Zwangserkrankungen, Dipl. Psych. Martina Kittel

4. Mai 2010, 19:00 Uhr

Rituale erleichtern unser Leben. Wir sparen Zeit und haben unseren Kopf frei für wichtigere Dinge. Wir fangen z.B. beim Zähneputzen immer links unten an, trinken Tee am liebsten aus einer bestimmten Tasse. Beim Verlassen des Hauses schauen wir einmal nach, ob der Herd aus ist, prüfen, ob die Haustür auch wirklich geschlossen ist, und summen auf dem Weg zur Arbeit unseren „Ohrwurm“.

Müssen Dinge wie z.B. der Herd mehrmals kontrolliert werden, um Sicherheit zu erlangen, quälen ständig aufdringliche Gedanken oder ist es kaum möglich, mit dem Händewaschen aufzuhören, weil das Gefühl besteht, dass diese immer noch nicht sauber sind etc., dann liegt vermutlich eine Zwangserkrankung vor.

Die kognitive Verhaltenstherapie gilt derzeit als wichtigste Form der Behandlung von Zwangserkrankungen.

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