Unfallchirurgie und Orthopädie an den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche wird ausgebaut

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Privat-Dozent Dr. Olaf Rolf vom Franziskus-Hospital Harderberg ergänzt ab Juli das medizinische Leistungsspektrum

Bramsche/Georgsmarienhütte. Ab dem 1. Juli 2010 wird Privat-Dozent (PD) Dr. Olaf Rolf das Behandlungsangebot der Unfallchirurgie und Orthopädie an den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche ergänzen. PD Dr. Rolf ist Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg. Neben dieser Aufgabe wird er wöchentlich an zwei Tagen in Bramsche operieren. Seine operativen Schwerpunkte sind die Knie- und Hüftchirurgie sowie die Schulter- und Ellenbogenchirurgie. Ab sofort bietet PD Dr. Rolf jeweils am Dienstagnachmittag oder nach Vereinbarung in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche Sprechstunden an.

Ralf Brinkmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, freut sich, dass die enge Zusammenarbeit im Verbund der Niels-Stensen-Kliniken die Ergänzung in Bramsche möglich macht. Brinkmann: „Wir haben mit dem Ärztlichen Direktor, Dr. Torsten Saemann, und den beiden orthopädischen Belegärzten, Dr. Christian Breuer und Dr. Hans-Christian Freytag, bereits sehr gute Mediziner und Operateure an unserem Haus. Mit der Unterstützung durch Privat-Dozent Dr. Rolf wollen wir die orthopädischen Leistungen der Unfallchirurgie weiter ausbauen.“

Die umfangreiche orthopädische Expertise, die Dr. Breuer und Dr. Freytag seit Jahren im Bramscher Krankenhaus etabliert haben, hat ihre Schwerpunkte insbesondere im Bereich der Endoprothetik aller großen Gelenke, der minimalinvasiven orthopädischen Gelenkchirurgie, Sporttraumatologie und Rheumachirurgie. Dr. Breuer und Dr. Freytag haben ihren Praxissitz in Bersenbrück.

Die technische Ausstattung des Bramscher Krankenhauses kann sich mit größeren Häusern messen: Den Medizinern stehen unter anderem ein hochmoderner Laser zur Verfügung sowie ein spezielles Computernavigationssystem für die Endoprothetik.

Werner Lullmann, Geschäftsführer des Niels-Stensen-Kliniken-Verbundes, betont, dass mit der Bekanntgabe des Mitwirkens von PD Dr. Rolf sechs Wochen nach der Übernahme des Bramscher Krankenhauses durch den Niels-Stensen-Kliniken-Verbund der erste konzeptionelle Schritt in die Zukunft gegangen wird: „Wir haben in den letzten Wochen viele Gespräche geführt und uns ein umfassendes Bild über die Situation und das Potential des Krankenhauses in Bramsche verschafft. Dabei wurden wir grundsätzlich in unserem Konzept bestätigt, das wir in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit dem Bieterverfahren entwickelt haben. Mit dem Ausbau der Unfallchirurgie verstärken wir die medizinische Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Bramsche und Umgebung.“

Geschäftsführer Ralf Brinkmann gibt eine weitere Veränderung bekannt: Die Kurzzeitpflege am Bramscher Krankenhaus wird geschlossen. Dieser Schritt ist aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht zu vermeiden. Die Kurzzeitpflege an den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche umfasst acht Plätze. Eine Abteilung dieser Größe ist selbst bei optimaler Belegung nur schwer zu führen, da die organisatorischen Abläufe bei sehr kleinen Abteilungen sehr viel größeren Aufwand mit sich bringen als bei größeren Abteilungen. Bei der Überprüfung der Belegungssituation wurde klar, dass das Angebot der Kurzzeitpflege im Jahresdurchschnitt nicht ausreichend nachgefragt wird. Zudem war bei einer Routineüberprüfung des Medizinischen Diensts der Krankenkassen im März deutlich geworden, dass umfangreichere Veränderungen nötig sind, die in kurzer Zeit mit hohem Aufwand vorgenommen werden müssen. Da dies weder für den bisherigen Träger noch für die Niels-Stensen-Kliniken zu leisten war und zudem das Angebot der Kurzzeitpflege nicht ausgelastet war, ist die Entscheidung getroffen worden, die Abteilung zu schließen.

Die freiwerdenden Zimmer werden in den nächsten Wochen renoviert und ab Juli für Patientinnen und Patienten der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche zur Verfügung stehen.

Brinkmann betont, dass durch die Schließung der Kurzzeitpflege also keine Arbeitsplätze gefährdet werden, sondern sich zwei sinnvolle und notwendige Maßnahmen hervorragend ergänzen.

 

 

 

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