29.05.2011: Blick über die Landesgrenze zu den opleiding operatieassistenten van de Amstel Academie

Die fünf tägige Studienfahrt des OTA Kurses 09-12 mit der Kursleiterin Petra Lohmann und Johan Wieman ging nach Amsterdam. Gleich am  Anreisetag bekamen wir einen eindrucksvollen Einblick in die Sehenswüdigkeiten von Amsterdam. Es stimmt, Amsterdam kann man am Besten durch eine Hafenrundfahrt kennen lernen. Beeindruckend waren die vielen Brücken und unzähligen Fahrräder, die mit Motorradketten angekettet vor Diebstahl gesichert waren. Der nächste Tag führte uns in die Schule, die Amstel Academie. Hier wurden wir herzlich empfangen und wissen nun, wie der Ausbildungsweg von Operationstechnischen Assitenten in den Niederlanden aussieht. Zum Glück hatten wir vor unserer Studienreise noch einen intensiven Sprachkurs bei Johan Wieman bekommen, so dass wir die Informationen von Fr. Geuzenbroek gut verfolgen konnten und die Synchronisation von Johan machte die Sache perfekt.

Gegen Mittag kam es zu einem gemeinsamen Austausch mit auszubildenden OTAs aus den Niederlanden. Im Zentrum stand der Vergleich der praktischen Ausbildung. Wir hatten uns vor der Abreise Fragen überlegt, die dann von Johan ins Niederländische übersetzt wurden.  Dadurch  kamen wir ganz schnell ins Gespräch, das teilweise mit Händen und Füßen geführt wurde.

Am späten Nachmittag besuchten wir die OP-Abteilung im VU medisch centrum. Der Tag endete um 18:30 Uhr mit dem Kennenlernen der PraxisanleiterInnen für den kommenden Tag.

Einige von uns mussten bereits um 07:00 Uhr im OP sein und der „Praxistag im OP“ dauerte teilweise bis 16: 30 Uhr. Unsere Auszubildenden waren auf 6 Krankenhäuser verteilt: Onze Lieve Vrouwe Gasthuis; Academisch Medisch Centrum; Sint Lucas Andreas Ziekenhuis; Boven IJ Ziekenhuis; Ziekenhuis Amstelland und VU medisch centrum. Die individuellen Erfahrungen waren so vielfältig, dass am Abend bei einem gemeinsamen chinesischen Essen keine Langeweile aufkam.

Am kommenden Vormittag konnten wir endlich etwas länger schlafen, der nervenaufreibende Besuch im Amsterdam Dungeon war erst für den Nachmittag angesetzt. Ohne Erschrecken ist hier keiner raus gekommen und so manch einer hat sich krampfhaft an den anderen festgekrallt.

Am Abreisetag besuchten einige von uns noch die Ausstellung World Press Photo 2011. Eine Ausstellung, die aufgrund der ausgezeichneten Bildqualität und der Momentaufnahme aufrüttelnd und nachhaltig in Erinnerung bleibt. (PeLo)

Zurück zum Seitenanfang