Schönheit der Natur und Umwelt genießen

HSM - Altenpflegeheim Haus St. Michael

Haus St. Michael feierte die Fertigstellung des neuen Sinnes- und Wohlfühlgartens

Ostercappeln. Bewohner und Mitarbeiter der Niels-Stensen-Kliniken Haus St. Michael haben die Fertigstellung des Sinnes- und Wohlfühlgartens gefeiert, der im Rahmen des Festes von Pastor Norbert Friebe eingesegnet wurde.

 

„Was lange währt wird endlich gut“, sagte Einrichtungsleiterin Schwester M. Gabrielis in ihrer Begrüßungsansprache: Zwei Jahre habe die Umgestaltung des Gartens gedauert. Er solle die Lebensqualität der Bewohner verbessern und ihnen in einer sicheren und geschützten Umgebung ein möglichst normales Leben bieten. „Jetzt können die Bewohner, vor allem an Demenz erkrankte, zusammen mit Angehörigen, Freunden und Bekannten hier die Schönheit der Natur und Umwelt genießen“, betonte die Einrichtungsleiterin.

 

So gibt es ein neues Hochbeet mit verschiedenen Pflanzungen. Es steht für selbstständige Aktivitäten der Bewohner zur Verfügung und macht Gartenarbeiten im Sitzen oder Stehen möglich. Heimische Bäume, Obstbäume, Duft- und Therapiebeete, ein Feldblumenbeet, Pavillons und angenehme Sitzecken machen die Gartenanlage zu einem „kleinen Paradies“ und laden zum Verweilen und Genießen ein.

 

„Bei der Durchführung und Umsetzung haben uns viele liebe Menschen unterstützt und geholfen“, erläuterte Schwester M. Gabrielis und dankte an erster Stelle Christian Beckers, der maßgeblich an der Planung und Verwirklichung beteiligt gewesen sei. Er habe das Projekt immer wieder mit neuen Ideen bereichert sowie den ganzen Prozess fachkundig begleitet und umgesetzt.

 

Die Umgestaltung des Gartens mit einem Kostenvolumen von 20 000  Euro wurde ausschließlich über Spenden finanziert. Schwester Gabrielis dankte in diesem Zusammenhang den Bewohnern, allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen: „Sie haben immer wieder mit vielen kreativen Ideen zum Gelingen der unterschiedlichsten Feste und Feierlichkeiten beigetragen, deren Erlös in den letzten zwei Jahren immer für die Umgestaltung des Gartens bestimmt gewesen sei.

 

Die Bingo-Umweltstiftung habe die Umgestaltung des Gartens zudem mit  9 800 Euro unterstützt. Im November 2011 hat der Naturschutzbund des Landkreises Osnabrück für kirchliche Einrichtungen ein Preisgeld für besondere Projekte ausgeschrieben. „Wir haben uns mit unserem Konzept beworben und wurden mit

1 000 Euro bedacht“, berichtete Schwester M. Gabrielis.

 

Die Katholische Jugend Ostercappeln hat das Projekt mit 250 Euro unterstützt. Weiter gab es eine Spende über 1 250 Euro vom Verschönerungsverein Harpenfeld-Lockhausen. Gemeindebürgermeister Rainer Ellermann hat dafür gesorgt, dass der Klimaschutzpreis 2012 der RWE Deutschland in Höhe von 1 000 Euro an das Haus St. Michael ging. Um eine Unterstützung durch die Darlehnskasse Münster in Höhe von 2 500 Euro hat sich Geschäftsführer Michael Kamp erfolgreich gekümmert. Darüber hinaus kamen viele kleine und große Einzelspenden von Bewohnern, Angehörigen und Freunden der Einrichtung sowie von der Ostercappelner Werbegemeinschaft zusammen.

 

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