Verbesserung der Notfallversorgung und deutlich mehr Komfort

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Neubau am Franziskus-Hospital wurde feierlich eingeweiht

Georgsmarienhütte. Der Neu- und Erweiterungsbau am Franziskus-Hospital Harderberg ist nach einer zweieinhalbjährigen Bauphase jetzt fertiggestellt und im Beisein von Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt durch Generalvikar Theo Paul eingesegnet worden.

„Durch unsere Investition machen wir deutlich, wie wichtig uns dieser Standort ist“, unterstrich die Ministerin: „Hier sind zukunftsfähige Strukturen vorhanden.“ Das Franziskus-Hospital Harderberg habe einen hervorragenden Ruf, betonte sie und verwies auch auf die gute Platzierung im Focus-Ranking. „Die Patienten fühlen sich bei den motivierten und engagierten Mitarbeitern extrem gut aufgehoben“, so Cornelia Rundt: „Ein wegweisendes Krankenhaus.“

Generalvikar Theo Paul, sagte, die Initiative zum Neubau sei aus dem Wunsch erwachsen, Patienten eine angemessene Herberge zu bieten. „Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist ein lebendiger Stein in diesem Hospital.“

Der Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, Werner Lullmann, dankte der Ministerin für die Unterstützung durch das Land Niedersachen. Den Dank überbringe er nicht nur im Interesse der Patienten, sondern auch der Mitarbeiter, „für die es nun bessere Arbeitsbedingungen gibt und die in all den Jahren durch ihre Zuwendung und Empathie entscheidend dazu beigetragen haben, dass das Franziskus-Hospital im Südkreis aber auch in der Stadt Osnabrück sehr anerkannt ist“. Das Land beteiligt sich mit 23,5 Millionen Euro an der Gesamtsumme von rund 40 Millionen Euro.

Geschäftsführer Michael Kamp dankte den Mitarbeitenden sowie ganz besonders den Patienten, „die die Beeinträchtigungen während der Bauphase teils mit Engelsgeduld ertragen haben“. In dieser Zeit sei die breite Akzeptanz des Franziskus-Hospitals in der Bevölkerung noch einmal deutlich geworden. Mit dem Neubau präsentiere sich das Haus nun im neuen Gewand, um auch zukünftig die regionale, wohnortnahe medizinische Versorgung im Landkreis und in der Stadt Osnabrück zu gewährleisten.

Der Krankenhausgeschäftsführer betonte, dass der Neubau mit neuem Bettenflügel, der zentralen Notaufnahme (ZNA) und Radiologie zukunftsweisend errichtet worden sei. Er ermögliche nun zum Beispiel „eine noch bessere Akutversorgung von Notfallpatienten, da die neue Radiologie und die ZNA räumlich nebeneinander liegen und so im Ernstfall keine Zeit verloren geht“. Über der ZNA gebe es fünf Patientenbereiche mit modern ausgestatteten Ein- bis Dreibettzimmern für Patienten mit und ohne Wahlleistungsvereinbarung. Die Radiologie sei in enger Kooperation mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis Drewes eingerichtet worden, die hier gemeinsam mit dem Franziskus-Hospital eine Magnetresonanztomographie (MRT) betreibe. Ebenfalls neu angeschafft worden seien das künftig digital betriebene Röntgen, die Durchleuchtung sowie ein 64-Zeiler Computertomograph.

Der eingeweihte Komplex ist der erste Abschnitt einer umfassenden Baumaßnahme, die noch voraussichtlich bis Ende 2018 dauern wird. So soll im Frühjahr 2015 mit dem Bau einer neuen Intensivstation begonnen werden. In einem weiteren Abschnitt entsteht im Erdgeschoss des jetzigen Patientenflügels B eine Intensivüberwachungsstation mit bis zu 14 Überwachungsbetten für Patienten, die einer engmaschigen Überwachung bedürfen. Auf den Ebenen zwei bis fünf werden die bisherigen Patientenzimmer saniert. Die Drei-Bett-Zimmer werden dann zu Zwei-Bett-Zimmern mit eigener Nasszelle umgebaut. Auch die Eingangshalle soll modernisiert werden.

In Rahmen der Einweihungsfeier leitete Ärztlicher Direktor Professor Dr. Winfried Hardinghaus mit seinem Grußwort zur Schlüsselübergabe über: Verwaltungsdirektor Uwe Hegen freute sich, jedem Abteilungsleiter der neuen Bereiche einen Schlüssel übergeben zu können. Hingewiesen wurde auch auf den Tag der offenen Tür, bei dem sich am Sonntag, 16. November, von 10 bis 17 Uhr auch die Bevölkerung ein Bild vor Ort machen kann.

 

    

 

 

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