Servicequalität kann am Bramscher Krankenhaus weiter ausgebaut werden

NKB - Niels Stensen Kliniken Bramsche

Sozialministerium bewilligt 100 000 EUR zur Modernisierung der Küche

 

 

Bramsche. Schritt für Schritt nimmt die Umstrukturierung in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche Form an: Das Land Niedersachsen hat für die Modernisierung der Küche eine Abschlagszahlung in Höhe von 100 000 EUR bewilligt. Insgesamt sollen in diesem Jahr für dieses Projekt Baumaßnahmen mit einem Volumen von 800.000 EUR in Bramsche und an den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück durchgeführt werden.

Für den Bescheid dankte der Geschäftsführer des Bramscher Krankenhauses, Ralf Brinkmann, dem Sozialministerium: „Wir können damit auch in der Küche die nötigen Verbesserungen für unsere Patientinnen und Patienten in Angriff nehmen.“

Zusammen mit Brinkmann freute sich auch der Wallenhorster Landtagsabgeordnete Clemens Lammerskitten (CDU) über die Post aus Hannover: „Das Land Niedersachsen erkennt, dass die Weichen am Bramscher Krankenhaus auf Zukunft gestellt sind. Die zukunftsweisende Gesamtplanung kann damit auf den Weg gebracht werden.“ Lammerskitten versicherte zugleich: „Ich werde mich auch weiterhin persönlich dafür einsetzen, dass das Land die positive Entwicklung am Bramscher Krankenhaus unterstützt.“

Brinkmann erläuterte das Ziel der Baumaßnahmen: „Wir werden die Speisenversorgung verbessern und die Servicequalität weiter entwickeln. Dazu werden wir die Küche in Bramsche modernisieren und die Versorgung mit warmen Mahlzeiten neu organisieren.“ Voraussichtlich ab dem Spätsommer nach dem Abschluss aller Baumaßnahmen werden die warmen Mahlzeiten in Ankum zubereitet. In Bramsche werden sie dann servierbereit weiter verarbeitet. Ralf Brinkmann betont, dass dies die Qualität des Essens nicht beeinträchtigt: „Für die Patienten der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche wird es nicht spürbar sein, dass ihre Mahlzeit nicht an der Hasestraße gekocht worden ist. Im Gegenteil: Das Ankumer Küchenteam hat gemeinsam mit den neuen Kolleginnen aus Bramsche den Ehrgeiz, den bisherigen hohen Standard weiter zu steigern.“

Frühstück und Abendbrot werden patientenfreundlicher angeboten: Voraussichtlich ab dem Sommer können die Patienten am Bett ihre Morgen- und Abendmahlzeit an einem Bufettwagen zusammenstellen. Brinkmann augenzwinkernd: „Man muss dann nicht schon am Vortag wissen, worauf man am nächsten Tag Appetit haben könnte.“

Um in Ankum die rund 300 zusätzlichen Essen bereiten zu können, werden auch dort Baumaßnahmen vorgenommen. Das Land Niedersachsen hat dazu in einem ersten Schritt ebenfalls 100 000 EUR zugesagt. Brinkmann, der zugleich auch Geschäftsführer des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück ist, dankte dem Sozialministerium für dieses deutliche Signal.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher am Bramscher Standort in der Küche tätig sind, müssen um ihre Anstellung keine Sorgen haben. Ralf Brinkmann betonte, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird: „Die Stärke eines großen Verbundes wie den Niels-Stensen-Kliniken ist es, dass wir hier Lösungen finden können, die für alle Beteiligten tragbar sind.“ Dazu werden frühzeitig Gespräche geführt.

 

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