Qualität und Angebot der Inneren Medizin werden mit neuem Chefarzt weiter ausgebaut

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Prof. Dr. Michael K. Müller wird Nachfolger von Martha Niemöller

Bramsche. Zum 1. Oktober wird die Abteilung für Innere Medizin an den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche einen neuen Chefarzt bekommen: Prof. Dr. Michael K. Müller wird Nachfolger der bisherigen Chefärztin Martha Niemöller, die das Bramscher Krankenhaus auf eigenen Wunsch verlässt.

 

Frau Niemöller hat in den vergangenen eineinhalb Jahren die Innere Medizin am Bramscher Krankenhaus profiliert und dabei insbesondere die Schwerpunkte Geriatrie (Altersmedizin) und Suchtmedizin etabliert.

 

Der Geschäftsführer des Verbundes der Niels-Stensen-Kliniken, Werner Lullmann, und der Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, Ralf Brinkmann, danken Frau Niemöller für ihr großes Engagement, mit dem sie der Abteilung für Innere Medizin ein neues Profil gegeben hat: „Frau Niemöller ist eine hervorragende Medizinerin, die fachlich und menschlich einen großen Einsatz für die Patienten geleistet hat. Sie hat sowohl die Geriatrie als auch die Suchtmedizin in Bramsche aufgebaut und damit einen wichtigen Beitrag dafür geleistet, dass das Bramscher Krankenhaus eine Zukunft hat. Wir danken ihr dafür sehr herzlich.“

 

Prof. Dr. Müller, der auch Chefarzt für Innere Medizin am Marienhospital Osnabrück ist, nimmt die neue Herausforderung gerne an: „Ich bin überzeugt davon, dass das Bramscher Krankenhaus großes Potential hat. Ich freue mich darauf, die Entwicklungen, die es in der Inneren Medizin in den letzten zwei Jahren gegeben hat, weiterzuführen.“

 

Geschäftsführer Werner Lullmann: „Mit Prof. Dr. Müller haben wir einen herausragenden Mediziner für diese Aufgabe gewinnen können, dessen fachliche Qualität soeben durch die Aufnahme in die Krankenhausliste des Magazins Focus unterstrichen wurde.

 

Mit seiner sehr guten Kenntnis des Verbundes der Niels-Stensen-Kliniken wird Prof. Dr. Müller das Bramscher Krankenhaus zusammen mit den anderen Chefärzten weiter voran bringen. Ich bin dankbar, dass er diese Herausforderung zusammen mit seiner Tätigkeit am Marienhospital Osnabrück annimmt.“

 

Prof. Dr. Michael K. Müller ist 61 Jahre alt. Geboren in Regen im Bayerischen Wald wurde er nach Stationen in Göttingen, Vancouver, Essen und Heidelberg im Jahr 1993 Chefarzt für Allgemeine Innere Medizin am Marienhospital Osnabrück. In 2007 übernahm er diese Aufgabe auch an den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg, die er dort noch bis zum 30. September fortführen wird. In Bramsche werden unter der Leitung von Prof. Dr. Müller die Angebote der Altersmedizin und der Suchtmedizin weiter ausgebaut und darüber hinaus die Innere Medizin weiter konsolidiert.

 

Obwohl sich die Belegungssituation in den letzten zwei Jahren kontinuierlich verbessert hat, wird das Bramscher Krankenhaus auch in diesem Jahr noch keine schwarzen Zahlen schreiben. Werner Lullmann erläutert dies: „Obwohl unsere medizinischen Konzepte greifen, können wir bereits jetzt absehen, dass wir auch das Jahr 2012 mit einem Verlust abschließen. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass sich die Tariflöhne erhöhen, der Gesetzgeber jedoch festgeschrieben hat, dass die Krankenhäuser für ihre Leistungen keine entsprechend höheren Entgelte bekommen. Unsere Lohnkosten sind in 2011 und 2012 um rund sechs Prozent gestiegen, die wir auf diesem Hintergrund nicht zusätzlich erwirtschaften können. Wir verhandeln daher zur Zeit darüber, dass unsere Mitarbeiter in diesem Jahr auf die Lohnerhöhung und das Weihnachtsgeld verzichten.“ Dabei geht es um knapp 700000 Euro. Lullmann weiter: „Auch in diesem Jahr hat sich die Patientenzahl weiter positiv entwickelt. Als wir das Haus übernommen haben, wussten wir, dass wir eine Durststrecke überwinden müssen, die mehrere Jahre dauern wird. Die Finanzierungsentwicklung im Gesundheitswesen hat die Situation verschärft. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass unsere medizinischen Konzepte tragfähig sind und das Krankenhaus in Bramsche eine gute Zukunft hat.“

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