Physiotherapie auf japanisch

MHO - Marienhospital Osnabrück

Schüler aus Kanazawa hospitierten einen Tag im Marienhospital Osnabrück

Osnabrück. „Konichiwa“ (Guten Tag) – so begrüßte Chefarzt Prof. Dr. Christoph Greiner drei angehende Physiotherapeuten und ihre zwei Lehrer aus Japan in den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück. Der stellvertretende Ärztliche Direktor war selbst mehrfach im Land der aufgehenden Sonne gewesen, zuletzt vor zwei Jahren.

Die Physiotherapieschüler hospitierten einen Tag lang in der Physiotherapieabteilung des Marienhospitals. Sie durften deren Leiterin Christiane Haertel und ihrem Team über die Schultern schauen.

Im anschließenden Gespräch mit dem stellvertretenden Ärztlichen Direktor erläuterten die Japaner, dass Patienten in ihrer Heimat fast ausschließlich in der Gruppe behandelt würden und nicht wie in Deutschland einzeln. Ansonsten seien die Methoden ähnlich. Das japanische Behandlungssystem sei als einziges in Asien westlich orientiert. Die Physiotherapieausbildung dauere aber länger als in Deutschland, nämlich vier Jahre. In der Bundesrepublik sind es drei Jahre.

Die Besucher kamen aus dem japanischen Ort Kanazawa (500 000 Einwohner). Sie waren für vier Tage Gäste der Völker-Schule, die schon seit dem Jahr 2003 eine Partnerschaft mit der Physiotherapieschule in Kanazawa unterhält. Schüler und Lehrer der Völker-Schule fliegen jedes Jahr zu einem Besuch nach Japan.

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