Von Köln ins Grönegau

CKM - Christliches Klinikum Melle

Jörg Heckenkamp erkundet mit seiner Familie gerne das Osnabrücker Land

 

 

 

Melle. "Hier ist alles nah und überschaubar", sagt Chefarzt Privatdozent Dr. Jörg Heckenkamp. Er meint Melle, wo der Mediziner das Gefäßchirurgische Kompetenzzentrum der Niels-Stensen-Kliniken Christliches Klinikum Melle (CKM) leitet. Deshalb freut sich der 45-jährige regelmäßig auf die Arbeit im Grönegau. Er habe das Osnabrücker Land sehr schätzen gelernt, sagt der Familienvater, seit er vor wenigen Jahren mit seiner Frau Dr. Kerstin Lüdtke-Heckenkamp, Fachärztin für Innere Medizin, und seinen Kindern Jan Alexander (10) und Lena Anna (6) aus Köln hierhin kam.


Dass Heckenkamp seit 2009 nicht nur im Marienhospital Osnabrück, sondern auch in Melle tätig ist, daran ist Dr. Dirk Grothe nicht unschuldig. Denn schon vor dieser Zeit sind aufgrund der guten Kontakte zwischen Heckenkamp und dem

chirurgischen Chefarzt des Meller Hauses, gefäßchirurgische Patienten in Melle operiert worden. "Auf diesem persönlich geprägten Fundament konnte mit dem Beitritt des CKM zum Verbund der Niels-Stensen-Kliniken eine Kooperation gegründet werden, die den Patienten beider Häuser zugutekommt", erläutert Heckenkamp.


An beiden Standorten sei seither eine moderne Diagnostik und Therapie gefäßchirurgischer Krankheitsbilder gewährleistet. "Bei bestimmten Erkrankungen ist eine heimatnahe Versorgung in Melle möglich", sagt er: Dies gelte beispielsweise für Krampfaderbehandlungen, für Operationen bei Verengungen der Halsschlagader und auch für Bypassoperationen am Oberschenkel. Größere Operationen an der Hauptschlagader oder komplexe Bypassoperationen am Unterschenkel werden hingegen am Marienhospital in Osnabrück durchgeführt.


Diese Differenzierung hat laut Heckenkamp für die Menschen im Grönegau erhebliche Vorteile: "Standardeingriffe können vor Ort vorgenommen werden, ohne dass lange Fahrtzeiten für Diagnostik und Therapie nötig werden. Das kommt insbesondere älteren Patienten entgegen."


Seien hingegen komplexe Eingriffe nötig, können die Patienten ohne großen organisatorischen Aufwand im Osnabrücker Marienhospital behandelt werden, das als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung höchsten Ansprüchen gerecht werde. "Neben dieser medizinischen und pflegerischen Sicherheit haben die Patienten weitere Vorteile", so Dr. Heckenkamp: Sie werden von den Ärzten behandelt, die sie schon kennen, eine erneute Anmeldung ist nicht nötig, belastende und teure Mehrfachuntersuchungen entfallen.


Und noch etwas bringt die Kooperation mit sich: "Da am Meller Haus eher kleinere gefäßchirurgische Eingriffe durchgeführt werden, ist das Behandlungsspektrum auch für die Ausbildung junger Chirurgen unter ober- und chefärztlicher Aufsicht geeignet", so der Chefarzt. Andererseits hospitieren Mediziner aus dem Bereich der Meller Allgemeinchirurgie bei ihren gefäßchirurgischen Kollegen – und erhalten damit vor Ort einen Einblick in interessante andere chirurgische Tätigkeitsbereiche.


Heckenkamp spricht mit seinen Patienten gerne über das Osnabrücker Land und den Grönegau, denn er fühlt sich wohl hier. Geboren wurde er keine hundert Kilometer entfernt im westfälischen Lünen. Somit ist ihm der Menschenschlag nicht unbekannt gewesen. Er selbst erkundet die Region sehr gerne zusammen mit seiner Familie. Im Urlaub schätzt er das Mittelmeer. Er ist begeisteter Segler.

 

 

 

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