Zwischentöne in Farbe

CKM - Christliches Klinikum Melle

Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Bissendorf im CKM

Bissendorf. Kunst im Krankenhaus: In den Niels-Stensen-Kliniken Christliches Klinikum Melle ist im Foyer eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Bissendorf zu sehen. Sie steht unter dem Motto „Zwischentöne “ und dauert bis zum 31. Oktober.

Seit zehn Jahren trifft sich die Gruppe regelmäßig und stellt einmal im Jahr ihre Werke aus. Es sind Künstler und Mitglieder des Kulturvereins Bissendorf e.V. KuBiSS. Die Bilder der Ausstellung seien sehr unterschiedlich, sagt Angelika Rothe von KuBiSS: Das Thema und der Titel waren für alle Künstler eine Herausforderung.

Das Thema „Zwischentöne“ solle die Facetten im täglichen Leben beleuchten. Jede der Künstlerinnen habe diese auf ihre Art umgesetzt, so Frau Rothe: „Jedes Werk ist in der Persönlichkeit und im Temperament der Künstlerin verwurzelt.“ Hinzu komme, dass die Künstlerinnen, deren Bilder in Melle präsentiert werden, in mehreren Stilen gearbeitet haben. „Wir suchen in den Bildern nach Erklärungen, Ergebnissen und Wahrheiten, wir finden Unklarheiten, Verworrenheit und Befriedigung. Die Autorität der Werke soll Aufmerksamkeit erregen und mit ihrer Vielfalt beeindrucken“, sagt Angelika Rothe.

So hat Karin Bergmann zum Beispiel eine lauschende Frau gemalt, die nach Zwischentönen hört.  Auch das Logo des Gospelchors Shine in Achelriede hat sie in ein Bild integriert: Im Chor gibt es Zwischentöne, Zwischenräume.

Angelika Rothe hat sich mit Träumereien befasst und diese auf die Leinwand gebracht. Es geht ihr um Traumwelten, Dinge,  die man nicht greifen, sondern nur fühlen kann. Sie hat geträumte Zeit geschaffen.

Karin Lenser hat Zwischentöne durch vielfältige Farbabstufungen gestaltet, Zwischenstufen geschaffen, um diese zu verbinden. Ihre Bilder sind in gelb oder in rot-schwarz-Tönen gehalten. Beim gelben Bild hat sie sich von Birken inspirieren lassen, die sich im Wind wiegen. Ein anderes Bild heißt Sinnphonie. „Da hab ich alle möglichen Rottöne eingearbeitet.“

Kerstin Willing nimmt sich gerne Märchen als Vorlage für ihre Werke: Dieses Mal war es der kleine Hävelmann, der aber in den Bildern nicht direkt wiederzufinden ist. Die Weltkugel ist zu erkennen, ein anderes Bild zeigt die siebenjährige Tochter der Künstlerin, ein weiteres eine kleine Elfe, die den Betrachter ins Träumen schickt.

 

 

 

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