Palliativeinheit im MHO soll erweitert werden

MHO - Marienhospital Osnabrück

Für Finanzierung auf Spendengelder angewiesen – Spes Viva übergibt 70 000 Euro als ersten Baustein

Osnabrück. Das Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken wird seine Palliativeinheit im Krankenhaus erweitern. „Wir wollen die Station dem Bedarf entsprechend ausbauen und damit die Versorgung der Palliativpatienten noch weiter verbessern“, sagt Krankenhausdirektor Johannes Düvel.

Der Erweiterungsbau soll bis Oktober fertig sein und dann zwölf Plätze umfassen. Die Kosten betragen rund 820 000 Euro. Der Bischöfliche Stuhl unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss und einer teilweisen Darlehensfinanzierung.

Darüber hinaus sei das Krankenhaus auf Spendengelder angewiesen, erläuterte Düvel. Deshalb mache sich das MHO gemeinsam mit dem Förderverein Spes Viva auf den Weg, um Spenden für das Projekt einzuwerben. Dazu ging Spes Viva jetzt mit gutem Beispiel voran und überreichte einen Scheck in Höhe von 70 000 Euro als ersten Baustein für das Vorhaben.

Auf der Palliativstation werden Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung versorgt, deren Krankheitszustand eine Krankenhausbehandlung erfordert. Die Palliativstation bietet den Patienten eine ganzheitliche Versorgung. Die Linderung der Symptome wie zum Beispiel Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Erbrechen und Angst steht bei der medizinischen Behandlung im Vordergrund.

Die Patienten werden von einem Team aus Ärzten, Pflegenden, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern und Seelsorgern individuell betreut. Die ganzheitliche Versorgung berücksichtigt alle körperlichen, psychischen, sozialen und religiösen Aspekte. Ziel ist die größtmögliche Selbstbestimmung des Patienten. Die Einbeziehung der Angehörigen stellt ebenfalls eine wichtige Säule der Arbeit dar.

 

 

 

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