13.12.2013: Seminar ,, Tod und Sterben“ im Haus Ohrbeck

Was bedeutet menschenwürdiges Sterben? Wie begleite ich Menschen in dieser Lebensphase?

Mit großen Erwartungen und vielen Fragen machten wir uns ein zweites Mal auf, um im Haus Ohrbeck in Holzhausen das Seminar,, Tod und Sterben“ zu absolvieren. Das Haus hatten wir bereits in einem vorherigen Seminar mit dem Thema ,,Kommunikation“ kennen und durch die schöne Lage und das gute Essen schätzen gelernt.

Das aktuelle Thema war für uns alle besonders wichtig, denn im Laufe unserer bereits zweijährigen Erfahrung in der Ausbildung ist fast jeder von uns schon einmal mit Menschen, die an schweren Erkrankungen leiden oder am Lebensende stehen, in Kontakt gekommen. Wir beschäftigten uns mit den einzelnen Sterbe- und Trauerphasen, die wir jeweils in Kleingruppen erarbeiteten und dem Kurs vorstellten. Weiterhin interpretierten wir mit unserer Seminarleiterin Bilder, die ein Mensch kurz vor seinem Tod gemalt hatte.

Diese Themen können helfen, uns in Betroffene und deren Angehörige hineinzuversetzen um sie besser zu verstehen. Außerdem behandelten wir noch die Versorgung von Verstorbenen, wobei wir auch von unseren eigenen Erfahrungen berichten durften. Zum Schluss lernten wir noch den Islam, den Hinduismus, den Buddhismus und das Judentum kennen, die neben dem Christentum zu den größten Religionen der Welt gehören. Dieses ist wichtig um unseren Patientinnen und Patienten, den nötigen Respekt entgegenzubringen und um besondere Rituale vor und nach dem Tod zu berücksichtigen.

„ Doch wer sich mit dem Tod beschäftigt, muss sich auch immer mit dem Leben beschäftigen“, so unsere Dozentin. Denn am Abend nach dem ersten Tag stand ein besonderes Ereignis an. Wir feierten den Geburtstag unserer Kurskollegin und konnten somit den ersten Tag schön ausklingen lassen.

Dieses Seminar hat uns geholfen im Umgang mit Sterbenden und deren Angehörigen Sicherheit zu bekommen, persönlich besser mit Grenzsituationen umgehen zu können und unseren Zusammenhalt im Kurs zu stärken.

Laut unserer Dozentin dürfen wir nach diesem Seminar „Tod und Sterben“ sagen, dass, es „Spaß gemacht hat“, nicht zuletzt durch Ihre gute Leitung für die wir Ihr dankbar sind.

Laura Herkenhoff, E Oktober 2011

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