Neueste Diagnosetechniken und -verfahren vorgestellt

MHO - Marienhospital Osnabrück

Bundesweit beachtete Veranstaltung am Standort des größten Brustzentrums Niedersachsens

 

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Rund 30 Referenten und knapp 200 Teilnehmer machten am Wochenende in der OsnabrückHalle deutlich, welchen Stellenwert das Thema Brustdiagnostik in Deutschland und in der Region Osnabrück hat. Am Standort des Brustzentrums Osnabrück, das das größte in Niedersachsen ist, fand zusätzlich ein spezielles Mammographie-Einstelltraining für Medizinisch-technische Assistentinnen statt.

Initiiert wurden die Veranstaltungen von Prof. Dr. Alexander Mundinger (Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück) und Prof. Dr. Helmut Madjar (Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden).

„Die Vielzahl der hochqualifizierten Referenten, die an diesem Symposium mitwirken, ist ein Fingerzeig für die Bedeutung des Themas Krebsfrüherkennung bei Frauen“, sagte Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing in der Begrüßungsansprache.  Er freute sich, in der eigenen Region eine Veranstaltung eröffnen zu dürfen, die die international aktuelle Entwicklung in der Brustdiagnostik präsentiert.

Prof. Dr. Alexander Mundinger betonte in seiner Einführung: „Die Qualität der Brustdiagnostik hat in den letzten Jahren in Deutschland einen weiteren Sprung nach vorne gemacht.“

In den Vorträgen ging es unter anderem um die digitale Diagnostik und neue Erkenntnisse bei familiärem Brustkrebs, schonende (minimal-invasive) Verfahren und moderne onkologische Therapiekonzepte. So ging Prof. Dr. Mundinger zum Beispiel auf neue Geräte ein, Dr. Albert von der Assen (Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg,  Brustzentrum Osnabrück) erläuterte Anforderungen und Ziele eines zertifizierten Brustzentrums.

An schwierigen Fällen des Brustzentrums Osnabrück und der Screeningpraxis Südwest konnten die Teilnehmer ihr Befundungswissen testen und messen. Die Auswertungen wurden gemeinsam diskutiert.

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