06.05.2011: Altenpflege International

SchülerInnen der Berufsfachschule Altenpflege bekamen Einblick in die pflegerische Arbeit im Ausland …

Im Rahmen eines insgesamt siebenwöchigen Praktikums in der häuslichen Pflege haben 11 TeilnehmerInnen die Chance ergriffen über den Tellerrand hinauszuschauen und sich  einen Eindruck von Altenpflegeeinrichtungen im Ausland zu machen.

Gruppenfoto von links nach rechts:

Jan Schneider, Katrin Glied, Kamila Blaszkowski, Sandra v. d. Brinke, Lucia Eggert (hinterm Steuer) Bianca Schulten, Stefan Keil und Svenja Meyer.

Es fehlen:

Julia Hammecke und Adina Omic.

 

 

 

Einzelfoto:

Annemarie Schmidt

 

 

10 SchülerInnen des Mittelkurses AP 09/12 und eine Teilnehmerin des Oberkurses AP 08/11 aus der Altenpflegeschule am Bildungszentrum St. Hildegard haben 3 Wochen in verschiedenen europäischen Ländern in Einrichtungen der Altenpflege gearbeitet.

Unter der fachlichen Fragestellung, wie sich die Altenpflege in anderen Ländern gestaltet, fuhren die Auszubildenden hoch motiviert zu ihren unterschiedlichen Einsatzorten.

Fünf TeilnehmerInnen fuhren nach Italien, wo sie in einem Altenheim mit insgesamt 200 Bewohnerinnen und Bewohnern  arbeiteten. Zwei Auszubildende verschlug es nach England, wo sie in Birchington-on-Sea in einer direkt am Meer gelegenen Einrichtung ihre Tätigkeiten aufnehmen durften. Drei weitere Altenpflegeauszubildende fuhren in das osteuropäische Ausland nach Tschechien und Ungarn und die Oberkursschülerin war in Dänemark um dort zu arbeiten. Vergleicht man die Pflegestandards, so muss man feststellen, dass es hier erhebliche Unterschiede zu Deutschland gibt. Die gesammelten Erfahrungen erwiesen sich als sehr vielfältig und aufschlussreich. Alle Auszubildenden berichteten, dass ihnen die Arbeit im Ausland viel Spaß gemacht hat. 

Übereinstimmend erzählten sie, dass es in den besuchten Ländern offensichtlich keinen Personalmangel in der Pflege gibt. Einig waren sich auch alle, dass sie große Gastfreundlichkeit bei den Bewohner als auch bei den  Kollegen erfahren haben.

Das Fachinteresse rund um die Altenpflege war auf beiden Seiten stark ausgeprägt. Nicht nur „unsere“ Auszubildenden, sondern auch die KollegInnen vor Ort erkundigten sich, wie die Altenpflege in Deutschland aussieht.  

Viele waren beeindruckt, wie umfangreich die Aufgabenfelder in der Altenpflege bei uns sind.  Z. B. müssen in England und Italien für viele behandlungspflegerische Maßnahmen KrankenpflegerInnen hinzugezogen werden.

Fazit aller „AuswanderInnen auf Zeit": „Der Weg ins Ausland hat sich in jedem Fall gelohnt und sie würden es immer wieder machen!“

Wer also die Gelegenheit hat, ein Praktikum im Ausland zu machen, sollte diese auf jeden Fall nutzen. Es ist empfehlenswert! (SaWo)

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