08.10.2010: Achtung Schockraumalarm!

Koordination und Organisation sind das "A und O" bei der Erstversorgung.

Wenn der Patient mit dem angekündigten Polytrauma den Schockraum erreicht, ist effektives Handeln erforderlich. Der Teamleiter erteilt seinem Team entsprechende Anweisungen, um den Patienten möglichst schnell zu versorgen und die "Golden Hour" einzuhalten.

So steht auch das Thema "Schockraummanagement"  in der Fachweiterbildung für Intensiv- und AnästhesiepflegerInnen auf dem Lehrplan.

Im Schockraum werden die in Lebensgefahr schwebenden Patienten erstversorgt und anhand praktischer Fallbeispiele wird der Ernstfall geübt. 

Um die Einhaltung des vorgesehenen Zeitplans zu überprüfen, wird die Zeit während der Übungen gestoppt.

Es ist sehr wichtig, dass die FachkursteilnehmerInnen einen praktischen Einblick in das Thema " Schockraummanagement "bekommen, damit sie die große Bedeutung der genauen Organisation und des schnellen Handelns erkennen.

Verschiedene MitarbeiterInnen aus den Fachrichtungen Anästhesie, Radiologie und Chirurgie etc. arbeiten im Schockraum als Team zusammen. Die Aufgabenbereiche sind genau festgelegt und werden vom Teamleiter (erkennbar an der roten Röntgenschürze) koordiniert. Gerade weil es im Schockraum meist um Leben und Tod geht, ist eine ruhige Herangehensweise oberstes Gebot. Nur nur so ist eine effektive Kommunikation zur optimalen Versorgung des Betroffenen überhaupt möglich. (J.T.)

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