Sanfter Druck unterstützt Neugeborene

CKM - Christliches Klinikum Melle

Christliches Klinikum Melle bietet als erstes Krankenhaus der Region die Craniosacral Therapie für Säuglinge an

Melle. Ganz entspannt im Hier und Jetzt. Kleine Berührungen mit heilender Wirkung: Säuglinge sind in den Niels-Stensen-Kliniken Christliches Klinikum Melle im wahrsten Wortsinn in besten Händen. Durch gezielte Handgriffe werden bei der Craniosacral Therapie Spannungen und Blockaden aufgelöst, die zum Beispiel durch eine anstrengende Geburt verursacht wurden.

„Eine Geburt ist für das Neugeborene eine große Belastung“, so Physiotherapeutin Brigitte Arndt, die eine umfangreiche Weiterbildung in Craniosacraler Therapie absolviert hat.

Während des Geburtsvorganges ist der Körper des Neugeborenen starken Kräften ausgesetzt. Diese können unter Umständen zu Fehlstellungen beziehungsweise Irritationen des Skeletts, der Muskulatur oder des vegetativen Nervensystems führen. In der Folge können verschiedene Symptome bereits kurz nach der Geburt beobachtet werden: Stillschwierigkeiten, Probleme beim Schlafen, Haltungsasymmetrien, Verdauungsstörungen und Unruhezustände. "Hier kann mit der Craniosacralen Therapie schonend eingegriffen werden", so bestätigt auch  Holger Mutschall, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Schädelknochen organisieren sich nach der Geburt neu und die Verknöcherung der Schädelnähte kann Ursache für viele Symptome sein. Die Aufgabe des Therapeuten in einer Craniosacralen Therapie ist es, Blockierungen zu erspüren und durch spezielle sehr sanfte Drucktechniken wieder aufzulösen. Hintergrund: Die Craniosacrale Therapie geht davon aus, dass der rhythmische Fluss des Gehirnwassers (Liquor) im Gehirn bis hinunter in das Rückenmark für das Wohlbefinden des Menschen  von großer Bedeutung ist.

Durch die sanften Berührungen wird der natürliche Heilungsmechanismus des Körpers angeregt. "Ziel der Behandlung ist es", sagt Holger Mutschall, "verbliebene Spannungsmuster aufzuspüren und dem Kind die notwendige Hilfestellung zu geben, diese zu regulieren".

Dabei sind liebevolle Zuwendung und eine respektvolle Kontaktaufnahme notwendig.

„Wir bieten diese Therapie für Kinder nach erschwertem Geburtsverlauf kostenfrei an“, sagt Pflegedirektorin Mareile Greiser, „aber auch alle Eltern nach einfachem Geburtsverlauf können das Angebot für ihr Kind wahrnehmen.“

 

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