Vorsicht bei Frühjahrsallergien

CKM - Christliches Klinikum Melle

Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin am CKM rät zu erhöhter Aufmerksamkeit

Melle. Frühjahr ist Heuschnupfenzeit. Dieser ist zwar lästig, aber in der Regel nicht bedrohlich und wird in den Facharztpraxen behandelt. „Gefährlich werden kann eine Allergie bei Patienten mit Asthma bronchiale, wo ein allergisch ausgelöster Anfall zu schweren Luftnotattacken führen kann“, sagt Dr. Klaus Peter Spies, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin am Christlichen Klinikum Melle (CKM) der Niels-Stensen-Kliniken.

Die Patienten seien zwar in der Regel mit entsprechenden Notfallmedikamenten ausgerüstet. Sollten diese aber nicht ausreichend wirken, so könne eine stationäre Behandlung im CKM notwendig werden, um einen gegebenenfalls auch lebensbedrohlichen Atemnotzustand zu behandeln.

Als Allergene sind laut Dr. Spies im frühen Frühjahr die sogenannten Frühblüher zu nennen. Dazu gehörten Birke, Erle und Hasel. Patienten mit Allergien gegen diese Pflanzen litten häufig auch an sogenannten Kreuzallergien und dann an einer Unverträglichkeit gegen Kern- und Steinobst.

Bei Verdacht auf eine Allergie sollte ein Allergologe aufgesucht werden, um die bestehende Allergie zu untersuchen und um neben den entsprechenden Maßnahmen gegebenenfalls auch eine sogenannte Desensibilisierungsbehandlung einleiten zu können, die die Allergie beseitige. 

 

 

 

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