Radiologiezentrum komplett modernisiert

MHO - Marienhospital Osnabrück

Neue Hochleistungstechnik im Marienhospital Osnabrück

Osnabrück. Die Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück haben nach umfangreichen Umbaumaßnahmen ein neugestaltetes Radiologiezentrum in Betrieb genommen. Dazu wurde auch ein neuer Anbau für die Magnetresonanztomographie (MRT) geschaffen. So konnte das Zentrum, an dem auch die Praxis Drewes und Partner beteiligt ist, um ein hochmodernes neues MRT-Gerät erweitert werden, sodass nun mit zwei leistungsstarken Kernspintomographen gearbeitet wird. 

Dazu wurde ein bisher an anderer Stelle des Krankenhauses eingesetzter sechs Tonnen schwerer Kernspintomograph in den neuen MRT-Anbau verfrachtet. Im Rahmen dieses Transports musste sogar die Außenfassade des Marienhospitals geöffnet werden. Auf den letzten Metern seines Weges wurde das Gerät, das so viel wiegt wie vier Personenwagen, mit Hilfe eines Autokrans „per Luftweg“ transportiert. Neben den technischen Vorarbeiten musste unter anderem die Tragfähigkeit aller Gebäudeteile geprüft werden, bevor der Apparat bewegt werden konnte. 

„Der neu hinzugekommene Hochleistungskernspintomograph bietet eine äußerst präzise Detaildarstellung von Körperstrukturen“, erläutert der Chefarzt der Klinik für Radiologie, Prof. Dr. Alexander Mundinger. Das ermögliche einen optimalen Einsatz unter anderem in der Neuroradiologie und im Kopfzentrum des Krankenhauses. Auch für die Kinderradiologie des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück werde er genutzt. „Das Gerät ermöglicht eine sichere Diagnose für eine  indviduelle, maßgeschneiderte Therapie“, so der Mediziner. Außerdem werde der Kernspintomograph in der teleradiologischen Notfallversorgung für die Häuser des Verbundes der Niels-Stensen-Kliniken eingesetzt.

 

Von einem medizinisch-technischen Meilenstein spricht Krankenhausdirektor Johannes Düvel. Er dankte allen an den Umbaumaßnahmen Beteiligten.

 

Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem das Innere des Körpers dargestellt wird. Im Gegensatz zur klassischen Röntgendiagnostik arbeitet sie mit einem Magnetfeld statt mit Röntgenstrahlung. Sie gilt daher als ein besonders schonendes Verfahren und ermöglicht sehr detaillierte und dreidimensional wirkende Abbildungen. 

 

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