reihum auf vier Stationen in den freien OP-Sälen verteilten. Die einzelnen Stationen wiederum wurden von Meike Mellmann und Florian Grötschel, Mitarbeitern der Operationsabteilung des Marienhospitals, sowie von unseren Lehrern, Eva Ortmann-Welp und Mike Ridder, betreut. Die Themengebiete waren die Rücken-, Seiten- und Bauchlagerung, der Extensionstisch, die Steinschnitt- und Beachchair-Lagerung, sowie die Patienteneinschleusung. Die Zeit für jede Station war dabei so geplant, dass jede Schülerin und jeder Schüler einerseits die entsprechende Lagerung durchführen und sich außerdem selbst lagern lassen konnte. Nachdem jede Gruppe alle der vier Stationen besucht hatte, war der Workshop gegen 15:45 Uhr beendet.

Der Lagerungsworkshop war eine sehr gute Vorbereitung für die Schülerinnen und Schüler des OTA-Kurses im Hinblick auf die bald startende Praxisphase. Die praktische Anwendung der im Unterricht bereits besprochenen Lagerungsaspekte in echten OP-Sälen war für alle eine gute Übung.

Ein besonderer Dank gilt Meike Mellmann und Florian Grötschel, die alle Fragen der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer beantworten konnten und darüber hinaus stets wichtige Hinweise und Tipps für die Praxis parat hatten.

Durch die Möglichkeit, sich selbst lagern zu lassen und somit am eigenen Körper spüren zu können, an welchen Körperstellen bei nicht korrekter Lagerung Unannehmlichkeiten auftreten können, wurde dem Kurs ein wertvoller Perspektivwechsel für ein verantwortungsvolles, patientenzentriertes Arbeiten geboten. Alles in allem war der Workshop eine tolle Erfahrung, die die Schülerinnen und Schüler des OTA-Kurses 14-17 gerne mitgenommen haben.

(Max Krotoszynski, OTA 14-17)

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