Hybrid-OP zu besichtigen

, 10 Uhr, Marienhospital Osnabrück, Borromäus-Saal

Führung durch Niedersachsens modernsten Hybrid-OP

Das Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken informiert zwischen 10 und 11 Uhr über die zukunftsweisenden Möglichkeiten des neuen Operationssaals. Ab 11 Uhr finden dann ärztlich begleitete Führungen statt, bei denen die Funktionen ausführlich erläutert und vorgeführt werden. Es wird auch eine Live-Demonstration am Schlagadermodell zu sehen sein.

„Wir freuen uns, allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und ihnen modernste Operationstechnik vorstellen zu können“, sagt Prof. Dr. Jörg Heckenkamp, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Ärztlicher Direktor des MHO. Der Hybrid-OP ist mit High-tech-Bildgebung ausgestattet, die sich mit einem Roboterarm flexibel in jede Richtung bewegen lässt. „Die Anlage ist technisch so ausgerüstet, dass mit so wenig Röntgenstrahlung wie nötig eine optimale Bildqualität erzielt werden kann“, berichtete der Chefarzt: „Außerdem lassen sich in hoher Geschwindigkeit dreidimensionale Darstellungen von Gefäßen und Knochen erzeugen, die den Ärzten während eines Eingriffs einen besseren Überblick über die Anatomie verschaffen.“ Das dient der Patientensicherheit.

Zu den verbesserten Behandlungsmöglichkeiten zählt zum Beispiel die minimal-invasive Reparatur einer krankhaft erweiterten Hauptschlagader (Aortenaneurysma). Ein Freilegen der Hauptschlagader in einer großen Operation ist nun sehr oft nicht mehr nötig. Denn dank der neuen Technik kann das Gefäßimplantat auch bei komplexen Erkrankungen über einen kleinen Zugang oder sogar eine Punktion in der Leiste eingesetzt werden. Die Hybrid-Anlage erlaubt dabei eine millimetergenaue Platzierung.

Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, sowie Blutgerinnsel in den Venen können mit den neuesten Methoden im Hybrid-OP ebenfalls häufig minimalinvasiv behandelt werden. In das Gesamtprojekt wurden 3,5 Millionen Euro investiert. Auch andere Kliniken des MHO wie die Neurochirurgie und die Unfallchirurgie werden den neuen OP nutzen.

 

10 - 11 Uhr im Borromäus-Saal im Erdgeschoss Information

Ab 11 Uhr Führung im OP-Saal

Zurück zum Seitenanfang