Neues Pflegebüro im Franziskus-Hospital Harderberg

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Hilfe für Diabetes-, Stoma-/Kontinenz- und Wundpatienten – Kinästhetikberatung

Georgsmarienhütte. Die Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg haben ein neues Pflegebüro eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen beraten Diabetes-, Stoma-/Kontinenz- und Wundpatienten und deren Angehörige. Auch die Kinästhetik, die sich mit den richtigen Bewegungsabläufen befasst, ist in der Pflegeberatung vertreten.

In der neuen Anlaufstelle geben die Expertinnen umfassend Auskunft und können bei speziellen Fragen weitere Fachkräfte hinzuziehen. Sie helfen vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt. „Die Patienten und Angehörigen sollen an die Hand genommen werden, damit sie mit ihren Fragen nicht allein sind“, erläutert Birgit Stegemann (birgit.stegemann@remove-this.franziskus.com). Sie betreut in der Pflegeberatung die Stoma- und Wundversorgung. Die Diabetesberatung liegt in den Händen von Kerstin Wesseler und Birgit Kerkhoff (birgit.kerkhoff@remove-this.franziskus.com). Stephanie Gordon ist für die Kinästhetik zuständig (stephanie.gordon@remove-this.franziskus.com).

„Eine Kontinenzberatung kann im persönlichen Gespräch helfen, individuelle Lösungen zu finden“, sagt Frau Stegemann. Dazu gehören die Anleitung zum Umgang mit Hilfsmitteln, die Beratung zum Einsatz von Hilfsmitteln, die Auswahl und Anpassung von Hilfsmitteln, die Vermittlung von Beckenbodentraining, die Einweisung in Biofeedback oder Elektrostimulation.

Aufgabe der Stomatherapie ist es, im Umgang mit dem Stoma (künstlicher Darmausgang) zu beraten, anzuleiten und zu schulen. „Die Patienten sollen aktiv am Leben teilnehmen können“, betont die Stomaexpertin.

Während des Klinikaufenthaltes und darüber hinaus helfe die Stomatherapie, die Patienten Schritt für Schritt zur selbstständigen Versorgung ihres Stomas zu führen. Die Stomatherapie unterstütze dabei, den neuen Lebensabschnitt positiv anzugehen.

Auch um die Wundversorgung kümmert sich Frau Stegemann: „Oftmals sind es mehrere Faktoren, die zu einer chronischen oder schlecht heilenden Wunde führen“, sagt sie. Genauso vielgestaltig sei daher die Versorgung. Nicht selten seien chronische Wunden oder offene Beine mit Schmerzen und deutlichen Einschränkungen im täglichen Leben verbunden. Die heutige Wundversorgung sei in der Lage, Schmerzen zu verringern oder ganz zu vermeiden.

„Menschen mit Diabetes mellitus können mit ihrer Erkrankung gut leben, wenn sie über ihr Krankheitsbild und ihre Behandlungsmöglichkeiten umfassend informiert sind“, wissen Kerstin Wesseler und Birgit Kerkhoff. Dazu müssten sie zum einen einige praktische Fähigkeiten erlernen und ausbauen. Zum anderen sollten sie in ihrem eigenverantwortlichen Handeln gefördert werden, damit die Einstellung des Stoffwechsels in der individuellen Lebensgestaltung ihren Platz finden könne. Aus diesen Gründen sei die Schulung von Patienten ein zentraler Punkt bei der Behandlung des Diabetes mellitus.

Kinästhetik bietet laut Stephanie Gordon Lösungen für die Herausforderungen im pflegerischen Alltag: „Pflegende Angehörige sind hauptsächlich damit beschäftigt, bei alltäglichen Aktivitäten wie Essen und Trinken, Aufstehen, Hinlegen, Toilettengang, Waschen und Anziehen zu helfen. Die Art und Weise, wie diese Hilfe und Unterstützung geschieht, hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Gesundheit und so letztendlich auf die Lebensqualität aller Beteiligten.“ Die Kinästhetik biete ein handlungsorientiertes Lernangebot, damit der Alltag zuhause mit weniger Anstrengung gestaltet werden könne.

Die Beratungen und Schulungen sind als Service-Leistung der Niels-Stensen-Kliniken für die Patienten und deren Angehörige kostenlos.

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